#13 Cueing im Fokus: Füße, Knie, Becken & Core (Teil 1)

Shownotes

🧠 Takeaways

  • Cueing vermittelt nicht nur Technik, sondern auch Haltung.
  • Nicht jede Person versteht dieselben Bilder gleich.
  • Atmung darf Bewegung führen – nicht umgekehrt.
  • Gute Bewegung entsteht von innen nach außen.
  • Bewegliche Stabilität ist wertvoller als starre Spannung.
  • Fußgewölbe, Knie und Becken brauchen Wahrnehmung statt Daueraktivität.
  • Der Core besteht aus weit mehr als der geraden Bauchmuskulatur.
  • Die wichtigste Frage bleibt: „Fühlt sich das für mich gerade stimmig an?“

🧘‍♀️ Mini-Impuls

  • Leg dich auf den Rücken und stelle die Füße auf.
  • Lege deine Hände auf die vorderen Beckenknochen.
  • Spüre bei der Ausatmung, wie deine tiefe Bauchmuskulatur sanft gegen deine Finger arbeitet.
  • Nicht ziehen und nicht festmachen. Nur wahrnehmen.

Kapitel: 00:00 Intro – Was Cueing wirklich bedeutet 02:40 Warum das Ziel nicht die perfekte Form ist 06:40 Vier Grundprinzipien guter Anleitung 13:00 Der wichtigste Cue: Fühlt sich das stimmig an? 17:00 Füße neu denken: Wahrnehmung statt Spannung 24:00 Knie zwischen Stabilität und Beweglichkeit 31:20 Becken, Core und häufige Missverständnisse 39:50 Spürübung für deine Körpermitte 44:00 Ausblick auf Teil 2

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00:00:01: Ja, let's go!

00:00:14: Wie Pattern?

00:00:15: Körper verstehen Bewegung per Körper.

00:00:18: Hier werden Atmung, Bewegung und Nerbensystem anders gedacht.

00:00:24: Der Podcast mit Chrissy und Lena.

00:00:36: Hi Lina.

00:00:37: Hi Chrissy.

00:00:37: Na?

00:00:39: Na?

00:00:40: Wie ist es?

00:00:42: Gut ich freue mich auf den Podcast und auf unser Thema.

00:00:46: Ich auch.

00:00:47: Und um weiß worum gehts.

00:00:50: Es geht um das Thema Cuing im Kontext von Bewegungsunterricht, Yoga-Unterricht Arbeit mit Menschen und dahinter verbirgt sich ja eigentlich welche Worte wir nutzen wenn wir Menschen anleiten oder auch welche Bilder, welche Bildsprache.

00:01:10: Und das kennen wir aus anderen Situationen.

00:01:13: hinter den Worten die wir nutzen steckt oft eine Haltung.

00:01:17: Also wollen wir da eigentlich heute nochmal hinschauen, dass wir uns miteinander überprüfen und als auch die Einladung an alle da draußen, die uns zuhören.

00:01:26: Und mit Menschen arbeiten und ich glaube, wir kennen das alle.

00:01:30: Wir haben wahrscheinlich so unsere Sätze, die wir sagen, die sich einschleichen also ich kenne das sehr gut ja dich vielleicht irgendwie übernehme oder die ich mir irgendwann mal so oder die für mich irgendwie gut passen und dann macht man es vielleicht über Jahre.

00:01:46: Gleichzeitig kenne ich auch die Situation, wenn ich in einem Bewegungs- oder Yogaunterricht bin.

00:01:52: Und jemand sagt was an, der Lehrer die Lehrerin sagt etwas an und ich frage mich hey was ist damit eigentlich gemeint?

00:01:58: Und mach's irgendwie aber hab es nicht ganz verstanden.

00:02:00: Also da wollen wir heute auch so ein bisschen hinkucken.

00:02:02: welche Missverständnisse können eigentlich auch entstehen weil Sprache ist ja immer eine Übersetzung.

00:02:08: letztlich also Ich kann immer nur das was ich im Kopf habe versuchen in Sprache zu übersetzen die möglichst gut zu anderen Personen dann Ja Verständnis beiträgt.

00:02:19: Aber es kann sein dass kennen wir aus allen möglichen anderen Situation, dass die andere Person da was völlig anderes drunter versteht.

00:02:25: Und deswegen dachten wir heute, wir nehmen euch mal mit in unsere Unterhaltung und Gedanken dazu ein paar Sätze, Cues Anleitungen zu hinterfragen, zu gucken, was verbiegt sich eigentlich dahinter auch an Bildern, an Haltung?

00:02:42: Ja

00:02:43: genau im Prinzip geht es ja dann heute so ein bisschen darum.

00:02:48: der Weg zum Ziel.

00:02:50: Also ob ich jetzt nicht zu Fuß irgendwo hinlaufe, bekomme ich wo an mit dem Fahrrad oder einem Auto oder einem Zug oder einem Flugzeug.

00:02:58: Das Ziel ist immer das gleiche aber die Art und Weise wie ich da hingekommen bin ist halt unterschiedlich.

00:03:04: und ja dass werden wir heute so ein bisschen auseinander nehmen beleuchten und in den Kontext drücken.

00:03:14: Ich glaube, da sagst du auch schon ganz wichtiges Stichwort was das Ziel ist.

00:03:18: Da können wir direkt die Katze aus dem Sack lassen.

00:03:22: Das Ziel ist natürlich nicht eine bestimmte Form dann auszuüben im Sinne von wie sieht es nachher aus?

00:03:29: sondern letztlich ist das Ziel ja die Selbstorganisation des Körpers zu ermöglichen oder Wahrnehmung auch zu ermögen

00:03:36: und

00:03:38: eine stimmige Formposition Bewegung für sich zu finden.

00:03:44: Ja, ein Gefühl vielleicht auch in irgendeiner Weise ja Wahrnehmung und Gefühl.

00:03:49: so die Stimmung ist Und da würde ich auch ganz gerne irgendwie nochmal einmal kurz einwerfen Gerade wenn wir so aus der Instagram bubble gucken gibt es viele Bilder von Positionen Von Übungen Es gibt viele Videos und Dadurch wird uns halt ganz oft ein Bild von etwas vermittelt, was sich im Körper erstmal durch das Bild vermeintlich irgendwie gut anfühlt oder auf eine bestimmte Art und Weise.

