#15 Selbstreflexion allein reicht nicht – Warum Entwicklung Verbindung braucht (Teil 1)
Shownotes
🧠 Takeaways dieser Folge:
- Entwicklung entsteht nicht nur durch Innenschau, sondern auch im Kontakt mit anderen.
- Meditation, Journaling und Achtsamkeit können hilfreich sein – ersetzen aber keine Zugehörigkeit und Resonanz.
- Autonomie und Bindung bilden ein grundlegendes menschliches Spannungsfeld.
- Gruppen spiegeln uns und machen Seiten sichtbar, die wir allein oft nicht erkennen.
- Yoga- und Bewegungsklassen können deshalb mehr sein als Orte, an denen Menschen nebeneinander üben.
💭 Reflexionsimpuls
Wie fühlst du dich in einer Yoga- oder Bewegungsgruppe verbunden? Reicht dir das gemeinsame Üben oder wünschst du dir mehr Austausch? In dieser Folge sprechen wir über:
00:00 – Einstieg: Selbsterkenntnis, Innenschau und Gemeinschaft 02:05 – Einzel oder Gruppe: Worum es in der Doppelfolge geht 04:07 – Einsamkeit, Zugehörigkeit und Verbindung 07:56 – Yogawege zwischen Innenschau und Gemeinschaft 12:02 – Autonomie, Bindung und moderne Individualisierung 18:00 – Wann Selbstreflexion hilft – und wann Gruppe fehlt 22:08 – Entwicklung entsteht im Kontakt mit anderen 31:49 – Was bedeutet das für Yoga- und Bewegungsklassen?
In Teil 2 sprechen wir darüber, wie Austausch und Verbindung in Yoga- und Bewegungsklassen konkret entstehen können.
Mehr von uns: Lena: https://www.instagram.com/lena_wiewell Chrissi: https://www.instagram.com/chrissi.kuhlmann Website: https://bahu-bewegung.de/ | https://plus.bahu-bewegung.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Doki, let's go!
00:00:00: Repattern.
00:00:02: Körper verstehen
00:00:03: Bewegung
00:00:04: verkörpern Hier werden Atmungen, Bewegungen und Nervensystemen anders gedacht.
00:00:10: Der Podcast mit Chrissy und Lena.
00:00:21: Lena
00:00:22: Guten Morgen Chrissy.
00:00:24: Na?
00:00:24: Wie sieht es aus bei dir?
00:00:26: Ja...
00:00:28: Taff im Moment Die Ferienzeit kommt.
00:00:31: Bei mir verändert sich ein bisschen der Plan.
00:00:34: Du hast viel zu tun gerade, ne?
00:00:35: Ja es ist viel zu tun und ich würde sagen... Ich bin so ein bisschen
00:00:40: gestresst.
00:00:42: Aber das ist bald Wochenende.
00:00:44: Wir nehmen fast Tagesaktuell auf.
00:00:48: Wie geht's dir?
00:00:49: Gut soweit!
00:00:50: Ja cool.
00:00:52: Warum gehts heute?
00:00:55: Genau, wir wollen heute so ein bisschen schauen auf das Thema Selbsterkenntnis und Selbstreflektion.
00:01:01: Was ja durchaus eine Grundlage dafür ist dass wir Muster erkennen, dass wir uns entwickeln und verändern können.
00:01:09: Das ist ja immer unser Routerfaden hier bei Repattern.
00:01:12: Und gleichzeitig wollen wir heute mal ein bisschen auf die Frage schauen wie viel Selbsterkennung oder innen Schau braucht es?
00:01:21: oder passiert Entwicklung nicht auch in Beziehung, oder in Interaktion?
00:01:25: Und was bedeutet das eigentlich für Yoga-Unterricht oder Bewegungsunterricht?
00:01:30: Dann können wir das mit einbeziehen.
00:01:32: Ja,
00:01:34: genau.
00:01:34: Also
00:01:36: ja kurz gesagt sprechen wir heute über Einzel versus Gruppen
00:01:42: von bisschen und wahrscheinlich auch erst mal als Teil eins und verteilen es nochmal in Teil zwei.
00:01:50: Genau,
00:01:52: stimmt!
00:01:55: Das ist ja, was wir beide auch immer schon mal thematisieren.
00:01:59: Das sind wir bestimmt nicht die Einzigen, die das beobachten, dass vieles im Bereich persönlicher Entwicklung sicher heutzutage so um Methoden der Innschau richtet.
00:02:11: Meditation relativ groß.
00:02:14: Achtsamkeit, Journaling natürlich der Bedarf an Therapie und vor allem Einzeltherapien aber auch irgendwie Selbstbeobachtung.
00:02:22: da können wir auch schon wieder so die Brücke schlagen zur Selbstoptimierung.
00:02:25: Das heißt vieles von dem was wir heute nutzen oder was ein bisschen auch ja ich will nicht sagen gehypt wird Aber das was ja auch zugänglich ist was wir gut nutzen können Ist etwas Was den Blick aufs Innere richtet und dass wir für uns machen
00:02:43: Ja, genau.
00:02:44: Also es geht ganz viel ja einfach darum wie bin ich mit mir und welche Tools nutze ich um besser mit mir selbst zu sein?
