#5 - Regulation: Zwischen Kontrolle und echtem Fühlen
Shownotes
🧠 Takeaways dieser Folge
- Kontrolle ist nicht automatisch Regulation.
- Regulation bedeutet Anpassungsfähigkeit – nicht Dauerentspannung.
- Emotionsregulation heißt: fühlen dürfen, nicht wegdrücken.
- Freeze & Fawning sind Schutzstrategien – keine Schwäche.
- Dauerhafte Anpassung kostet enorm viel Energie.
- Fühlen braucht Sicherheit.
- Regulation ist ein Prozess – kein Hack.
- Echte Regulation fühlt sich leise und unaufgeregt an.
- Vertrauen ist das Gegenteil von Kontrolle.
🧘 Mini-Impuls für deinen Alltag
Frag dich heute einmal bewusst: Reguliere ich mich gerade – oder kontrolliere ich mich? Atme leise ein. Atme langsam und vollständig aus. Bleib einen Moment in der Leere.
Und spüre: Was passiert wirklich in mir?
⏱ In dieser Folge sprechen wir über:
00:00 – Intro: Regulation ist nicht Kontrolle 03:30 – Emotionsregulation einfach erklärt 08:00 – Selbstregulation & Impulse 13:30 – Autonomes Nervensystem verständlich gemacht 17:00 – Fight, Flight & Freeze 23:00 – Fawning & People Pleasing 29:00 – Kontrolle als Schutzstrategie 34:00 – Warum Anpassung Energie kostet 40:00 – Technik anwenden vs. wirklich fühlen 50:00 – Wie sich echte Regulation anfühlt 54:00 – Atem, Stimme & Berührung als Zugänge 58:30 – Abschluss & Einladung
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00:00:05: Repattern.
00:00:06: Körperverstehen, Bewegungen verkörpern.
00:00:10: Hier werden Atmung, Bewegung und Nervensystem anders gedacht.
00:00:15: Der Podcast mit Chrissy und Lena Hi Chrissy!
00:00:25: Na?
00:00:28: Wie geht's dir?
00:00:30: Gut Es ist wieder Sonnenschein.
00:00:32: Ja
00:00:33: Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Regulation.
00:00:39: Ich find's total spannend, wenn du da jetzt aus deiner Sicht der Psychotherapeuten meinen Intro gibst.
00:00:48: Weil es gibt ja super viele verschiedene Regulationen – Selbstregulation, Korrigulation, Emotionen, Körper, die reguliert werden möchte und mich interessiert wie... Was gibt's da eigentlich?
00:01:07: Und das vermischen sich ja auch ganz viele Begriffe, die so herumschwirren.
00:01:13: vielleicht noch mal so ein bisschen vorausgeschaltet.
00:01:15: Ich finde, also bestimmt vermischen sich auch bei mir dann Perspektiven aus einer psychotherapeutischen, aus einem Blickwinkel, aus dem Yoga-Komment, aus eigenen Erfahrungen sozusagen weil Selbstregulation oder Regulation ist ja so ein Thema was uns alle im Kern betrifft das immer auch ein Stück weit persönlich gefärbt ist und letztlich wirkliche Regulation zu erfahren oder dass das gelingt.
00:01:46: Das habe ich selber auch gemerkt, dass je mehr ich mich damit beschäftige und je mehr Ich auch irgendwie so ins fühlen komme, dass ich für mich so eine Unterscheidung gelernt habe oder vielleicht auf dem Weg bin das zu lernen von einem vielleicht eher kontrollierten also sage ich mal erst einmal zuständigen Emotionen in ihre Themen zu irgendwo in Schacht zu halten oder zu kontrollieren was nicht unbedingt das Gleiche ist, wie Regulation und Fühlen.
00:02:14: Und dann wirklich damit in Kontakt sein und einen Umgang damit zu finden.
00:02:18: Von daher ist es vielleicht auch so ein bisschen ein roter Faden der sich für heute für uns ein bisschen durchziehen kann.
00:02:26: Genau gleichzeitig aber mit dem Wort Regulation können wir verschiedene unterschiedliche Zustände meinen und um das vielleicht immer so ganz kurz ein bisschen zusatzieren.
00:02:38: Es gibt den Begriff der Emotionsregulation, da geht es eben darum, Emotion zu regulieren?
00:02:47: Was heißt das also?
00:02:48: Welche Emotionen ist es egal welche?
00:02:50: oder geht's da ja so in diese Premiere?
00:02:52: Genau!
00:02:53: Emotion wie Wut, Trauer Aggression.
00:02:57: Genau,
00:02:58: also ich meine auch da gibt es sehr vielfältigste Modelle aber so klassischerweise diese Primär-Emotion nach Eggman wie du gerade schon genannt hast.
00:03:08: Emotionen haben eine gewisse Intensität und wir können sie relativ gut verorten.
00:03:15: Also wenn ich richtig wütend bin dann weiß ich dass ich gerade wütent bin.
00:03:18: ja und im besten Fall ist das auch ne Frage von Minuten Vielleicht manchmal Stunden oder so, aber so wirkliche emotionale Emotionen können wir gar nicht jetzt über Stunden- oder Tage aufrechterhalten.
00:03:31: Die verändern sich dann in ihrer Intensität und da gibt es natürlich viele Möglichkeiten wie wir zum Beispiel die Intensitet einer Emotion vielleicht steuern oder beeinflussen können vielleicht die Auftretens-Häufigkeit irgendwie steuern können.
00:03:50: Das hat natürlich was mit Bewertungen zu tun, mit Trigern sozusagen.
00:03:55: Ist Steuern denn das Gleiche wie Regulieren oder ist das wieder eher so ein Kontrollieren?
00:03:59: Ja da können wir uns jetzt wahrscheinlich in der Folge drüber schreiten.