00:04:19: Und wenn ich die Position oder die Übung dann ausführe kann es sein dass sie sich ganz anders anfühlen als in dem Moment wo ich bei Instagram oder sonstwo vielleicht auch YouTube dieses Video oder diese Übung gesehen habe.

00:04:33: und da aber auch wirklich aufsicht zu achten und sich selbst zu empowern, die Möglichkeit zu geben in die Wahrnehmung zu kommen.

00:04:46: Das ist auch einfach ganz wichtig.

00:04:48: Voll!

00:04:49: Dass wir eigentlich nicht für andere üben oder uns bewegen sondern wirklich für uns.

00:04:55: Ja

00:04:55: genau und ja vor allem für uns.

00:05:00: Und ich finde das ist immer so ein bisschen Typ Sache ob wir das schon so verinnerlicht haben oder ob wir vielleicht eher dazu neigen, vielleicht dann auch sogar unbewusst der Person die unterrichtet gefallen zu wollen und dann vielleicht total eifrig versuchen irgendwie eine Ansage sozusagen umzusetzen.

00:05:23: Und da ist eigentlich immer die Einladung das wirklich zu überprüfen, ob das für mich jetzt gerade stimmig ist weil es ja auch im Gruppenunterricht Wir können da ja gar nicht, wenn da zehn, zwölf unterschiedliche Menschen sind auf alle gleichzeitig eingehen und in einem Atemzug dann irgendwie zwölfe Cues geben.

00:05:46: Es geht ja irgendwie darum sich an der Gruppe zu orientieren und so ein Mittelweg zu finden.

00:05:51: Und ich nehme mal so ein klassisches Beispiel.

00:05:54: Ich zähle den Bauchnabel nach innen und oben weil ich vielleicht bei manchen Menschen sehe okay da ist sogar keine Aktivität im Chor.

00:06:03: Übersinn und Unsinn.

00:06:04: Das möchte ich mir später noch sprechen, genau als kleiner Teaser.

00:06:07: aber Ich möchte vielleicht dass die vier fünf leute die da so ganz ohne Spannung im Chor sind ein bisschen mehr Aktivität in ihre körpermitte auch bringen und darüber behaltungen erzeugen.

00:06:20: Und es kann aber sein das die sich gar nicht angesprochen fühlen sondern die person die ohnehin schon viel Ja, Pestigkeit und Spannung im Bauch hat sich dann denkt.

00:06:30: Oh!

00:06:31: Ich muss meinen Bauchen noch weiter nach innen oben ziehen.

00:06:33: Okay, streng ich mich noch mehr an.

00:06:35: Und das ist vielleicht nicht mehr produktiv sondern kontraproduktiv?

00:06:42: Ja, total.

00:06:44: Setzt es eine gute Überleitung um nochmal so auf die Prinzipien zu kommen, für uns so Auserkoren haben, aus all den Ausbildungen und all den Erfahrungen und dem was wir so gemacht haben.

00:06:57: Und dass wir im Prinzip so vier Prinzipien festgelegt oder einfach mal aufgeschrieben haben die wichtig sind im Anleiten also das Queuinganleiten von Unterricht.

00:07:13: Sei es jetzt Yoga, sei es jetzt in meinem Fassling Bewegungsliebe Krafttraining was auch immer also in allem wo letztendlich

00:07:20: Gruppen

00:07:21: mehrere Menschen zu einer Gruppe zusammenkommen und ja angeleitet werden.

00:07:29: Würdest du soll ich starten?

00:07:30: Genau!

00:07:30: Ich kann gerne starten.

00:07:31: genau das erste Prinzip dass wir glaube ich beide aus unseren Joga-Ausbildungen hatte Vanessa Parampara und von Mark Woodwill sozusagen auch inspiriert mitgenommen haben.

00:07:43: in alles andere, was wir dann auch im Leben machen und weitergeben ist so das Prinzip dass der Atem die Bewegung führt.

00:07:51: Also dass wir erstmal den Impuls von innen über die Atmung kommen lassen und dann eine körperliche Bewegung folgen und sich entwickeln darf statt umgekehrt also statt erst eine Bewegung durchzuführen und dann irgendwie dazu passend oder auch nicht passend zu atmen, weil der Atem eben so eine zentrale Funktionenaufgabe erfüllt.

00:08:17: Also aus dem Yoga kommt steht es ja auch für unsere ganze Lebensenergie.

00:08:22: Der Atem im Prinzip organisiert uns ja auch von innen massiert und so Organe und so Muskulatur.

00:08:29: Von daher ist das ein ganz wichtiges Grundprinzip dass der Atm den Ich will nicht sagen, den Ton angibt.

00:08:37: Aber letztlich auch ein guter Indikator dafür ist ... Mache ich gerade zu viel?

00:08:41: Kann ich noch ...

00:08:42: Ja!

00:08:42: Nicht gut irgendwie ... Die Atemräume sozusagen füllen oder überanstrengen mich oder bin ich grade so sehr in einer Dehnung oder heb eine zu starke Handel hoch oder so?

00:08:57: Ich sag halt immer, dass der Atem deine Taktgeberin ist und die gibt einen Rhythmus vor.

00:09:04: Das ist letztendlich, da

00:09:07: hab ich wirklich so das Wichtigste.

00:09:09: Voll!

00:09:09: Und

00:09:09: es ist ja auch nervendystemisch total spannend wenn wir uns einmal auf unseren inneren Takt irgendwie lassen können.

00:09:14: Ja voll!

00:09:15: Und daraus ergibt sich halt eigentlich dieser zweite Queue in Zeit Out oder diese zweite Prinzip weil am Ende wirkt die Praxis, die wir machen oder die wir anleiten immer von innen nach außen und es ist nicht die Form, die etwas bestimmt sondern dass Innen nach außen etwas wirkt und bestimmt.

00:09:36: Ja, genau.

00:09:37: also nicht irgendwie dem Insta-Bild hinterherstreben und das Nachmachen sondern nach innen zu spüren und gucken wie möchte ich gerade diese Position ausfüllen?

00:09:48: oder wie entfaltet die sich bei mir?

00:09:49: sozusagen darüber dass Ich mich wahrnehme dass ich mich organisiere und viel wichtiger als Wie es aussieht ist dann wie es sich anfühlt.

00:09:58: Genau Ja.

00:10:00: und dann drittes Prinzip ist, dass wir gesteckt bleiben.