00:02:56: Und was ich halt so spannend finde ist dass wir halt in einer Gesellschaft, die – und das ist auch wieder so ein bisschen mein Architektenblick.
00:03:08: Ich habe ja ganz lange im Bereich Wohnungslosigkeit und Vereinsammlung geforscht und wir haben eine Gesellschaft, wo immer einsamer wird und gleichzeitig pushen wir die Dinge,
00:03:18: die
00:03:19: uns zwar mit uns selbst verbinden aber nur mit uns konfrontieren und nicht mit dem was um uns herum stattfindet.
00:03:28: Das finde ich schon sehr Ist so faszinierend, ein bisschen.
00:03:32: Das ist ein Widerspruch auch irgendwie.
00:03:34: Ein
00:03:35: Widerspruch und gleichzeitig passt das ja auch sehr gut zusammen ne?
00:03:38: Ja!
00:03:39: Also das kann ich aus meiner Perspektive auch total aus vollem Herzen bestätigen also auch bei mir beruflich so.
00:03:46: aus psychologischer Sicht ist Einsamkeit ein Riesenthema.
00:03:49: Einsamheit im Sinne von sich allein zu fühlen oder keine Gruppen zu haben, zu denen ich zugehörig bin...also das ist ja nochmal ein Unterschied ob ich wirklich auch alleine bin oder ob ich woanders bin und nicht verbunden bin.
00:04:04: Das ist ja auch im Yoga die Kernfrage, wie stelle ich Verbindung her?
00:04:08: Oder wie spüre ich Verbindungen?
00:04:11: Und vielleicht gucken wir da noch mal so ein bisschen für einen Moment auf... Wo kommt die Yogatradition eigentlich her?
00:04:21: Und so kann man es natürlich gar nicht im Prinzip formulieren, sondern es gibt nicht denen einen Yoga.
00:04:26: Sondern es gibt ganz viele unterschiedliche Richtungen.
00:04:29: Lass uns da aber nochmal ganz kurz vielleicht auch den kleinen Exkurs machen und was hat Yoga oder die Yoga-Philosophie mit Bewegungspraxis zu tun?
00:04:44: Ich unterrichte eher mittlerweile echt sehr wenig Yoga nur noch, aber ganz viele andere Bewegungs- oder Atemtherapeutische Klassen.
00:04:52: Und dennoch ist die Philosophie des Yogas und auch die Arten und Weisen wie Yoga in der Innenansicht, wir aber auch in der Verbindung mit anderen in seinen verschiedenen Arten & Weisen auf die wir gleich eingehen werden – vor allem du drauf eingehen wirst – findet das trotzdem statt!
00:05:14: Auch wenn das kein klassisches Yoga ist, was ich unterrichte.
00:05:17: Aber diese philosophische Basis die ist auch in jeder Linkklasse, in jeder Bewegungsliebe-Klasse und in allem vorhanden.
00:05:23: Und das finde ich einfach so wichtig Das einmal zu benennen weil da geht es halt auch viel mehr um eine Haltung Um eine Haltung mir selbst gegenüber und um eine haltung meinem Gegenüber oder auch der Gruppe gegenüber.
00:05:38: Also insofern wenn wir heute auch immer mal wieder von Yoga sprechen heißt es eigentlich synonym für Bewegungsklassen, weil das worüber wir jetzt gleich im weiteren sprechen werden ist nicht nur im Yoga-Kontext zu finden auch in vielen anderen Kontexten.
00:05:58: Genau
00:05:59: und ich finde Wo wir auch darauf gucken werden, ist so das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.
00:06:09: Das gibt es ja auch in unterschiedlichen Bewegungsklassen.
00:06:13: Ich kenne's vom Salsa, dass zum Beispiel was traditionelles ist, der Mann führt und die Frau folgt.
00:06:20: Auch da gibt es ganz viel Diskursekontextveränderungen.
00:06:24: Und vielleicht eher so die Richtung ... Okay, das ist aber eine Tradition.
00:06:28: Es ist wichtig, das zu achten oder den Ruf anzupassen Ja, den Kontext wie wir hier vielleicht leben und tanzen wollen oder so.
00:06:38: Einfach ein Spannungsfeld was sich da öffnet.
00:06:40: Genau!
00:06:40: Und dieses Spannungsheld steht halt immer und das jetzt nochmal einmal den Topic mit aufzugreifen entsteht halt immer zwischen mir als Individuum und natürlich der Gruppe in der ich mich in einer Bewegungsklasse, ob es jetzt Yoga, Pilates, Aerobik, Salzer wie auch immer ist befinde.
00:07:03: Und ja und da entsteht im Prinzip ein Spannungsfeld irgendwie Unterschiede, indem wir vielleicht in uns weiterkommen, Selbsterkennensverbindungen
00:07:21: etc.,
00:07:22: PpE empfinden
00:07:23: Genau.
00:07:24: Und vielleicht geht die Brücke auch so, dass wir gerade gesagt haben viele unserer modernen Techniken rund um Achtsamkeit und Innenschau was Basis ist, um Muster zu verändern sind ja auch aus fernöstlichen viel größeren Kontext wie zum Beispiel Yoga Teilweise entnommen und das ist ja auch so ein bisschen die Tendenz einzelne Methoden raus zu nehmen.