00:04:03: also genau ich komme natürlich auch aus der Gegend der kognitiv verhaltenstherapeutischen Interventionen Natürlich, wo wir von der Herangehensweise eben auch schon die Idee haben.
00:04:19: Wir wollen jetzt vielleicht ein bestimmtes Gefühl... Ja ich weiß nicht.
00:04:23: es geht natürlich bei der Emotionsregulation gibt's auch die zwei Fade.
00:04:25: also einmal geht's darum intensive ja vielleicht so überflutende emotionale Zustände quasi ein Stück weit zu reduzieren Also etwas abzuschwächen.
00:04:39: Aber wir haben auch gleichzeitig den Pfad, wenn wir nicht an Emotionen rankommen und da irgendwie wenig fühlen.
00:04:45: Dass es vielleicht manchmal auch darum geht wie kann ich mehr ins Gefühl kommen?
00:04:49: Also kann ich mir das vorstellen wie so ein... Wenn ich mir jetzt so eine... Ich bin nicht so schlechte Mathe aber so ne... So eine Steigung nach oben, wie nennt
00:05:01: sich das noch mal?
00:05:02: Ja, so eine lineare.
00:05:03: So
00:05:03: eine linearsteigung nach oben Null und Hundert.
00:05:06: Und ich sag mal jetzt bei hundert bin ich halt wütend Ich bin vor Rage explodier' ich.
00:05:14: Dann geht's eher um die Regulation hinunter Also quasi die Intensität wie du es gerade genannt hast rauszunehmen.
00:05:23: Und wenn ich jetzt ja also bei null ist glaube ich nie jemand aber Richtung null teniere und da eigentlich eher vielleicht wenig spüre, dann geht es eher darum quasi mehr ins fühlen zu kommen oder mehr in die emotion.
00:05:40: Genau
00:05:41: also bei diesem super intensiven gibt das so eine idee dass wir ... du hast doch gerade mit dieser ... mit diesen linearen...
00:05:51: Das ist halt die Anspannung
00:05:52: zu tun.
00:05:53: Genau, genau!
00:05:54: Ich habe da
00:05:55: auch ganz
00:05:55: viel Verhaltungstherapie
00:05:57: gemacht.
00:05:57: Genau und da kennst du ja wahrscheinlich auch dann das Modell, dass es über siebzig sozusagen nicht mehr förderlich ist, ne?
00:06:04: Die Emotion auszuagieren sozusagen weil wir dann vielleicht Dinge tun, die im Nachhinein bereuen oder die für unser gesamtes System sozusagen gut sind.
00:06:14: Und da ist halt so die Idee zwischen dreißig und vielleicht fünfzig oder so eine gewisse Aktivierung haben.
00:06:22: Die nötig ist ja auch, also Emotionen sind ja total wichtig die sind ja handlungsleitend für unser ganzes Leben und darin stecken ja total wichtige Emotion und dass wir in diesem breiten Grad sozusagen die für uns nutzen können und auch die nötige Energie bereit bestellt bekommen damit wir handeln können.
00:06:42: Und da kommt man vielleicht auch zur anderen Seite, wenn wir in ein Gefühl gar nicht reinkommen eine Emotion.
00:06:48: Wut wäre jetzt so'n Klassiker, ne?
00:06:49: Wenn es ja vielleicht auch für viele weibliche Person... Trauerwut!
00:06:54: Ja, Trauer, genau.
00:06:58: Dann fehlt uns natürlich auch die Informationen, die da drinstecken oder auch die Energie die vielleicht auch drinnen steckt.
00:07:05: Deswegen macht es da vielleicht auch manchmal Sinn, sich damit zu beschäftigen in welchem Gefühl bin ich vielleicht gar nicht drin?
00:07:12: Gut und dann gibt's natürlich unterschiedlichste therapeutische Herangehensweisen, kognitiverheitstherapeutische aber man kann natürlich auch in den Ausdruck gehen und irgendwie über vielleicht so eine körperliche Ebene oder ja verschiedenste Dinge auch versuchen in diesen Ausdrucks hineinzukommen.
00:07:30: also Zusammengefasst bedeutet Emotionsregulation halt von einem Zustand, der zu intensiv ist quasi in die Regulation runterzukommen und in den Zustand wo ganz wenig Intensität da ist eigentlich mehr ja in so ein Mittelmaß und so einen Fühlen reinzukommen.
00:07:50: Also vielleicht sogar noch allgemeiner es bei dem Begriff geht's wirklich auch um die Emotionen, die wir in irgendeiner Art und Weise vielleicht auch ein Stück weit beeinflussen können oder einen Umgang damit sozusagen finden können.
00:08:07: Okay
00:08:08: also ist Regulation im D, also verknüpft mit Emotion heißt es im Prinzip einfach nur ich sitze vielleicht ein bisschen platt.
00:08:18: gesagt aber Umgang mit der Emotion finden?
00:08:21: Genau okay gut Weil es gibt auch den Begriff der Selbstregulation.
00:08:27: Da würde ich jetzt die Emotionsregulation gar nicht von ausschließen, aber das können wir auch breiter fassen.
00:08:31: Also da können wir Impulse oder Effekte sozusagen steuern.
00:08:36: Effekten im Gegensatz zu Emotionen haben nicht so diesen konkreten Auslöser.
00:08:44: Okay, jetzt grade merk ich richtig.
00:08:46: Ich bin wütend und dann merke ich aber auch wenn ich nicht mehr wütent bin sozusagen.
00:08:49: also die haben nicht so dieses konkrete Anfang-und Ende sondern das können so Zustände sein, die wir über Tage vielleicht schon dass wir irgendwie merken, boah ich bin nicht so richtig gut drauf aber ich weiß auch vielleicht gar nicht so wirklich was jetzt gerade ist.