00:10:05: Stack bedeutet Brustkorb- und Becken übereinander also das Zwechfälle- und Backenboden Übereinander miteinander arbeiten können und sich daraus halt einfach eine sinnvolle Position vom Rumpf letztendlich ergibt von Becken und Brustkorb und dann auch von Schultern Kopf und unseren Extremitäten zu den Cues, die dazugehören.

00:10:31: Kommen wir dann gleich noch?

00:10:33: Genau.

00:10:34: und das letzte Prinzip ist eigentlich wieder so eine Haltungsfrage mit einer inneren Neugede daran zu gehen sowohl als anleitende Person nicht zu sagen macht das jetzt so oder schon Bilder vor dem Kopf zu haben wie soll das jetzt muss das eigentlich aussehen?

00:10:51: sondern auch als anleitende Person, da innerlich offen und neugierig zu sein.

00:10:56: Vor allem aber auch als ausführende Person neugiere ich auf die Wahrnehmung der inneren Empfindungen zu sein und ja immer wieder neu zu spüren.

00:11:08: Wie geht es denn heute?

00:11:09: Was ist für mich heute die richtige Position?

00:11:12: Wo brauche ich irgendwie mehr halt, mehr Kontakt?

00:11:14: Wo kann ich heute irgendwie reinpowern so ...

00:11:18: und sich auch erlauben, dass das heute vielleicht anders sein kann als morgen.

00:11:24: Und deswegen halt mit dieser inneren Neugierde ranzugehen und vielleicht auch mit einer kleinen Offenheit das so anzunehmen wie es dann jetzt heute ist.

00:11:34: Das kann sich mal total stimmig anfühlen und die gleiche Position vielleicht irgendwie anders nicht für heute nicht passend.

00:11:45: ein bisschen spielerisch hinblicken zu wollen und einfach weniger kontrollieren zu wollen, als mehr ermöglichen zu

00:11:55: wollen.

00:11:55: Ja voll!

00:11:56: Und um den Bogen zum Thema Anleiten Cuing irgendwie noch mal zu spannen das ist natürlich was womit wir mehr oder weniger Raum geben unseren Schülerinnen über unsere Worte das zu tun.

00:12:13: also wenn wir es eines natürlich immer wieder reinzugeben, okay spür nicht rein.

00:12:19: Mach das für dich gut ist was für dich stimmig ist und so weiter.

00:12:22: Das ist total wichtig.

00:12:24: ja wenn wir aber gleichzeitig dann sagen Spüren ich rein mach das für Dich richtig ist Und dann dreht einen Fuß in forty-fünf Grad und schiebt den Kleinstsee in den Boden und macht dies das jenes und so weitere Dann ist es möglicherweise ein gewisser Widerspruch.

00:12:37: will dass jetzt gar nicht sagen Dass das schlecht ist irgendwie im Detail etwas anzusagen usw.

00:12:44: Kommen wir auch gleich noch drauf, das hat auch durchaus Vorteile.

00:12:47: Aber ich möchte einfach gerade dafür aufmerksam machen dass wir uns vielleicht aber bewusst sein sollten wie unsere Worte und die Ansagen Raum geben für diese Selbstorganisation Die Wahrnehmung der der Schülerinnen.

00:13:00: Ja genau Und daraus ergibt sich im Prinzip also Der wichtigste Q, und ich glaube das haben wir jetzt auch eben schon einmal gesagt.

00:13:11: Das im Prinzip das Wichtigste eigentlich ist dass jede Person ob sie jetzt anleitend ist oder auch als SchülerInnen oder als Schüler wirklich schaut hey fühlt sich das gerade stimmig an.

00:13:25: Ich habe hier grad ein Hund bei mir der ist ein bisschen wild.

00:13:28: deswegen bin ich hier gerade so bisschen

00:13:30: irritiert.

00:13:31: Der rödelt hier gerade rum.

00:13:33: Pepe geh mal ab!

00:13:34: So ist es gut Genau.

00:13:37: Und Wenn man vor allem als Schülerin oder als Schüler diesen, für sich diesen Satz fühlt es sich.

00:13:46: Oder die Frage fühlt sich das für mich gerade stimmig an wirklich verinnerlicht?

00:13:51: Dann ist das eigentlich der wichtigste begleitende Queue den es gibt.

00:13:57: so weil ja weil damit er übrigt sich eigentlich jedes mal die Frage, was passiert jetzt wenn ich meinen Fuß um fünf vierzig Grad drehe und den kleinen C in den Boden schieben?

00:14:11: Wenn sich das nicht stimmig anfühlt mache ich das nicht.

00:14:13: Punkt!

00:14:14: Und dadurch kann ich dann quasi im kleinsten eigentlich immer also sage mal im Direktesten mit mir in die Überprüfung gehen.

00:14:23: Das finde ich auch eigentlich, wenn die Grundlage gelegt ist, wenn wir Schülerinnen haben, die das mitbringen oder wenn es uns gelingt diesen Raum zu schaffen Dann finde ich's ideal, weil dann haben wir ja als anleitende Person die Möglichkeit tatsächlich auch im Detail Dinge anzuleiten.

00:14:42: Das sind ja Angebote wie irgendwie das was ich schieb dieses und jenes da und daher macht es so ganz fein in Detail.

00:14:49: Weil ich persönlich finde dass total bereichernd für mich hat sich im Laufe der Jahre darüber über die unterschiedlichen Lehrer- und Lehrerin darüber so eine neue, sag ich mal wie Körperlandschaft sozusagen entwickelt.

00:15:05: Ja,

00:15:06: eine Landkarte!

00:15:07: Genau, dass sich irgendwie innerlich so viele Bereiche anders für mich erschließen und wahrnehmen konnte und ganz neue Erfahrungen machen konnten.

00:15:15: und da bin ich wahnsinnig dankbar dafür.

00:15:18: und das wäre ohne so sehr präzise Cues oder tolle Bilder oder sogar nicht möglich gewesen.

00:15:25: und gleichzeitig... Es ist auch für mich nur möglich, das dann gut zu integrieren.

00:15:32: Wenn ich mit einer entspannten Haltung daran gehe und mir denke, ja, ich kann es mal ausprobieren.

00:15:39: Passt das für mich?

00:15:39: Ist das stimmig?

00:15:40: Ja cool!

00:15:40: Dann bleibe ich da mal.