00:07:46: Und gleichzeitig haben wir aber nicht den gleichen Kontext, und dass es auch der Hintergrund warum wir nochmal auf diese vier Yoga Wege
00:07:51: einmal
00:07:52: blicken wollen.
00:07:54: Denn viele dieser Methoden, die wir heute nutzen, die eher Richtung Innenschau gehen kommen aus aus den beiden Richtern, Dharana Yoga und Raja Yoga, wo es viel um beim Dharanayoga als den Weg der Erkenntnis viel auch Wissen, philosophisches Wissen.
00:08:14: Philosophische Diskussion um die Frage wer bin ich?
00:08:16: Auch über dem Weg des Verstandes und des Denkens sich darüber anzunähern während Raja yoga
00:08:24: auch
00:08:25: viel Meditation, viel Innenschau beinhaltet.
00:08:29: das fußt letztlich auf dem Yoga Sutra das Patanjali, also auch auf dem Acht-Lederigen Pfad des Yoga.
00:08:36: Auch der beinhaltet natürlich viele unterschiedliche Wege.
00:08:41: Wir im Westen haben aber vor allem auch die körperlichen Ospektiche wieder quasi rausgenommen Die körperliche Praxis sehr stark betont.
00:08:50: Es gibt aber daneben beispielsweise auch noch Bagdi Yoga das Yoga der Hingabe ist, dass Mantra singen.
00:08:57: Das Chanten Kirtan kommt auch daher.
00:09:00: also Gemeinschaftsverbundenheit, Hingaben beziehungen sind dann ganz wichtige Aspekte und Karma-Yoga ist auch noch ein wichtiger Weg.
00:09:10: da geht es gar nicht in erster Linie um irgendeine Praxis, die wir auf Narmatte oder in irgendeinem zeitlich räumlich begrenzten Ort machen.
00:09:18: Sondern darum dass wir verantwortungsvoll handeln das für uns der Konsequenzen unseres Handelns bewusst sind, dass wir auch am Leben teil haben aber vor allem auch an Gemeinschaft teilhaben.
00:09:29: also völlig jetzt runtergebrochen und wirklich nur die Schwerpunkte rausgehoben.
00:09:34: Aber worauf wir hinaus wollen ist wie wir heutzutage auch nicht nur vielleicht Yoga, sondern auch so eine Achtsamkeitspraxis verstehen.
00:09:43: Das oft den Teil betont der mehr auf die Innenchau fokussiert oder eine eigene Praxis körperlich geistig als diesen verbundenen Teil mit anderen in Gemeinschaft dieses Zusammensingen oder was Spenden oder Dinge für andere tun ist nicht so stark im Fokus.
00:10:06: genau und Da gibt es dann halt im Yoga-Kontext die verschiedenen Arten des Yogas, die das vor Jahrtausenden von Jahren beschrieben haben.
00:10:16: Und um das auch einfach nochmal in den traditionellen Kontext zu bringen darf man natürlich nicht vergessen dass die Menschen in Indien wo einfach die Yoga Praxis oder die Yoga Wege herkommen natürlich ganz anders gelebt haben zu der Zeit als wir Und ja, da gab es ein Kastensystem.
00:10:42: Prisida kennst du dich besser aus, wenn man gewachsen macht.
00:10:49: Wahrscheinlich können wir uns das Leben ganz anders vorstellen, dass es irgendwie viel mehr in den Familien zusammen eingebunden war und die Großfamilie in Dorfgemeinschaften.
00:10:58: Dass es vielleicht auch viel mehr Rituale gab, bestimmte Feste gemeinsam gefeiert werden.
00:11:04: es ist gleichzeitig natürlich total viele soziale Verpflichtungen gab und vor Normen
00:11:08: usw.,
00:11:09: wo aber irgendwie das gesellschaftliche Leben quasi durchorchestriert ist.
00:11:14: Und dass ganz klar ist, sowohl mein Platz wie gering sind eigentlich meine Freiheitsgrade mich darin zu bewegen... Also wenn ich sage, wie gering dann hat das natürlich was Wertendes.
00:11:30: Ich wollte es eigentlich wertvoller sein.
00:11:33: Aber
00:11:34: ich finde es gerade gut dass du das so gesagt hast weil im Prinzip haben wir ja heutzutage genau das Gegenteil.
00:11:40: wie maximale Freiheit habe ich in diesem System.
00:11:44: Und das kann man sich vielleicht so ein bisschen wie zwei Pole vorstellen, also einmal dass das maximale Zusammenleben in Dorf und Familien, in kleinen Gruppen, in diesen sehr traditionellen früheren Kontexten.
00:12:00: So Versus heute sind wir eine sehr individualistische Gesellschaft wo wir halt diese Diese Großfamilien, diese Dörfer halt nur noch ganz, ganz gering haben und viel mehr auf uns als Individuen vielleicht auch so angewiesen sind.
00:12:19: Und das macht natürlich was mit dem Zugehörigkeitsgefühl.
00:12:24: Wohingegen früher vielleicht eine große Identifikation mit Gruppe, mit Familie da war und man sich dann vielleicht eher rebellisch daraus lösen wollte ist jetzt eine Hypothese, die ich einfach mal so reinstelle.