00:09:04: Impulse natürlich zu steuern, das ist natürlich im Prinzip auch eine Fähigkeit die sehr wichtig sein kann, im Miteinander auch oder wenn ich Ziele verfolgen möchte.
00:09:16: Also dieser Begriff Selbstregulation ist weitergefasst.
00:09:19: Also kann ich mir vorstellen... Ich bin ja immer so schnell in Bildern ne?
00:09:24: Wenn ich jetzt einen Vier-Eck habe das sich Selbstregulation nennt es da aber auf jeden Fall auch noch innen drin die Emotionsregulationen also
00:09:34: Genau.
00:09:35: Also wenn ich mich selbst steuern muss, dann wäre es gut, wenn ich irgendwie sowohl meine Emotionen ein Stück weit irgendwie einen Umgang damit habe als auch eine Impulse also den Drang jetzt gerade irgendwas zu tun oder auch meine Aufmerksamkeit die Wahrnehmung irgendwie so ja oder Wahrnehnung nämlich raus die Aufmerksigkeit also verschiedenste Dinge.
00:09:56: Wenn ich hier zum Beispiel irgendwie keine Ahnung mit meinem Alltag gerade bin und ich nehme jetzt ein ganz einfaches Beispiel.
00:10:04: Total Bock habe mich sportlich zu aktivieren, dass aber jetzt gerade einfach nicht geht weil ich halt am arbeiten bin dann hat das was mit Selbstregulationen zu tun weil ich das zum Beispiel in die Abendstunden verschiebe wo ich dann quasi die Zeit dafür habe.
00:10:19: Genau okay und ich glaube ein Beispiel war es... weil
00:10:21: wir vielleicht auch
00:10:22: alle noch eher kennen, ist wenn ich heiß Hunger auf Süßigkeiten
00:10:26: habe.
00:10:27: Stimmt!
00:10:28: Aber geil, wenn es bei dir ist, boah, ich will mich jetzt zumindest... Ja, aber du hast ja voll recht.
00:10:33: Also vielleicht ist das auch gerade bei Kindern oder so?
00:10:35: Kennen wir das natürlich dieser Bewegungsdrung und da sehen wir auch schon, dass ist natürlich eine Sozialisationsfrage kann man jetzt immer aus verschiedenen Perspektiven betrachten wie sinnvoll das ist, das zu kontrollieren oder vielleicht sogar abzutrainieren.
00:10:48: Ja,
00:10:50: lass uns Kinder heute mal rauslassen.
00:10:51: Das ist glaube ich einfach nochmal so ein...
00:10:54: Wir kommen glaube ich noch mal kurz auf Kinderbeier.
00:10:56: Aber das war einfach... Lass uns da noch einmal eine eigene Folge.
00:11:01: russen machen finde ich spannend.
00:11:03: Gibt
00:11:04: es noch eine Art von Regulation die vielleicht auch sogar in diesem Feld von Selbstregulation steckt?
00:11:09: Genau wahrscheinlich auch diverse.
00:11:10: aber was wir uns jetzt für heute immer auch so ein bisschen rausgenommen haben natürlich den Nervensystem.
00:11:14: Regulation Da geht es ja eher auch um physiologische Zustände, also Erregungsaktivierungszustände.
00:11:24: Im autonomen Nervensystem können wir dir... Nur schwer direkt beweisen.
00:11:28: Was ist das
00:11:29: autonomen Nervensystem?
00:11:30: Ich frage jetzt ganz blöd, damit wir das für unsere Zuhörerinnen gut erklären können.
00:11:33: Vielleicht
00:11:34: kannst du es wahrscheinlich sogar besser erklären.
00:11:35: aber das sind eigentlich ganz viele unterschiedliche Systeme sozusagen Verdauung, Atmung, muskulärer Tonus, Temperatursteuerungen also
00:11:45: die einfach in unserem Körper alleine von alleine ohne dass wir irgendwas steuern arbeiten
00:11:52: genau Genau, also wo Informationen und Reize aufgenommen und verarbeitet werden.
00:12:00: Ja, Gehirn.
00:12:01: Vielleicht was viele halt kennen und vielleicht auch in Funk und Medien schon gehört haben ist der Vagusnerv, der halt ein wichtiger Teil des autonomen Nervensystems ist?
00:12:15: Genau genauso wie der Sympathikus zum Beispiel.
00:12:18: Kommen wir gleich nochmal drauf.
00:12:21: aber Genau, das ist eben etwas ... Also die Verdauung, ob ich jetzt aufs Klo muss oder nicht.
00:12:30: Wenn ich nervös bin.
00:12:32: Das kann mich vielleicht nicht so gut beeinflussen in manchen Situationen.
00:12:35: Oder ja, ob sich mein Körper anspannt?
00:12:39: Das kann ich vielleicht wenn ich geübt bin in irgendeinem Zeitpunkt dann bemerken und loslassen.
00:12:45: aber auch das können wir glaube ich alle, dass es vielleicht auch schnell wieder, wenn ich ängstlich bin, nervös, bin angespannt, schnell wieder zurückgeht in diesen Zustand?
00:12:54: Ja, ich glaube das mit der Angst.
00:12:55: Das kennen wir alle, weil wenn wir uns erschrecken zucken wir ja körperlich auch in irgendeiner Weise von dem was uns erschreckt
00:13:02: weg
00:13:03: und zusammen machen etwas fest.
00:13:06: Und es ist quasi die körperliche Reaktion, die sich dann durch das Nervensystem einen Bild bekommt oder das klar wird im Körper
00:13:18: immer erst mal sinnvoll ist.
00:13:23: Genau, also es ist immer der Versuch uns gut durch bestimmte äußere Umstände dann quasi durchzulinken.
00:13:33: Also das vielleicht mal so als ganz grobe Unterscheidung.
00:13:36: Wir haben natürlich auch noch das Thema Co-Regulation.