00:15:41: oder auch es innerlich zu verwerfen mit zu denken, ja komm, das mache jetzt mal hier anders heute

00:15:48: Ja, und wenn man dann halt diese vier Prinzipien sich noch mal vor Augen führt.

00:15:52: Wir haben den Atem denn die Bewegung führt wir versuchen von innen nach außen zu arbeiten vielleicht auch vom groben zum feinen wir haben den Stack und ich schaue halt einfach mit einer inneren Neugier auf mich drauf Dann kann ich ja jeden Q für mich in irgendeiner Weise variieren Und das ist halt

00:16:11: total gut Genau, also das vorausgeschickt so als Grundlage wollen wir euch einmal mitnehmen.

00:16:16: So von Fuß bis Kopf sozusagen.

00:16:21: Ja letztlich wie Menschen darin unterstützen können in der Selbstorganisation des Körpers da ein stimmiges Empfinden zu haben in Asanas aber auch in anderen Bewegungsunterrichtsformen.

00:16:37: und Ja, so einzelne Cues quasi durchgehen und das müssen wir beispielhaft machen.

00:16:44: Genau im Prinzip so Standard Cues die im Yoga, im Pilates wahrscheinlich auch in verschiedensten Rhythmus Sportarten benutzt werden Die einfach gängig sind und ich sag mal zwischen Fitnessstudio und Studios im Allgemeinen einfach verbreitet sind Egal ob du jetzt aus dem Yoga kommst, aus dem Pilates oder vielleicht auch in irgendeiner Weise Krafttraining- oder im Fitnessstudio in Kurse gehst.

00:17:13: Wirst du diese Cues irgendwo schon mal gehört haben und kannst da wahrscheinlich was mit anfangen?

00:17:20: Genau.

00:17:21: Statt aber den Füßen.

00:17:22: Ja genau.

00:17:23: Lena Du bist auf jeden Fall eine Fußexpertin.

00:17:25: willst du machen?

00:17:26: Ja

00:17:26: stimmt ich bin ja Fußexperte!

00:17:32: großes Thema Füße.

00:17:35: Gibt es irgendwas, was dich jetzt so rückblickend irgendwie aufregt oder wo du sagst, da habe ich jahrelang irgendetwas gemacht?

00:17:41: Was ich jetzt eigentlich weiß ist, war für meinen Füßen nicht so gut!

00:17:44: Ja also man muss ja mal ein bisschen unterscheiden welchen Fußtyp man so vor sich hat.

00:17:50: Ich bin jetzt Mensch der viel Spannung in den Füssen hat.

00:17:53: das bedeutet da noch mehr Spannungen reinzubringen macht wenig Sinn aber Das wird halt ganz oft unterrichtet, dass mehr Spannung in den Fuß gebracht wird.

00:18:03: Statt Endspannung bei gleichzeitiger sensorischer Wahrnehmung.

00:18:09: und ich habe für mich einfach gemerkt, dass gerade die Sensorik für den Fuß einfach ganz wichtig ist.

00:18:22: Ich weiß nicht, aus dem Yoga kennt man das dann hier Pada Banda.

00:18:26: Dass man großzibalen, kleinziballen Fersen so zueinander zieht um das Gewölbe zu aktivieren.

00:18:32: Das ist auch alles sinnig!

00:18:34: Also ich will das jetzt überhaupt nicht als Schwachsinn darstellen.

00:18:38: also es gibt ein Fußgewölbe.

00:18:41: Das sollte auch ansteuerbar sein.

00:18:43: und wenn wir aber jetzt von den extremen ausgehen jemand der vielleicht gar kein Fuß gewölbe mehr hat also ein sehr flaches Platt Fuß Senkspreiz, Knikfuß vielleicht noch.

00:18:56: Dann ist es für die Person quasi ultra schwierig.

00:19:00: Die kann überhaupt... Also das ist sehr schwer da dann das Gewölbe irgendwie zu fühlen und das braucht einfach ganz viel Zeit und ganz viel Sensorik und das ist nicht mal eben so on the fly machbar.

00:19:12: Und für jemanden der halt sehr viel Spannung also Kontra Das Gegenteil, sehr viel Spannung hat.

00:19:22: einfach, ja, so braucht nicht noch mehr Spannung.

00:19:25: Die Person sollte lieber üben das Gewölbe wirklich zu entspannen und ich bin einfach dazu übergegangen.

00:19:33: und es sind natürlich auch ganz viele Dinge die ich jetzt wieder aus meinem Peer Eye gehieren und einfach aus dem was wir in den letzten Folgen auch schon ganz oft thematisiert haben.

00:19:42: Die Ferse ist einfach ganz wichtig.

00:19:44: Ich finde gerade im Yoga Pilates im Co-Kontext wird's einfach ganz oft.

00:19:49: also Ich weiß nicht, wenn ich in meiner Yoga-Karriere in Anführungsstriche immer irgendwas zu Ferse gehört habe.

00:19:56: Ich glaube nie!

00:19:57: Und gerade diese Verbindung zwischen Ferse und Großzehballen – das ist im Prinzip so.

00:20:04: das wo ich halt sage dass es echt wichtig.

00:20:06: Und ich fange lieber erstmal bei der Wahrnehmung der Ferse an und bei der wahrnehmungen des Mittelfußes und dann halt im Sinne von Aktivität und Passivität vielleicht nutze Weiche Matten oder mal den Boden, dass der so ein bisschen irgendwie fühlbarer wird im Sinne von ich lass mein Gewölbe sinken.

00:20:28: Ich versuche den Boden quasi so hoch zu saugen und gehe dann darüber dann rein.

00:20:36: Ja, und im Prinzip ist es halt wieder total wichtig dem Fuß auch die Möglichkeit geben sich zu organisieren also wieder einen Raum zu geben.

00:20:45: Und da nicht nur immer mit Spannung draufzureagieren.

00:20:51: Nur weil wir im Sportkontext sind heißt das nicht oder in einem Bewegungs-Kontext dass Spannungen immer das Nonplus Ultra ist

00:20:58: Genau.

00:20:59: Und ich glaube, wichtig ist auch nochmal für den Hintergrund einzuordnen mit Pada Banda – das hat ja unter anderem auch eine energetische Intention, dass ich Energie sozusagen nach oben leite und das ist ja was sehr Feines oder sogar feinstoffliches.

00:21:15: Ja!