00:12:39: Oder das kann ein Effekt sein, der daraus passieren könnte.
00:12:44: und heute suchen viele Menschen ja nach Zugehörigkeit.
00:12:49: Und es ist auch das was du in deiner Arbeit wahrnimmst mit den Einsamkeitserlebnissen von Menschen, wo pass' ich eigentlich hin?
00:12:58: Auch ich in meiner Arbeit merkt dass einfach vereinzelt.
00:13:04: Ich meine, ich lebe jetzt auch auf dem Dorf und nicht in der großen Stadt.
00:13:06: Das glaube ich auch noch mal was anderes.
00:13:09: Aber viele Menschen sind da vielleicht auch einfach orientierungsloser geworden oder suchen halt einfach nach Gruppen, nach Zugehörigkeit – wo passe ich hin?
00:13:27: Und ja...
00:13:29: Ich finde auch so dieses Spannungsfeld ist eigentlich ein urmenschlicher Konflikt, wenn nicht der Konflik überhaupt irgendwie zwischen Autonomie und Wiederbindung zu haben.
00:13:40: Also wie viel wie viele Autonomien kann ich habe?
00:13:42: Und immer noch eingebunden mich fühlen.
00:13:45: Das struggling wäre individuell unser gesamtes Leben mit und auch Gesellschaften sind da unterschiedlich aufgestellt.
00:13:51: und dann haben wir mit dem Yoga aus einer kollektivistischen Gesellschaft eben einen System.
00:13:57: In der westlichen Welt sind dann eben eher individualistisch geprägt.
00:14:01: Und wie du sagst, haben wir im Westen auch natürlich noch ein Stück weit so einen Vergleich von Wie leben wir heute in der modernen Zeit und wie war es vor hundertzweihundert Jahren?
00:14:10: Wir uns da erfolgreich von vielen auch einengenden Norm- und Regeln befreit haben und gleichzeitig genau jetzt manchmal vielleicht eher vor Orientierungslosigkeit und fehlender Zugehörigkeiten manchmal auch stehen.
00:14:24: Total!
00:14:27: Wenn man dann halt wieder so ein bisschen betrachtet, dass wir ja in großen Teilen uns mit uns beschäftigen.
00:14:34: Mit Meditation, mit Achtsamkeit und mit Journaling.
00:14:40: Werfe ich jetzt einfach mal die Frage in den Raum bringt mich das näher oder in den Wunsch der Zugehörigkeit?
00:14:50: Ist das eher der Wunsch nach Zugehörigkeit mit mir oder ist es eher der wunscht nach zugehörigkeit zu einer Gruppe, zu einem System?
00:15:00: vielleicht auch?
00:15:02: Voll.
00:15:03: Und dann vielleicht die Zeit wo die Praktiken der Innenchau entstanden sind.
00:15:11: da war ja die zentrale Frage wie finde ich Freiheit innerhalb dieser ganzen sozialen Gefüge, innerhalb meiner Beziehung und Strukturen?
00:15:20: Und dafür ist eigentlich eine spannende Frage.
00:15:23: Wirken diese Praktiken dann gleich, wenn diese Einbindenden aber vielleicht manchmal auch begrenzende sozialen Strukturen gar nicht da sind?
00:15:32: Sondern wenn ich?
00:15:35: Ich will nicht sagen, dass wir hier voll und ganz frei sind.
00:15:37: Wir haben vielleicht andere Einschränkungen von Freiheit aber es gibt vielleicht eine viel größere Anzahl von Menschen die über ihre Zeit relativ frei verfügen können, die sagen können gehe ich zum Familientreffen oder nicht?
00:15:48: Gehe ich in die Kirche ja oder nein?
00:15:50: Schenke ich da was mit Ja oder Nein so diese Themen das vielleicht für uns heute im Alltag dann eher...
00:15:56: Absolut!
00:15:57: Und wenn man dann also mir hilft, das ja immer ein Bild zu haben und wenn ich mich jetzt halt einmal vorstelle Ich weiß nicht, viele Tausende Jahre früher als heute.
00:16:09: In einem Dorf mit Familien in einer Hütte, wo niemand halt einen... einen alleinigen Raum hat, sondern wo vieles einfach geteilt wird.
00:16:18: Wo immer Menschen um mich herum sind vielleicht auch Tiere andere Wesen und es ist ein ganz ritualisierten Ablauf eines Tages einer Jahreszeit gibt und dass dann halt das Bedürfnis aufkommt sich einfach mal in einem eine Ecke oder einen Wald zu setzen, auf ein Fleckchen Erde und zu sagen ja ich bin jetzt hier nur für mich.
00:16:45: Und ich meditiere,
00:16:46: schreibe vielleicht oder ich male ist das natürlich ne ganz andere Voraussetzung als heute wo es viel zu viele Single-Wohnungen gibt wo ich vielleicht alleine auf meiner Couch sitze und innerlich das Bedürfnis habe nach oh ich möchte jetzt eigentlich gerne mit einer Gruppe von Menschen gemeinsam irgendwo sein Und stattdessen journal ich und bin eigentlich noch mehr mit mir in einem Umfeld, an dem ich eh schon ganz viel mit mir bin.
00:17:18: Und dazu dann halt Social Media und Co.