00:13:41: Das passiert dann erstmal nicht in mir sondern passiert durch andere Personen, also ...
00:13:48: Aber in mir.
00:13:49: Also durch andere Personen in mir?
00:13:52: Genau.
00:13:52: Okay.
00:13:55: Also nehmen wir noch mal das Beispiel Kleinstkinder, Babys die sich eben noch nicht selbst in einen anderen emotionalen Zustand bringen können sie zum Beispiel noch nicht gelernt haben sich selbst zu beruhigen.
00:14:10: Die lernen es dann über Bezugsperson und Darüber, ja über Modell lernen.
00:14:17: Über verschiedenste Aspekte helfen dann die Bezugsperson dem Baby beispielsweise sich zu beruhigen und wenn alles gut läuft und Bedürfnisse befriedigt werden das Kind sich normal entwickeln kann und eben von der erwachsenen Bezugsperson lernen kann.
00:14:39: wie kann ich mich eigentlich selbst beruhigend können wir diese Fähigkeit verinnerlichen und uns dann selbst regulieren.
00:14:47: Tatsächlich ist das aber nur der eine Aspekt, das andere ist das Ko-Regulation auch automatisch eigentlich immer passiert wenn wir bei jetzt zum Beispiel hier zusammen im Raum sitzen auf unbewusste Art und Weise registrieren, wer ja wie ist der nervensystemische Zustand der anderen Person?
00:15:03: Und ein Stück weit meistens überträgt sich das auch.
00:15:06: Ja
00:15:07: Also ja
00:15:08: kennt man ja wahrscheinlich auch Wenn eine Person zum Beispiel in eine Yoga-Klasse kommt, die vielleicht nicht so gut
00:15:18: drauf ist oder ähnliches.
00:15:20: Dann gibt es zwei Möglichkeiten entweder das schwingt zu alles mit, da gibt's dann halt keine Korregulation sondern mehr Abblocken.
00:15:30: Oder es wird dann halt koreguliert durch andere und diese vielleicht nicht sehr gut.
00:15:36: Raufstimmung verflüssigt sich, fädelt so aus Die Person kommt wieder bei sich an.
00:15:43: Also das gibt es auf jeden Fall,
00:15:47: ja.
00:15:48: Genau und das kennen wir alle eine Sichtstimmung nicht mehr auch übertragen oder dass es uns ja auch gut tut wenn mir zum Beispiel weiß ich nicht mit Tieren oder so zusammen sind wenn die gerade in einem regulierten Zustand sind und irgendwie spielen oder ruhig atmen schlafen oder sowas ne?
00:16:06: Das überträgt sich ja auf uns auch.
00:16:09: Gleichzeitig natürlich, wenn wir ein Problem haben und es schlecht geht oder eine Umarmung brauchen.
00:16:17: Dann ist das ja was häufig auch hilft um uns selber wieder ins Hier-und-Jetzt zurückzubringen.
00:16:24: Natürlich auch über Berührungen, über Stimme, Gästigmimik können andere meistens vertrauenspersonen uns dann wieder in einen Zustand der Prüfung bringen.
00:16:39: Und
00:16:39: G-Stick und Mimik ist ja glaube ich auch einfach eine Art und Weise der Selbstregulation, weil dadurch dass sich G-Sick und MiMik benutze habe ich ja eine gewisse Bewegung, eine gewissen Expression und dadurch auch eine Regulation.
00:16:54: Ja kann eine Ausdrucksform sein wo ich Dinge nach außen bringe hat aber auf jeden Fall ja auch ne soziale Komponente das mein Gegenüber dann mitkriegt.
00:17:04: Das ist ja auch die Frage, ob ich authentisch sozusagen meine Gistik und Mimic einsetze oder ob ich irgendwie versuche zu verstecken.
00:17:13: Dass ich gerade sauer bin oder genervt?
00:17:15: Ja voll!
00:17:17: Und wie verhält sich das jetzt um allgemein mit der Regulation?
00:17:21: also... Weiß nicht, is'n Regulation?
00:17:25: hat's sich liegend aufs Ofen gucken Film?
00:17:30: Ich weiß nicht, ob i ein sagen kann oder nein?
00:17:35: Wahrscheinlich wieder beides.
00:17:39: Wir haben ja häufig so dieses Bild im Kopf, vielleicht auch gerade in der Yoga-Szene das Entspannung immer gleich.
00:17:44: Regulation ist aber besonders wichtig eigentlich wenn wir jetzt vor allem noch mal das Nervensystem betrachten.
00:17:52: es gilt aber genauso für Emotionsregulation ist er dass wir eine Anpassungsfähigkeit haben also eigentlich dass wir flexibel in bestimmten Zuständen hin und her schwingen können.
00:18:05: Ein reguliertes Nervensystem kann sowohl aktiviert sein, wenn es... Es ist ja was Gutes.
00:18:11: Existiert manchmal so in unseren Köpfen heutzutage irgendwie Stress ist immer etwas Schlechtes.
00:18:16: Das muss gar nicht sein.
00:18:18: Erst mal wird uns ja Energie bereitgestellt dafür dass wir irgendeine Situation bewältigen können und solange das wieder zurück schwingt und wir auch irgendwann wieder in die Ruhe und Regeneration kommen.
00:18:30: wenn diese Challenge dann genommen ist ist das eine total wichtige gesunde Fähigkeit.
00:18:40: Also im Prinzip geht es darum, dass wir von Aktivität und ich will jetzt nicht Passivität sondern Ruhe immer so hin-und her schwingen.
00:18:49: So ne Waage die zu hoch und runter geht hoch und unter und das eigentlich Regulation bedeutet?
00:18:55: Genau also dass wir uns an die äußeren und inneren Umstände halt anpassen können und genau flexibel hin- und herschwingen können.