00:21:16: Da sind wir wieder bei der Frage an wen richte ich mich gerade, wen unterrichte ich.

00:21:22: Ist die Person ob jetzt geübt oder ungeübt das ist ein wichtiges Thema.

00:21:26: aber auch in welchem Zustand kommt sie jetzt gerade in die Klasse?

00:21:30: Ist die in einem inneren Zustand wo die schon so feinstofflich Energie von Anfang an leiten kann?

00:21:37: oder braucht ihr erstmal genau sensorische Wahrnehmung Entspannung im Fuß

00:21:41: ja

00:21:41: ein paar Brücken sozusagen um entweder irgendwann im Laufe der Stunde oder irgendwann im Lauf der Zeit, im Laufen der Jahre so eine feinstoffliche Wahrnehmung zu bekommen und wirklich Energie zu leiten.

00:21:54: Ja,

00:21:55: ich sage mal, dieser feinstofliche Teil ist halt... Der gilt ja bei allen Queue also zumindest überall wo wir ein Band damit setzen und das haben wir auch an verschiedenen Stellen, also Kehlebeckenfüße Da gilt es halt immer, dass es einfach eine gewisse Erfahrung an Praxis braucht und auch eine gewissen Erfahrung von Energieleitung.

00:22:19: Und was ich glaube so abschließend für mich für die Füße am wichtigsten ist zu sagen hört auf nur den Großzebalen, den Kleinzeballen oder die Ferse oder halt dieses Zusammenziehen von dem zu adressieren sondern geht auch in das Gegenteil, nämlich in die Entspannung.

00:22:37: Lasst den Fuß mal sinken, spürt nur die Ferse, spült die Verbindung über die Beinrückseite zum Knien zu den Becken um dann wirklich die Kette nach oben zu adressieren und dadurch gibt man im Prinzip dem Fuß überhaupt erst die Möglichkeit sich in den verschiedenen Richtungen zu organisieren weil es sonst wieder Zu weiß oder zu schwarz gedacht und also in die jeweils eine Richtung.

00:23:04: Und ich finde es ganz wichtig, was du sagst.

00:23:07: Die Kette nach oben zu gehen und letztlich geht's da ja auch wieder um ein yogisches Prinzip, das dir da uns zukommt.

00:23:13: Also gleichzeitig stabil und bequem sozusagen.

00:23:20: Eine Haltung zu finden und wenn wir quasi die Kette einmal hoch wandern und das Knie betrachten... können wir es da auch wieder drauf übertragen.

00:23:28: Das sehen wir ganz häufig durchgedrückt, die so verriegelt

00:23:36: sind.

00:23:41: Da fließt wieder Energie durch noch ... Ja, ist da

00:23:46: Beweglichkeit?

00:23:47: Genau.

00:23:48: Wir können dann nach oben in den Beckenboden sozusagen auch nicht wirklich entspannen und das hängt ja alles miteinander zusammen.

00:23:54: Das ist eher so eine Haltung die da hängen wir im Gelenk drin.

00:23:58: Die ist irgendwie meintlich bequem in dem Moment aber sie ist fürs Gelenken auch nicht gut sondern belastet eigentlich.

00:24:06: Voll!

00:24:07: Also ich meine gerade wenn es ums Thema Knie geht kann ich an dieser Stelle vielleicht noch einmal sagen... eine bestimmte Körperhaltung, die sich halt aus dem zusammensetzt wie unser Nervensystem funktioniert.

00:24:19: Wie unsere Position von Brustkorb und Becken ist und manchmal ist es halt leichter die Knie durchzudrücken.

00:24:26: ich spreche da Aus Erfahrung so aber Ich spreche auch aus der Erfahrung das mittlerweile nicht mehr zu tun Und zwar aus einem inside out approach.

00:24:34: Da werden wir wieder bei den Prinzipien Wir lassen das von innen herauswirken und Das gilt halt auch hier wieder.

00:24:42: Die verriegelten Knie sind ja oft halt, also wenn das angeleitet wird.

00:24:49: Also macht die Knie fest, zieht die Kniescheibe nach oben.

00:24:55: Ganz oft haben wir zumindest im Yoga halt auch diese Vorstellung von Vorbeuge.

00:25:01: Wir sind im Stehen, beugen uns nach vorne runter das die Kniere halt möglichst gerade sein sollen.

00:25:06: aber darum geht es ja überhaupt nicht sondern es geht ja eigentlich darum und da bin ich jetzt wieder beim Q der Füße spür deine Versen und spüre jetzt über die Knier die Verbindung zu deinen Hamstrings.

00:25:18: so Dann werden wir quasi schon im Übergang zum Becken.

00:25:21: Und dann ist es meistens wesentlich leichter zu sagen an Lockionis, also leichte Mikrobeuge oder Beug auch mal sehr doll damit da halt auch wieder Raum und Möglichkeit entsteht.

00:25:34: Das ist einfach super, super wichtig!

00:25:37: Ich finde das wird in dieser ganzen Yoga-Bubble verdammt nochmal so oft Nicht getan.

00:25:43: Also da auch einfach mal zu schauen, hey was machen die Knie eigentlich?

00:25:47: Und dann sind es durchgedrückte festgemachte Knie und die Leute... Da ist null Beweglichkeit mehr in dem Körper!

00:25:55: Und durch das Verändern der Cues und durch das verändern von Hey bringe Mikrobäugereien lass' die Füße weich werden spür die Ferse kommen nach also Spür die hinteren Oberschenkel gibt's halt überhaupt wieder erstmal Raum für bewegliche Stabilität.

00:26:12: Und das wäre dann wie das Tirasuka, weil darum geht es dann beim Yoga und auch bei ... Lass uns das nicht nur auf Yoga

00:26:20: fokussieren,

00:26:20: sondern das geht in allen Sport- beziehungsweise Bewegungsarten darum.

00:26:26: Genau!

00:26:28: Also vielleicht ums nochmal zusammenzufassen diesen... also dass wir uns als Anleitende bewusst über den Raum für Missverständnisse wenden.

00:26:35: Ja danke!

00:26:37: Auch nachvollziehbarerweise möchten, dass Kraft durch die Beine fließt.

00:26:41: Ob wir jetzt Fitnessübung machen, Krafttraining oder eben auch in stehenden Positionen im Yoga sind in Tadasaner natürlich wollen wir nicht wie so ein nasser Sack in unseren Gelenken hängen sondern Kraft in den Beinen spinnen, das ist ja auch was Erdendes.