00:17:23: Also es ist halt ... Komplexer geworden.
00:17:27: Genau, ich finde auch es ist komplexer gewonnen weil wir haben gleichzeitig vielleicht trotzdem dieses Ich werde den ganzen Tag beschaltet mit Öffnis zur Arbeit fahren krieg total viele Eindrücke habe vielleicht bei der Arbeit ganz viel Informationen Kontakt das kann ja auch sein dass ich den ganzen tag rede.
00:17:47: Es kann auch sein da sich mich damit super gut fühle und abends denke boy jetzt So brauche ich das nicht mehr und genieße es jetzt für mich in meinen Gedanken zu sein.
00:17:56: Es kann aber auch sein, dass ich die ganze Zeit irgendwas geredet habe und mich am Ende des Tages vielleicht leer fühle oder trotzdem nicht verbunden.
00:18:02: Also wie du sagst, ich glaube auch es wird komplexer.
00:18:05: also es wäre zu einfach jetzt irgendwie so pauschale Antworten zu liefern.
00:18:09: Aber trotzdem glaube ich lohnt sich wenn wir uns alle irgendwie nochmal damit beschäftigen Wie viel Innenschau tut mir gut?
00:18:17: In welchen Momenten auch?
00:18:19: Ja, voll.
00:18:20: Und ich finde das was heute ja einfach schwierig geworden ist durch vielleicht den Druck oder diesen Vergleichsdruck der entsteht durch Social Media, durch, weiß nicht Funkfernsehen wie auch immer dass dieser Selbstreflexionsfaktor eigentlich bei jedem da sein sollte und jeder sollte journaling und jeder sollte dies und jenes und so, dass wenn man merkt, man verspürt das vielleicht gerade nicht.
00:18:52: Und ich möchte lieber mit meinen ganzen Freunden ein Bierchen trinken gehen statt zu journalen, zu meditieren.
00:19:01: Das entsteht ja in einem vielleicht den Gefühl von Mangel oder einen Gefühl von Ich mach was falsch und ein Gefühl von Vergleich finde ich auch einfach nochmal spannend, da zwischen Kopf und Körper gut unterscheiden zu können für sich.
00:19:19: Wann ist was sinnvoll?
00:19:21: Und also ab wann brauche ich Selbstreflexion, Innenschau für mich – also mich alleine hinsetzen und mich mit mir auseinandersetzen – und ab wann brauch' ich eigentlich eine Gruppe von Menschen die die mich tragen, in der ich ja weiß nicht sein kann.
00:19:44: In der ich mich zugehörig fühle und in der Ich bin.
00:19:48: Und ja... Total!
00:19:52: Und wo du gerade das Thema Social Media nochmal aufbringst finde ich auch noch meinen anderen Gedanken interessant.
00:19:57: Social media ist ja letztlich auch In dem Sinne ein Massenphänomen, als dass es auf einmal ganz vielen Menschen Möglichkeiten schafft.
00:20:06: Die wir vorher nicht hatten.
00:20:07: also jetzt können wir über uns berichten Wir können uns anders informieren.
00:20:12: Wir können vielmehr Transparenz schaffen bei uns anders verbinden.
00:20:18: Aber auch hier hat alles Vor- und Nachteile.
00:20:22: Gleichzeitig ist macht ja was mit einer Gesellschaft wenn auf einmal Ganz viele Menschen Zugang zu etwas haben wo vorher nur wenige Menschen, also früher vielleicht nur Promis irgendwie die Möglichkeit hatten ihre ihr Privatleben zur Schau zu stellen oder auch gezogenermaßen oder gewollt.
00:20:37: Heute können wir das alle und bisschen finde ich... Also ich finde es einfach wichtig noch uns nochmal klarzumachen dass auch ursprünglich ja nicht dort wo die Praktiken aus dem Yoga zu selbst Reflexion entstanden ist immer alle permanent gemacht haben, sondern dass die ja letztlich Praktiken waren.
00:20:57: Die auch nur einer bestimmten Kaste oder einer bestimmte gesellschaftlichen Schicht zugänglich waren weil dafür braucht es irgendwie materielle Sicherheit Zeit Bildung Ruhe und so weiter.
00:21:10: Es war also auch nur ein eher geringerer Prozentsatz von Menschen, die diese Praktik auch angewandt haben.
00:21:17: Und Ja das finde ich auch immer interessant.
00:21:20: die Frage was macht das wenn dann auf einmal sehr viele Menschen das tun.
00:21:26: Ja, vollend!
00:21:27: Was macht es dann auch mit einer Gesellschaft?
00:21:29: Genau.
00:21:31: Das Fass kann man groß werden lassen.
00:21:33: und auch was macht das mit einer Welt?
00:21:35: also
00:21:35: wenn wir jetzt
00:21:36: einfach unsere Welt gerade mal betrachten ist
00:21:39: ja
00:21:40: oft dominiert
00:21:41: von
00:21:43: Individualisten.
00:21:46: Und Entwicklung Passiert ja auch nicht unter der Käseglocke nur für mich oder nur durch verstehen oder durch erkennen, sondern viele menschliche Entwicklungsprozesse wie jetzt Identitätsbildung oder welches Selbstbild habe ich?