00:19:04: Das kann auch zigmal am Tag.
00:19:07: Also, es ist normalerweise passiert das zigmal im Tag?
00:19:10: Aber wie ist das denn jetzt ... Ich mein, ich kenne das zum Schluss von mir, dass ich so ab und zu halt auch überangepasst bin vor allem bei Themen die vielleicht auch schwierig sind.
00:19:24: Und dann ... Kann nicht da halt auch so kontrolliert angepasst sein.
00:19:31: Also dann schwinge ich vermeidlich in diese Minute her Aber eigentlich bin ich in so einem Betonblock gefangen von Kontrolle.
00:19:40: Pass auf, dass das jetzt nicht so und so ist!
00:19:42: Und du musst so und such gucken und das und das... ...und aber eigentlich bin Ich in Kontakt mit mir, aber eigentlich halt nicht.
00:19:49: Weißt Du was ich meine?
00:19:51: Ja, ich weiß, was Du meinst.
00:19:52: Das ist glaube ich genau die Schwierigkeit im Prinzip wenn wir in einem über- oder unterregulierten Zustand irgendwie festhängen und dieses Hin- und Herrschwing mehr so gut funktioniert oder wir manchmal vielleicht auch in bestimmten Stresszyklen festhängen, wenn wir aufgrund von... Also das ist ja die Frage ob Anpassungsfähigkeit ans Außen.
00:20:20: pass ich mich an notwendige Umstände an?
00:20:23: Oder passe ich mich am Erwartung anderer Personen an.
00:20:27: Wenn ich mich an Erwartung anderer Personen anpasse, dann kann es zum Beispiel sein dass ich mitkriege oh wäre jetzt vielleicht nicht so gut hier auszurasten oder so und ich unterdrücke vielleicht meine Wut oder was auch immer gerade da ist.
00:20:41: Jetzt das ist natürlich eine Emotion aber es kann ja auch ein Anspannung sein oder so.
00:20:46: Dann besteht die Gefahr, dass das im Prinzip wie in meinem System noch weiter festhängt und ich deswegen nicht richtig hin und her schwingen kann weil dieser Zustand keinen Ausdruck findet.
00:20:57: Und
00:21:00: da wir ja als soziale Wesen nicht alleine für uns existieren und es die ganze Zeit nur darum geht, dass das wir gut hin- und herschwegen können.
00:21:12: Sondern ist ja häufig auch einfach die Sozialisation notwendig macht, wenn man sich mal auch schon früh von Bezugspersonen lernen.
00:21:20: Es nicht möglich, nicht der richtige Zeitpunkt.
00:21:24: Nicht gerne gesehen bestimmte innere Bedürfnisse zustände Emotionen jetzt auszuleben Dann kann es sein dass wir schon früh lernen sowas für uns eher zurück zu halten und dann Kann das eher so ein Zustand von Kontrolle sein oder auch weg drücken wie auch immer sich das dann zeigt oder ablenken.
00:21:45: Das ist ja auch ein ganz wichtiger Mechanismus Und wenn wir das schon früh gelernt haben, dann kennen wir vielleicht gar nicht den Zustand wie es anders ist.
00:21:56: Von außen sieht das vielleicht aus als ob ich gut funktioniere und gut angepasst bin.
00:22:00: Das muss nicht immer heißen dass jemand total apathisch emotionslos ohne Gistigemimik oder so durchs Leben läuft sondern das kann ja ganz subtil sein.
00:22:08: Ja
00:22:09: gibt's doch für ein Beispiel.
00:22:11: also ich habe jetzt irgendwie ich sehe mich gerade in der Schule Und denkst so, ich musste die ganze Zeit sitzen.
00:22:17: Da gab es wenig Möglichkeiten um bewegend einfach auszubrechen oder zumindest da eine Regulation für mich in Bewegung zu finden.
00:22:26: Das war dann immer ein Wegdrücken.
00:22:29: und ist das, dass ich dann halt zum Beispiel gelernt habe?
00:22:35: Oder ich denke, so geht's auch einfach vielen.
00:22:39: Dass dann zum Beispiel irgendwie abends beim Fußballtraining loszulassen oder nicht los zu lassen, sondern einfach irgendwo zu verkapseln.
00:22:51: Ja ich meine es ist auch schwer jetzt zu sagen ob das gesund- oder ungesund ist.
00:22:56: man kann ja auch sagen dass ist ein wichtiger Aspekt den Kinder ab einem Punkt lernen müssen bestimmte Impulse zurückzuhalten und eine Zeit lang irgendwie zu sitzen und nicht so konzentrieren oder so.
00:23:11: Aber dann ist wichtig, dass es den Raum gibt.
00:23:14: also das ist ja dann wieder Selbstregulation zu checken.
00:23:17: okay ich kann jetzt hier einfach einen Moment stillsitzen oder einfach sitzen aber Ich weiß keine Ahnung.
00:23:24: um fünfzehn Uhr bin ich Zuhause und Kann Dann flitzen.
00:23:29: So Und Dann Ist Es Eigentlich?
00:23:31: ein guter Lernprozess zwischen Selbstregulation im Vormittagsbereich und dann aber ihr das wahrnehmen.
00:23:41: Und ich gehe dem nach, also das ist ja die Regulation am Nachmittag kann man so sagen?
00:23:48: Es klingt erstmal auf jeden Fall so, es klingt erst mal so nach Bedürfnisaufschub und sich selber zu sagen okay jetzt gerade in der Situation geht es nicht Aber später kann ich das sozusagen ausleben.
00:23:59: Das klingt jetzt eigentlich erstmal sinnvoll und vernünftig, weil in dem Moment hast du ja dann den Zugang zu diesem Bedürfnis noch nicht verloren sondern erinnerst dich am Nachmittag wieder dran und lebst es aus.