00:26:56: Wir brauchen in vielen Positionen eine gewisse Ansteuerung der Kniescheibe oder eine gewissige Aktivität drin.

00:27:03: nur es geht darum diesen Raum zu eröffnen dass das missverstanden werden kann als okay.

00:27:08: dann verriegele ich jetzt die ganze Zeit meine Knie und bin da ganz ganz fest und darauf irgendwie noch mal in unseren Worten zu achten und wir können das ja auch sehen.

00:27:16: wenn wir's sehen dann können wir es auch nochmal ganz bewusst anwalten

00:27:20: Oder auch, wenn halt im Vorfeld abgesprochen ist das Hands-on benutzt werden können reicht auch manchmal einfach nur ein Tipp in die Kniekehle.

00:27:29: Also das mache ich dann ganz oft, wenn es halt in Klassen abgesprochen isst dass sich dann halt einfach mal kurz die Knikehler an tippen und den Leuten halt damit bewusst machen hey mach locker geh da mal kurz aus deiner Anstrengung raus.

00:27:43: Ja voll

00:27:44: Genau.

00:27:46: Du arbeitest auch manchmal, wenn wir jetzt in so Ausfall schritten oder so zum Beispiel sind damit mit einem Q das Knie in den Boden zu schieben?

00:27:54: Oder dass die Bewegung...

00:27:55: Den Fuß.

00:27:56: Also ich schieb die Fersen im Boden und genau, Ferse in dem Boden.

00:28:02: Es geht dann eigentlich um eine ganz bewusste Knie-Streckung.

00:28:06: Also, gerade wenn wir jetzt so in Kriegapositionen sind, Krieger zwei zum Beispiel und dann z.B.

00:28:12: das Kniestrecken und in Trikonassana gehen wollen also was den Yoga Bereich hat es angeht Dann ist es ganz oft dass die Kniestreckung Und die Knibeugung keine ehrliche Knie Streckung und Beugung ist.

00:28:27: da könnt ihr gerne mal bei Euren Jugerschülern darauf achten

00:28:30: oder selber

00:28:31: Ja oder selbe, genau.

00:28:32: Das passiert ganz oft auch irgendwo zwischen einem Mix aus Fuß und Becken.

00:28:38: aber wenn man sich wirklich mal bewusst macht dann sage ich immer setzt dein Gehirn in deinen Knie Strecke jetzt ein Knie also schiebe deine Fersen den Boden und strecke dein Knie So kurz.

00:28:51: momentan bleiben wahrnehmen.

00:28:53: Ich führ das auch mit Atmung durch.

00:28:58: letztendlich gehe ich in der Ausatmung her und lasse dir das Knie wieder ehrlich beugen.

00:29:02: Und ich beuge auch ganz bewusst, ganz oft über das Sprunggelenk hinaus weil es etwas ist was tagtäglich in unserem Leben ist und nichts ist, was gefährlich sein sollte und ähnliches.

00:29:14: Das ist ein Queue der größte Bullshit.

00:29:18: Niemand von uns verbringt, weiß ich nicht, hundert Prozent einer Yoga-Klasse oder einer Bewegungsklasse darin seinen Knie über dem Sprunggelenken zu halten – neunzig Minuten lang!

00:29:30: Wenn man das mal fünfmal macht oder zehnmal, ist es absolut gar kein Problem.

00:29:35: Und das ist sogar wichtig!

00:29:36: Weil dadurch auch wieder Pro-Nationen im Fuß passiert, Dinge in unserem Becken passieren der Oberschenkelknochen und bestimmte Rotation kommt

00:29:44: etc.,

00:29:44: pp.

00:29:45: also rein von der Biomechanik ist es total wichtig.

00:29:49: Da dann halt einfach für den Alltag... an leitenden Kopf aus.

00:29:55: Ich möchte gerne einen Übertrag zum Alltag schaffen, weil wir sind alles Menschen die in einem komplexen Alltag leben.

00:30:01: Warum gehe ich zur Bewegung?

00:30:03: Weil ich fit bleiben will in meinem Alltag und dann versuche halt auch möglichst viel alltagsbezogene Bewegungsformen egal wohin ob in Yoga ein Pilates oder sonst wo einzubauen.

00:30:15: und oder auch bewegungsliebe Sling Kraft Fitness genau und ja ich glaube So kann ich das stehen lassen.

00:30:26: Ja, also das Knie darf lebendig sein und schlechtestenfalls die ganze Zeit eingerastet.

00:30:32: Das wollen wir nicht.

00:30:33: Ebenso wenig wie wir wollen dass das Becken permanent angespannt ist sozusagen auch da entsteht vielleicht manchmal Raum für Missverständnisse gerade wenn wir im Yoga dann auch mit Bandas arbeiten.

00:30:45: Bander sind quasi so Energieverschlüsse Und natürlich ist eine Spannung im Beckenboden total wichtig.

00:30:53: Ich selber würde bei mir jetzt sagen, dass ich über Jahre permanent einen einfach sehr angespannten bis hin vielleicht auch sogar verkrampften Beckenboden hatte.

00:31:03: Weil ich glaube jemand bin... Ich neige dann dazu wenn jemand sagt okay und dann zieht den Becken boden nach innen oben mit Dann habe ich das vielleicht schon gemacht und denke aber ok ich bin angesprochen mache noch mehr sozusagen Und da durfte ich wirklich erstmal wieder lernen da auch locker zu lassen.

00:31:17: Natürlich ist das im Zusammenhang mit Zwerchfell für die Atmung ja auch total wichtig.

00:31:23: Ich kann auch selber sagen, dass ich sowohl um aus dem Hohlkreuz aus der Lendenwirbelsäule rauszukommen, für mich selber so praktiziert habe aber das auch lange so unterrichtet habe, das Schambein sozusagen zum Brustbein zu ziehen was sich jetzt auch nicht per se erstmal verkehrt finde.

00:31:44: Aber ich habe gemerkt, dass ich das eigentlich übertreibe in meiner eigenen Praxis und auch in der Anleitung quasi.

00:31:53: Dass es eigentlich immer eine gewisse Spannung war und eigentlich wenig Raum für Selbstorganisation des Beckens war also dass das quasi in so einer angenehmen Schwebeposition ist am Ende ja wieder ins Deder und zukommen wo es sich gut über den dann vernünftig ausgerichteten Füßen, Knienbein gut ausrichten kann.