00:22:06: Sprache.
00:22:07: Emotional Regulation.
00:22:09: All das entsteht ja im Kontakt mit anderen, also wenn wir in der Entwicklungspsychologie anfangen wie Kinder lernen die sind ja Hardcore auf ihre Bezugspersonen angewiesen.
00:22:19: Es ist fast fähnzwanzig sieben passiert da ja was?
00:22:22: und eigentlich brauchen Sie permanent Interaktion.
00:22:27: Das ist natürlich in den ersten Lebensjahren besonders wichtig.
00:22:31: Aufgrund der Neuroplastik, da legen wir die Grundlagen
00:22:33: usw.,
00:22:34: aber natürlich ist das ja etwas was sich weiter durchzieht.
00:22:37: Da gibt es viele Bereiche... Wir gucken hier jetzt nicht so unbedingt auf.
00:22:42: Wie eignere ich mir Wissen am besten an?
00:22:44: Auch das ist ja in der Psychologie ein großes Thema.
00:22:46: Wie kann ich auswendig lernen und so weiter, ne?
00:22:49: Es gibt Meteranalysen für den Bereich Schule wo zumindest in bestimmten Kontexten es deutlich zu werden scheint dass Schülerinnen im Gruppen besser lernen können, zumindest wenn sie gut angeleitet sind zu einem Konsens kommen sollen, sie können natürlich dann Dinge diskutieren miteinander unterschiedliche Perspektiven austauschen und so.
00:23:14: Aber das ist vielleicht gar nicht so ganz das Feld wo wir hier drauf gucken.
00:23:17: uns interessiert ja eher dieses diese Themen wie emotionale Regulation Sprache Identität Selbstbild und sowas.
00:23:25: Und das ist ja was gar nicht so leicht ist, nur für sich.
00:23:31: Also wir brauchen im Prinzip das Feedback von anderen.
00:23:35: Es geht
00:23:35: ja immer um den Spiegel.
00:23:39: Ich beschreibe das immer mit diesem Bild.
00:23:42: Wir sind nur in unserem Kopf und in unserem Körper.
00:23:45: Wenn ich die ganze Zeit mit mir bin gibt es da vielleicht auch Erkenntnisse weil ich mir selbst gelernt habe ein Spiegl zu sein.
00:23:55: aber wenn andere Menschen da sind, ist das natürlich ein Verstärker und ein viel direkterer Zugang, weil durch die Verbindung natürlich Kommunikation passiert.
00:24:12: Austauschsprache!
00:24:13: Also es finden verschiedene Systeme und verschiedene Tools in der Sprache.
00:24:17: Mime, G-Stick mit reinnehmen sind das ja alles Tools oder Ich weiß nicht, ich kann mal vielleicht als Tools bezeichnen.
00:24:24: Um in die Kommunikation und somit einen Austausch mit einem anderen Menschen zu gehen wurde dann halt Feedback zu den Themen wie Identität selbst besprochener was du eben gesagt hast passiert.
00:24:36: Voll!
00:24:37: Und das ist auf jeden Fall auch absolut meine persönliche Erfahrung und nicht dass ich da jetzt selber darauf gekommen bin, ich glaube es eine Erfahrung die viele von uns teilen gerade wenn es um Wahrnehmung, Selbstbild, eigene Muster erkennen geht.
00:24:53: Das ist nochmal ein ganz anderes Potenzial.
00:24:57: wenn ich in Gruppen bin vielleicht dann auch in Selbsterfahrungsgruppen, in therapeutischen Gruppen und mein Selbstbild dann vielleicht manchmal auf den Kopf gestellt wird, weil ich feststelle so wie ich dachte.
00:25:10: Wie ich bin?
00:25:11: Wie ich mir meine eigene Wahrnehmung, meine eigene Welt konstruiert habe empfinden ist gar nicht automatisch alle so.
00:25:17: also dieser Perspektivwechsel Feedback aber auch finde ich Facetten in uns wahrzunehmen oder die überhaupt erst Erklingen oder sichtbar werden, wenn irgendjemand das in uns auslöst.
00:25:32: Es kann ja sein dass ich in einem bestimmten umfeld weiß Ich nicht total smooth irgendwie mit meinen Mustern Mit dem wie ich geprägt bin wie ich handle Total gut klarkomme.
00:25:44: und dann komme ich auf ein anderes Umfeld
00:25:47: Tag alles
00:25:48: anders.
00:25:49: Genau, ist alles anders oder ich denke von mir... Ich bin total die Menschenfreundin und friedlich und harmonisch.
00:25:58: Und dann komme ich in eine Gruppe und auf einmal treffe ich ne Person, die mich hardcore nervt und ich weiß eigentlich hat sie mir nichts getan trotzdem nerft sie mich nicht.
00:26:06: das heißt bringt irgendwas in mir zum Vorschein was mir gar nicht bewusst war, also das ist ja auch dieses Potenzial die unterschiedlichen Facetten in uns durch andere irgendwie erkennen zu können.
00:26:20: Darf ich mal eine Hypothese oder eine Frage reinschmeißen?
00:26:25: Also diese Facetten an uns zu erkennen oder auch die unterschiedliche Wahrnehmung wenn jemand uns triggert oder ähnliches... dass ich halt spüre, Mensch das macht was mit mir.