00:24:12: Die Gefahr besteht natürlich dass wir wenn immer wieder ein bestimmtes Verhalten unterdrücken, dass wir dann lernen okay das ist gut das ist richtig.
00:24:24: Ja, zu Hause oder beim Fußball vielleicht auch dieser innere inaktive Modus oder so ein Erstaunungsmodus.
00:24:32: Da können wir auch gleich noch mal drauf kommen aber dass der dann weiter greift also das ist nicht hin und her schwingt.
00:24:38: Gibt es da verschiedene Stadien in denen wir schwingen?
00:24:45: Also Nervensystems?
00:24:47: Ja!
00:24:52: klassische Zustände.
00:24:53: Es gibt uns sicher auch diverse, diese ganzen Modelle sind ja auch immer nur Annäherungsversuche, sondern aber was vielleicht auch viele schon kennen ... Wir haben den Sympathikus ganz am Anfang schon erwähnt ein Nerv der für Aktivierung zuständig ist.
00:25:09: Das System?
00:25:10: Genau!
00:25:11: Ja und genau also
00:25:13: das System.
00:25:15: Fyton Fly Tiger.
00:25:16: Tiger-Modus ich muss abhauen Ich habe Stress Gefahr, dass...
00:25:20: Genau Genau, vereinfacht gesagt wäre das ein Modus der uns ja auch schützt.
00:25:27: Also all diese Modi schützen uns und dann kann ich Energie mobilisieren und zum Beispiel Fliehen angreifen wie auch immer in der Grundintention.
00:25:39: Dann haben wir auch als Umgangsmechanismus den Zustand Freese also so einen erstarren Todstell Reflex sozusagen, da gibt es ja auch.
00:25:53: Das setzt meistens ein wenn das System eher überfordert ist nicht in diesen Kampf oder Fluchtmodus gehen kann sondern eigentlich nur noch die Möglichkeit hat
00:26:08: sich totzustellen.
00:26:09: Genau.
00:26:10: Es kann unterschiedliche Intensität haben aber auf jeden Fall ist es so eine Eingrenzung der Wahrnehmung.
00:26:16: ich muss dann nicht unbedingt mehr so viel spüren oder all das mitkriegen.
00:26:21: Ich schränke, es wird ein bisschen meine Wahrnehmung eingeschränkt und es ist vielleicht manchmal leichter umständisch schwierige Situationen auszuhalten in diesem Zustand.
00:26:31: Ja davon wäre natürlich so dass
00:26:34: aber das kein Zustand wo wir hin und her pendeln der freeze sondern das ist ja eigentlich einen zustand der als sicherheitsstrategie eines völlig überforderten nervensystems greift Und eines in Angst und Panik und eigentlich schon drüber, also so doll Gefahr.
00:26:55: Die Gefahr kriegst du jetzt mal nicht mit.
00:26:57: Also mit den eingeschränkten wahrnehmen
00:26:59: kann man
00:27:00: das sagen?
00:27:01: Ja ich würde jetzt argumentieren zum Beispiel bei Tieren Ist das ja auch ein hilfreicher Modus, ne?
00:27:06: Ja.
00:27:07: Bei völliger Überforderung und großer Gefahr...
00:27:10: ...und der Hase, der sich einfach
00:27:12: tot stellt.
00:27:13: Und vielleicht wird er dann nicht gefressen oder sonst irgendwas.
00:27:18: Und im besten Fall schüttelt er sich dann,
00:27:20: ja.
00:27:21: Stimmt!
00:27:21: Das war eine Hunde immer her.
00:27:23: Genau.
00:27:23: Und schüfftet sich sozusagen den Zustand weg.
00:27:28: kann wieder also realisiert, da passiert ja dann das zwischen die Realisierung.
00:27:32: okay Gefahr ist weg.
00:27:35: Und ich kann mich jetzt schütteln und dann geht es normal weiter.
00:27:38: Ja cool
00:27:38: dass du das sagst.
00:27:40: Jetzt schückeln wir uns dann auch im Alltag mal?
00:27:42: Ich mittlerweile ja!
00:27:45: Aber wahrscheinlich auch dann immer erst zu spät wenn die Situation vorbei ist.
00:27:49: aber das ist ja genau der Punkt dass wir manchmal durch diesen chronischen Stress oder dass wir eigentlich schon Ja, ne ... vielleicht eine Freese Zustand erleben.
00:28:03: Wenn wir gar nicht akut in Lebensgefahr sind, sondern bei der Arbeit vielleicht Kollege-Chefin irgendwie beschreckt guckt oder so was?
00:28:11: Das kann ja auch schon je nach unseren Erfahrungen und Prägungen.
00:28:18: Genau!
00:28:18: Kann das sein, dass wir da auch schon in diesen Zustand kommen... Und dann gibt's nicht dieses Signal, ah ja okay Gefahr ist gebannt jetzt schüttel ich mich einmal und weiter gehts.
00:28:26: Gerade vielleicht auch Das kann natürlich, also je nach Prägung auch beispielsweise dadurch eher ein Zustand sein in dem wir kommen.
00:28:39: Wenn wenn wir auch gelernt haben dass es nicht sicher ist bestimmte Dinge von uns zu zeigen, ne?
00:28:44: Bestimmte
00:28:45: Emotionen.
00:28:47: Ja da gibt's dann wieder um Ko-Regulation und Emulsionsregulationen der Kindheit.
00:28:53: Meistens, es kann ja auch in späteren Lebenssituationen.
00:28:56: Absolut!
00:28:57: Aber klar, im ersten Jahren wird so der Grundstein dafür gelegt.
00:29:01: Ja und dann gibt's ja wahrscheinlich noch den Ruhemodus, also Parasympathikus, Spannung... Spannungsruhe ausgeglichen.
00:29:10: Genau
00:29:10: Und das gibt noch einen haben wir vorgesprochen.