00:32:15: Ja und lass uns das doch einmal ganz kurz und visuell bildlich vorstellen wenn wir jetzt ich möchte nochmal auf Scharmein- und Brustbein eingehen weil dass nämlich mit einer in meinen Augen beschissensten Cues ist die wir geben können weil sie letztendlich eine Kompensationsstrategie fördern, die viele Menschen im Kraftbereich, im Fitnessbereich, dem Yoga-Bereich und Pilatesbereich eh schon haben.

00:32:46: Nämlich welche Muskulatur sitzt zwischen Scharmenbein und Brustbein?

00:32:50: Das ist unsere, ich nenne sie jetzt mal für alle verständlich, Six Pack Muskulatur.

00:32:55: das ist die gerade Bauchmuskulatur.

00:32:58: diese gerade Baucht muskulature spiegelt aber nicht unseren Chor wieder.

00:33:03: Der Chor, sie ist Teil dessen.

00:33:06: Aber einen viel wichtigeren Anteil am Chor haben unsere tiefen Bauchmuskeln also die inneren Obliques der Transversus Abdominis, der Beckenboden auch die Pormuskulatur wie auch Teile vom Rücken und natürlich auch unser Rektus also die gerade Bauch-Muskulature.

00:33:24: aber das ist nicht alles!

00:33:27: Und wenn wir gerade Yoga Pilates Fitness etc.

00:33:31: pp.

00:33:33: wollen wir ja den Chor unsere Mitte ins Zentrum setzen und dort in eine Stärkung kommen.

00:33:39: Wenn ich jetzt die ganze Zeit meinen Schambein zum Brustbein ziehe, habe ich die ganzezeit mein gerade Bauchmuskulatur an, die mir erstens nicht erlaubt umfänglich zu atmen weil mein Brustkorb die ganze zeit nach unten gezogen wird Und ich kriege überhaupt gar keine Luft im Brustkorb.

00:33:56: dann also da muss ja irgendwo ein bisschen Flexibilität und Raum da sein Gepaart mit dem Q, zieh deinen Bauchnabel nach innen.

00:34:07: Ist der zweitbeschützendste Q den es überhaupt gibt?

00:34:11: Weil dadurch spanne ich wieder nur meinen Rektus an also die geradebauchmuskulatur.

00:34:16: und wenn ich dann in irgendeinem Rückbildungs-Kurs höre dass da getrainiert geübt wird ziehe dein bauchnabeln nach innan wo ich einfach nur denke alter sag mal darum geht's doch gar nicht sondern es geht einfach darum das der Chor gefunden wird, so dass die seitliche Bauchmuskulatur gefunden wird.

00:34:37: Die Bauch- muskulatur, die zwischen den Beckenknochen sitzt, quasi in unserer Beckenform

00:34:43: und

00:34:43: dann gepaart mit unseren Hemstrings, die ja unser Becken hinten rückwärtig also zwischen rückwertige Oberschenkelmuskulator stabilisieren Das ist einfach etwas, was durch dieses ganze Überdehnen im vor allen Dingen Yoga-Kontext komplett verloren geht.

00:35:04: Und wenn mir dann jemand sagt, geh auf deine Zehenspitzen in einer Vorwärtsbeuge, klappt nach unten, hab gar kein Connection mehr zu deinem hinteren Oberschenkel, lass dich einfach nur fallen... Ey das ist also für mich war das wirklich echt nicht Cool, so.

00:35:21: Das war ... hab ich auch ganz lange gedacht.

00:35:24: Ich müsste irgendwie dahin und es hat sich immer beschissen angefühlt.

00:35:28: Voll!

00:35:29: Und ich muss mich einmal noch mal selber korrigieren jetzt gerade wo wir auch dabei sind das Worte unsere Sprache und unser Denken dann vor

00:35:36: den

00:35:36: Charmebeinen ist natürlich auch eigentlich kein cooler Ausdruck über Beine.

00:35:41: Ja

00:35:41: hier auch immer wie's nennen wollen aber da fängt sie ja auch schon an.

00:35:45: Voll absolut

00:35:47: Genau, aber was du jetzt finde ich ja nochmal sehr gut erklärt hast wie Becken, Core, Hamstrings Füße letztlicher wie alles miteinander zusammenhängt und miteinander organisiert werden darf um eine gute Atmung zu ermöglichen.

00:36:04: Und was wir auch häufig sehen ist dass das Becken nicht irgendwie sag ich mal, in der angenehmen Schwäbespannung ist.

00:36:14: Sondern dass vielleicht gerade im Stehen dann Menschen den Po anschauen?

00:36:17: Ja!

00:36:17: Boah... Der wird einfach der Po zusammengekniffen weil die Stabilität halt nicht aus dem Chor kommt.

00:36:24: Weil das Becken in einer... also es ist eine ungünstigen Position ist und dann einfach im Stand der Schwerpunkt ...der Körperschwerpunkt ja nicht gehalten werden kann.

00:36:33: so Und wenn dann noch kommt als Q Spannen deinen Po an Dann knaut Schnie-Leute einfach nur ihren Hintern zusammen Machen den Beckenboden hinten fest und sind einfach nur komplett verspannt.

00:36:45: Ja, das heißt wir brauchen ja eigentlich auch ein gutes Miteinander von Vorder- und Rückseite die zusammenarbeiten können.

00:36:52: Das ist ja auch dann wichtig für eine gute Ausrichtung des Beckenes.

00:36:55: Total.

00:36:56: und um vielleicht jetzt noch mal für unsere Zuhörerinnen da so reinzugehen, ich rante da jetzt drüber ab und sag so scheiße, scheiße... Also das ist erstmal für mich meine subjektive Meinung wie ich mir das in den letzten Jahren erarbeitet habe.

00:37:11: Es bleibt hier jedem selbst ver.. also jeden und jeder einfach selbst überlassen, welche Queues sinnvoll oder nicht sinnvoll wurden.

00:37:25: Für mich ist es im Bezug auf das Becken viel wichtiger geworden zum Beispiel die Fersen zu adressieren, die Sitzbeinhöcker zu adressesieren wahrgenommen werden, gerade in sitzenden Positionen.

00:37:42: Dass einfach auch ein Öffnen und einen Schließen der Sitzbeinhöcker wahrgenommen wird kann.