00:26:40: Wenn ich jetzt mit einem Menschen zusammen bin der so oder so ist.
00:26:45: Lass uns das in schwarz-weißgrau betiteln es gibt einmal jemanden der mich ultra auf die Palme bringt und dann gibts die andere Person wo ich mich halt so geborgen und wohl fühle und da gibts ja noch die Chancen dazwischen.
00:27:00: wenn wir jetzt mal das eine und das andere Ende nehmen hilft uns der Prozess, der Selbstreflektion und der Innenschau um das wahrzunehmen.
00:27:13: Oder kann man davon ausgehen dass jeder Mensch in der Lage dazu ist?
00:27:19: diese Range zwischen dem was ich gerade als Beispiel aufgemacht habe war es also die automatisch wahrgenommen wird?
00:27:28: Also ich glaube das hilft uns ungemein das wahr zu nehmen weil letztlich braucht ja diesen Reflexionsprozess von Okay, ich empfinde jetzt gerade das und das oder ich nehme das und was war.
00:27:41: Und dass auch so einzuordnen als okay bei mir löst die Person das und aus statt.
00:27:47: Die Person ist so-und-so oder ist scheiße oder so ne?
00:27:50: Das sind ja dann wieder Bewertungen da schiebe ich es nach außen.
00:27:53: also ich glaube es ist total wichtig das wahrzunehmen was in mir ausgelöst wird auf allen Ebenen und Auch das unterscheiden zu können von Interpretation die bei mir dann automatisch vielleicht angehen.
00:28:09: Und gleichzeitig kommen wir aber ja... also es braucht wieder beides, ne?
00:28:13: Also es braucht diese Fähigkeit, dass wir das auf dem Schirm haben.
00:28:17: Aber wenn ich nie Menschen treffe, dann gibt's auch gar nicht so viel was sich dann beobachten kann in dem Kontakt oder was dann in mir Neues an Facettenäcklingen kann sondern dafür muss ich wahrscheinlich rausgehen.
00:28:30: und auch vielleicht ein bisschen stecken wir alle total unseren Bubbles, umgeben uns immer mehr mit Menschen die ähnlich ticken in bestimmten Punkten.
00:28:39: Also wenn wir da mehr Reibung und Resonanz im Enten wollen dann braucht es wahrscheinlich durchaus diese Erfahrung auch uns reinzugeben in Gruppen, Gemeinschaften oder unbekannte Situationen.
00:28:54: Ja, also im Prinzip geht es darum den Resonanzraum zu vergrößern.
00:28:58: Also dass wir einfach eine größere Range haben zu resonieren in welche Richtung auch immer.
00:29:06: Also das jetzt einfach mal ohne Bewertung von bis und da vielleicht dann auch so ein bisschen den Graubereich zu finden ja den Schwarz oder auch den Weißbereich.
00:29:17: So einen Weg vielleicht aus einem Toleranzbereich.
00:29:22: Wo fängt es an, sich für mich kritisch anzufühlen oder blöd zu werden?
00:29:27: Oder toll zu werden.
00:29:29: Ist das auch wieder eben wenn wir darauf gucken wie viel Freiheitsgrade habe ich je mehr wir dann von uns kennen je mehr dieser Resonanzräume wir eröffnen und da auch Handlungsmöglichkeiten haben dass du freier kann nicht werden und musst nicht bestimmte Situationen vermeiden mich entsprechend vorbereiten oder so.
00:29:54: und da sind wir eigentlich wieder beim Thema Komfortzone, dass letztlich vielleicht auch für uns dadurch das wir viel Zeit auch allein verbringen.
00:30:04: Dadurch dass wir ohnehin viel nachdenken – das sind Dinge die uns frühgesellschaftlich irgendwie beigebracht werden -, dass es vielleicht dann auch näher liegt wenn wir uns überhaupt schon mit uns beschäftigen.
00:30:12: Das gilt ja auch nicht für alle sondern ist ja
00:30:15: auch eine bestimmte
00:30:15: Bubble aber dass es uns dann leichter fällt, Dinge zu tun, die für allein stattfinden, eben meditieren und uns da vielleicht erst ein Stück zurückzuziehen.
00:30:34: Ja ich meine das ist das Muster der Gesellschaft was wir jetzt gerade einfach vornehmlich vermittelt bekommen.
00:30:40: also ich glaube so kann man es einfach sagen Ja und ich meine, wir gehen halt alle gerne erstmal den einfacheren Weg der mehr Sicherheit ist.
00:30:52: Also da auch noch mal ein Verweis auf unsere Folge zur Komfortzone.
00:30:57: so und alles was im Entwicklungsbereich ist, alles was irgendwie in dem Bereich geht wo wir lernen wo es vielleicht ein bisschen weh tut, wo's eckt, wo das ein bisschen kantig wird, ist halt dass was anstrengend ist und...
00:31:11: Was viel Energie kostet und unser Körper immer erst einmal drauf aus ist diese Energie zu sparen.
00:31:16: Genau, und ich glaube was mir jetzt nochmal wichtig ist es so ein bisschen zu den Bogen zu schlagen.
00:31:25: Was hat das eigentlich mit Yoga-Klassen?