00:29:14: Es gibt
00:29:14: sich was gelernt bzw ein Wort dafür bekommen.
00:29:19: Zwei Minuten vorgesehen.
00:29:22: Genau, Vorning das ist im Prinzip eine Art Anpassung aber jetzt nicht im Sinne dieser Flexibilität.
00:29:30: ich passe mich in äußere Gefahren an sondern ich passen mich an die Erwartungen anderer Menschen vielleicht an.
00:29:37: kann auch sich so äußern dass ich mich ganz viel kümmere ganz viel im Außen bei anderen bin Kann auch etwas sein wo wir früh gelernt haben dass das eine gute Überlebensstrategie ist dass wir uns so sicher fühlen können.
00:29:51: Wenn wir antizipieren, was ist jetzt die Erwartung von anderen Personen diese dann erfüllen?
00:29:57: Dann bekommen wir vielleicht manchmal als Kinder, als Trade-off irgendwie die notwendige Sicherheit im Schutz der Bezugspersonen.
00:30:05: Darum geht es ja eigentlich meistens...
00:30:07: Kann man das auch mit People-Pleasing umschreiben?
00:30:11: Es ist ja eigentlich ein total kontrolliert angepasster Zustand.
00:30:16: Genau!
00:30:17: Also,
00:30:18: oder?
00:30:21: Ja.
00:30:22: Vielleicht ist das auch genau dieser Zustand, den wir beide vielleicht auch manchmal kennen.
00:30:28: Vorher schon mehr im Außen zu sein.
00:30:30: Wir verlieren natürlich auch ein bisschen
00:30:33: ins Innenzug gehen als Fühlen.
00:30:35: Ich hab manchmal so'n Bild einer Therapieberatung.
00:30:38: Das bin ich ganz hilfreich!
00:30:41: wenn wir Wesen wären, die vier Fühler haben.
00:30:44: Und im Idealfall sind zwei Außen und zwei Innen damit für die Informationen im Außen mitkriegen optimalerweise und dem innen.
00:30:52: Aber natürlich auch flexibel manchmal vier nach außen strecken können, wenn es gerade wichtig ist und manchmal viel nach innen
00:30:58: und
00:30:59: das Cooleste so weiter und sofort.
00:31:02: Dann wäre das der Optimalzustand.
00:31:03: Wenn wir aber einfach sehr stark geprägt sind von okay, ist es gut, wenn alle vier Führer außen sind permanent Dann steckt man einen nach innen, dann kommt er auch erst mal keine Antwort.
00:31:14: Und das ist natürlich auch unangenehm und dann ist es viel leichter, dass wir ohnehin schon gewohnt sind und trainiert sind weiter zu praktizieren.
00:31:23: Jetzt gibt's ja auch Sicherheit!
00:31:25: Genau!
00:31:25: Also all das was wir kennen gibt uns Sicherheit und dann bleibe ich erstmal da und das was Wir nicht kennen ist ja jetzt mal so, oh was passiert hier?
00:31:33: Genau.
00:31:34: Und das ist nämlich so genau dieser tricky Punkt, wenn wir halt total lange schon oder wenn wir es eigentlich auch nur kennengelernt haben in einem ich sag mal überregulierten Zustand zu sein und da Sicherheit erfahren also wenn wir... Also
00:31:48: eher kontrolliert?
00:31:51: Genau.
00:31:51: Wenn wir gut unsere inneren Zustände in Schach halten können, wenn mir gut Sachen zurückstellen können
00:32:01: uns anpassen können, vielleicht
00:32:02: bedürfen ist ja anderer Person
00:32:04: mehr Erwartungen erfüllen können.
00:32:07: Vielleicht jetzt nicht weinen weil das könnte irgendwie
00:32:10: jemanden
00:32:11: belasten oder vielleicht nicht so doll freuen dann könnt ihr jemand irgendwie denken was ja genau
00:32:18: also
00:32:19: okay
00:32:20: oder nicht wütend sein um keinen Stress jetzt auszuproduzieren all diese Dinge Da sind
00:32:30: die Schüler ja nur außen.
00:32:31: Dann sind sie nur außend, und das ist aber ja das was uns auch Sicherheit gegeben hat.
00:32:35: Das kann auch der optimale Modus sein je nach Zustand im Außen.
00:32:42: Wenn wir vielleicht mal in Wohnsprungsfamilien gelernt haben dass es die Überlebensstrategie ist sich so zu verhalten dann gibt genau das Sicherheit Und dann ist das eine total wichtige Strategie.
00:32:54: Die ist nicht gilt eigentlich zu kappen.
00:32:57: Aber manchmal stellen wir dann halt im Verlauf des Lebens fest, dass die Situation sich verändert hat und das Raum gäbe vielleicht auch, sich anders zu verhalten.
00:33:08: Und das fühlt sich aber ja nicht sicher an weil das kenne ich ja nicht.
00:33:10: Das ist unbekanntes Terrain und deswegen greife ich ganz natürlicherweise auf meine gewohnten Strategien zurück und die geben mir Sicherheit.
00:33:19: und es kann aber sein, dass sie mit einem hohen Preis kommen nämlich beispielsweise Regulation kostet Kraft, ne?
00:33:26: Wir haben alle nur eine bestimmte Zugehenskraft.
00:33:29: Eine bestimmte Energie die wir nutzen können und die geht natürlich auch irgendwann zu Ende und natürlich sind dann vielleicht auch manche Bedürfnisse habe ich keinen Zugang zu.
00:33:44: Ich weiß gar nicht was mir gut tut mit vielen Informationen aus den Emotionen die ich vielleicht nicht ausleben kann oder so.
00:33:52: Ich glaube bei Pure Eyes ist es ganz viel, das heißt bei Pure Eyes im Allgemeinen.