00:37:48: Und dass um dann jetzt die Vorderseite nochmal mehr zu adressieren, die Beckenknochen vorne In den Fokus oder in die Wahrnehmung kommen, weil zwischen den Beckenknochen vorne sitzt ja letztendlich auch Muskulatur.

00:38:05: Die unseren Koa formen.

00:38:08: und wenn wir die Becken Knochen zusammenziehen statt den Po anzuspannen ergeben Wir hinten Raum und haben vorne unser Becken aufgerichtet Und Den koa in einer positiven Art und Weise angespannt.

00:38:23: das heißt nicht ich drückt mein Bauch nach vorn raus sondern es ist eigentlich eher das Gefühl von wird flacher.

00:38:32: Wie kann ich das beschreiben?

00:38:34: Es ist ja auch ein bisschen dieses Bild von eine Gürtelschnalle vorne zuzumachen, die Beckenknochen dann vorne aufeinander zuziehen und es ist weder ... Ich ziehe jetzt meinen Bauch krass nach innen aber es passiert schon eine gewisse Aufrichtung wie du sagst und dadurch passiert auch eine gewissen leichte Spannung oder Aktivität sozusagen.

00:38:59: Also was wir jetzt machen könnten, wäre ich könnte zum Abschluss noch eine... kurze Spürübung anleiten für unsere Zuhörenden.

00:39:08: Und dann würden wir einfach damit alles snackable bleibt, weil wir werden wahrscheinlich beim Thema Brustkorb auch noch mal ein bisschen all das was ihr vielleicht aus unseren Podcasts schon kennt mit den Cues zusammenbringen und da würden wir einen Teil zwei daraus machen.

00:39:24: und dann haben wir jetzt zumindest schonmal den unteren Teil vom Körper als Teil eins und machen den oberen Teil von Körper dann als Teil zweiter.

00:39:33: Dürft ihr euch darauf freuen?

00:39:34: und dann kriegt ihr jetzt noch eine kurze Take-Home Anleitung, die ihr auch in jedem Unterricht direkt einfließen lassen könnt.

00:39:42: Was für mich und für viele meiner Schülerinnen einfach immer sehr gewinnbringend war.

00:39:50: um eigentlich erstmal zu verstehen wie funktioniert mein Core?

00:39:55: Und wie funktioniert Bauchmuskulatur und wo steckt sie eigentlich überall in unserem Körper?

00:40:03: Und zwar, ich leite das immer total gerne im Liegen an und wenn du dich einmal hinlegst und deine Füße anstellst.

00:40:12: Und dann deine Hände an deinen Beckenknochen vorne legst Dann kannst Du mit Deinen Händen quasi so ein bisschen reinfallen nach innen In die Beckenschnochen also zur Körpermitte hin und dann liegst Du im Prinzip auf.

00:40:29: Also unter dir liegen dann unsere tiefen Bauchmuskeln.

00:40:33: So, wenn du jetzt mit deinen Fingern einmal quasi in deine Haut so ein bisschen rein drückst – in die Muskulatur!

00:40:40: Dann hast du eine sensorische Referenz, die du dir selber gibst und dann kannst du einmal versuchen mit deiner ganz tiefem Bauch-Muskulatur gegen deine Finger zu drücken.

00:40:51: Ich kann mir vorstellen, dass bei ganz vielen oder bei einigen von euch jetzt passiert das sich der ganze Bauch nach vorne

00:40:56: schiebt

00:40:57: und da hilft einfach das Bild von.

00:41:00: es dürfte sich jetzt einen Hügel unter deinen rechten Fingern auf Türmen.

00:41:05: Ein Hügel unter deinen linken Fingeren auf Türman und dazwischen wird's eigentlich flach.

00:41:11: also hast du einen Tal flach und wieder tal Und das ist letztendlich das was dieses Gürtelschnalle zuziehen, von dem Christi eben gesprochen hat.

00:41:22: Eigentlich sehr gut vormitt!

00:41:24: So dann gibt es ja noch unsere seitliche Bauchmuskulatur und da ist es einfach wichtig auch zu wissen dass die auch teilweise noch Richtung Rücken geht.

00:41:33: und wenn du dir deine Finger jetzt einmal in deine Talie oberhalb deiner quasi seitlichen Beckenknochen piekst Dann kannst du einmal versuchen, deine Finger seitlich rauszuschieben.

00:41:44: Und dann dürftest du merken, dass du im Gesamt eine flacher und breiter wirst.

00:41:48: Ich vergleiche das immer mit Bernd des Brot!

00:41:50: Keine Ahnung ist ein Bild, was ich in meinem Kopf habe.

00:41:53: So... Dann spannt sich automatisch aber auch diese tiefe Bauchmuskulatur an die wir jetzt eben getastet haben von der Vorderseite.

00:42:02: Und da hast du im Prinzip einmal deine seitliche Bauch-Muskulatur Ich sag mal, vordere Tiefe-Bauchmuskulatur und das Gleiche können wir auch noch mal Richtung Rücken machen.

00:42:14: Dass man quasi die Talie nochmal so ein bisschen weiter wandert nicht direkt an der Wirbelsäule aber so ich sage mal wenn man seine Hand einmal in seine Talie packt da wo dann der Daumen so landet in dem Bereich.

00:42:26: also wenn man Seine Hand mit der Talie mit der Hand umschließt Dann landet ja meistens einen Finger hinten bisschen mehr Richtung Rücken und da kannst du dich auch noch mal wieder rausdrücken.

00:42:39: Und das ist letztendlich die wichtigste Kormuskulatur, und das hilft einfach als supergute Übung zu Beginn einer Fitness-Klasse, einer Pilates-Klace, einer Yoga-Kasse um den Schülerinnen einfach klarzumachen hey deine Körper Mitte ist das!

00:42:58: Und es ist nicht die gerade Bauchmuskulatur.

00:43:02: Danke Lena für diesen praktischen Tipp.

00:43:04: noch mal zum Ende unserer heutigen Folge.

00:43:07: Gerne!

00:43:08: Wir machen hier ein Cut, sind wie immer gespannt auf euer Feedback und nehmen euch beim nächsten Mal den oberen Teil des Körpers mit in unsere Gedanken dazu.

00:43:20: Absolut!

00:43:22: Ja lasst es uns wissen haut rein und bis zum nächsten Mal.

00:43:27: Ciao!

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