00:31:28: Mit Gruppen?
00:31:28: Mit Bewegungsklassen zu tun?
00:31:34: Also wir haben ja auch immer die Wahl zwischen... Buche jetzt ein Einzel-Jogartraining oder ich Einzeltherapie, Einzel was auch immer Einzelstunde.
00:31:44: Oder Ich gehe in eine Gruppenklasse und das auch da einfach einen Spannungsfeld von Lernen, von Selbsterfahrung und von Regulationen und Korregulation quasi eröffnet wird.
00:32:00: Ja voll!
00:32:02: Und ich glaube dass es halt super wichtig ist, dass wir uns nicht immer nur auf der Kopfebene also quasi ausschließlich auf der Selbstreflexionsebene mit uns selbst und dem was wir brauchen auseinandersetzen sollten sondern halt auch immer den Raum suchen sollten in dem irgendwie eine Art von Gemeinschaft entsteht und der Austausch und der Spiegel einfach da ist.
00:32:48: Voll!
00:32:48: Und jetzt kann man aber natürlich auch noch sagen, ist das verbaler oder non-verbaler Austausch.
00:32:53: Reicht es einfach wenn ich vielleicht muss ich gar nicht sprechen?
00:32:56: Vielleicht muss ich noch nicht mal Hallo sagen und ich setze mich in die Gruppe hoch und mache mein Ding und fühle mich damit gut oder nicht?
00:33:03: auf diesen sprachlichen Austauschen dass Dialogische gehen wäre auf jeden Fall in Teil zwei nochmal ganz konkret ein.
00:33:09: also die Frage braucht's mehr Austausche auch entweder in den Unterrichtsstunden in den Klassen oder drum herum?
00:33:18: Ja, aber
00:33:20: wie kann der Austausch dann auch aussehen?
00:33:22: Genau.
00:33:24: Und für hier jetzt und heute auch so die Frage, welche Rolle sollte Gemeinschaft in solchen Unterrichtsformen
00:33:34: spielen, ob sie
00:33:35: sprachlich übersetzt wird oder durch andere Dinge stattfindet?
00:33:44: Normalerweise geben wir an dieser Stelle immer vielleicht eine kleine Übung oder irgendeine Bewegungseinheit, so klein sie auch sei mit rein und heute ist es vielleicht eher eine Reflektionsfrage für dich als Hörerin.
00:34:02: Und die dann
00:34:03: gerne besprochen werden kann mit anderen nicht nur wieder bei dem okay ich reflekte jetzt für mich sondern ich unterhalte mich vielleicht mit meinen Trainingspartnern in Yoga
00:34:16: Lehrer in Jogis
00:34:17: und Joginis, darüber.
00:34:20: Genau
00:34:21: oder gerne auch an uns Feedback?
00:34:23: Ja voll!
00:34:24: Also ja wie viel Gemeinschaft oder wie groß ist die Rolle, wieviel Gemeinsschaft sollte im Bewegungsunterricht und in den klassischen Yoga Unterricht, wer heute unterrichtet wird da sein?
00:34:38: also Wie ist das bei dir?
00:34:40: Wie fühlst du das?
00:34:41: gibt es Punkte, wo du sagst hey manchmal würde ich mir mehr Kommunikation wünschen im Unterricht.
00:34:47: Manchmal würde ich mich mehr vor und nach wie auch immer Unterricht wünscht.
00:34:52: also was... Wie geht es dir da?
00:34:54: Das wird uns einfach interessieren und vielleicht ist das auch einfach jetzt ein Punkt der... Vielleicht hast du doch noch nie darüber nachgedacht.
00:35:03: Also
00:35:04: Christian und ich haben ja auch erst vor ein paar Wochen so wirklich darüber gesprochen, dass wir mal in den Schlummern gehabt.
00:35:11: Auch so die Frage, wie fühlst du dich verbunden?
00:35:12: Reicht es einfach wenn du in den vertrauten Raum reinkommst.
00:35:16: Wenn da die Leute sitzen, die du kennst, kennst du dir aber überhaupt?
00:35:21: Braucht's Reden, braucht's Austausch?
00:35:23: Brauchts früher da sein länger bleiben?
00:35:26: oder magst du das einfach gerne dass du eine Minute vorher reinkommen kannst Dein Training, deine Praxis machen kannst und magst du es vielleicht auch einfach total gerne?
00:35:34: Dass das mal ein Raum ist wo du nicht noch reden musst oder irgendwie soziale Rollen verantwortlichkeiten also erfüllen musst.
00:35:41: Ja!
00:35:43: Ist ja sowohl Typ-Sache als vielleicht auch Tagesform abhängig als auch so eine Komfortzonenfrage Und damit schicken wir dich gerne mal in Reflexion und Ausdurch.
00:35:55: Ja
00:35:56: voll!
00:35:58: Lass uns gerne wissen schreib eine mail oder kommentare und so.
00:36:05: Ja, das haben wir so stehen lassen
00:36:08: für heute und steigen beim nächsten mal noch genauer drauf
00:36:11: ein.
00:36:11: Ja voll!
00:36:13: Dann schönes Wochenende und
00:36:17: bis zum nächsten Mal.
00:36:18: Genau, macht's gut.
00:36:19: Ciao ciao.
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