00:33:57: Also einer Kollegin von mir.
00:34:00: Interozeption!
00:34:02: Das ist ja eigentlich Interoception also das was ich von innen wahrnehmen kann und das fängt ja einmal mit den klassischen Bedürfnissen Hunger, Pippi, Durst
00:34:12: etc.,
00:34:13: pp an aber halt auch mit dem was fühle ich?
00:34:16: Was spüre
00:34:24: Wenn ich gelernt habe, dass es sicherer ist.
00:34:27: Das abzukappen und das nicht zu fühlen?
00:34:30: Genau oder sagen wir genau wenn ich gelernt hab und dass es sichere ist sowas nicht zu zeigen, nicht ausfragieren dann ist es ein Risiko wenn ich fühle weil ich fahre natürlich viel besser damit diese ganzen Sachen vielleicht auch gar nicht so zu bemerken, gar nicht auf dem Schirm zu haben.
00:34:45: Alle vier Fühler außen nehmen da alle Gefahren und alle Signale die ganze Zeit wahr, kann sie verarbeiten... Und dann ist es ein Risiko wenn ich einen Fühlar aus dem Außen rausnehme und nach innen.
00:34:57: Aber wenn ich jetzt vier Führer außen habe?
00:35:00: Ich finde das total gut!
00:35:01: Ich hab mir auch gerade aufgeschrieben dass ich dazu noch irgendeine Figur aufmalen muss und dann vielleicht gibt's dazu mal eine Folie bei Insta oder so.
00:35:10: Jetzt hab ich diese vier Fühler außen, jetzt nämlich die ganzen Gefahren und die guten Sachen war.
00:35:16: Ich adaptiere ... Aber es muss irgendwann auch der Moment kommen, wo ich das integriere oder verarbeite?
00:35:24: Weil sonst bin ich ja die ganze Zeit nur in Kontrolle!
00:35:27: Non-stop!
00:35:29: Oder?
00:35:29: Ja, also muss der Moment kommt.
00:35:31: Ich weiß es nicht.
00:35:31: Also ... natürlich ist
00:35:34: es so... Das bin ja nicht ich.
00:35:37: Wer bin
00:35:37: ich denn dann?
00:35:38: Ja,
00:35:38: man könnte jetzt sagen du funktionierst dann gut und das kann ja auch lange Zeit gut gehen.
00:35:44: Also dass es nichts Auffälliges gibt sozusagen gerade wenn du irgendwie ein gutes Gespür dafür entwickelt hast wie falle ich auch nicht auf wie nehme ich so die natürlichen oder wie führe ich ein Leben, was eben dann so angepasst ist.
00:36:03: Das kann auch sein dass Menschen darin sehr lange sehr leistungsfähig sind und so und auch Freundschaften haben und gute Beziehungen.
00:36:12: aber das fehlt halt immer einen Aspekt.
00:36:14: wie du halt sagst Ich bin dann vielleicht nicht ganz ich oder in dieser vollen Bandbreite je nach Lebenssituation fahre ich vielleicht lange gut damit großen Veränderungen im Leben oder kritischen Lebenserlebnissen, dann kann manchmal irgendwas rausbrechen.
00:36:35: Oder in dem Fall könnte es natürlich auch sein dass irgendwann das einfach so viel Energie kostet, dass ja ich darunter irgendwie zusammen welche oder natürlich auch vielleicht Ängste entwickle weil Das Schwierige ist, in so einer Situation wirkliches Vertrauen zu entwickeln.
00:36:57: Dass man das Gegenteil von Kontrolle ausübe.
00:37:02: Dann kann ich gar nicht vertrauen, weil ich mich nicht auf die Unsicherheit einlasse was passiert wenn ich los lasse und das sind dann vielleicht auch so Punkte wo dann so einen Leidensdruck irgendwann aufkommt.
00:37:14: aber das muss erstmal auch lange nicht der Fall sein.
00:37:20: Also im Prinzip geht es... In dem Begriff Regulation steckt dann ja total viele von.
00:37:30: ich nehme mich wahr.
00:37:32: Ich
00:37:32: fühle mich, ich nehme meine Bedürfnisse wahr und ich habe einen Raum wo Gefühle-Bedürfnisse Wahrnehmung – ich schmeiß vielleicht jetzt ein paar Sachen durcheinander aber stattfinden dürfen so auf einer Welle schwingen können kann man es so sagen.
00:37:54: also
00:37:55: Genau, stattfinden dürfen und ...
00:37:57: Seien dürfen.
00:37:58: Und ich lebe!
00:38:00: So weil ich aber vielleicht auch das Vertrauen habe dass sie auch
00:38:03: angenommen werden
00:38:04: oder?
00:38:05: Angenommen werden und auch sicher auf natürliche Art und Weise wieder verändern.
00:38:08: ne wenn nicht
00:38:09: auch.
00:38:09: also weil das ist vielleicht auch ein Problem jetzt im Freeze oder im Anpassungsverfondening Zustand.
00:38:19: Also durchlaufe ja nicht einmal so einen Stresszyklus Sondern entweder ich stoppe schon davor oder ich krieg's alles nicht so richtig mit.
00:38:26: Oder ich halte es eben zurück, drücke es weg.
00:38:30: Dann kann ich ja auch nicht die Erfahrung machen... ...dass ich entweder das Thema löse oder dass sich das Gefühl aushalten kann.
00:38:39: Das auf natürliche Art und Weise mein System wieder zurückschwingt, solche Dinge.
00:38:45: Ja, das ist dann immer ein dagegen Schwingen!
00:38:49: Also, dass er keinen weiter schwingen.
00:38:53: Ja, genau.
00:38:54: So vom Bild?
00:38:55: Oder auch ins Zurück halten,
00:38:58: ne?
00:39:04: Genau.
00:39:05: Kontrolle wäre so dieses... Ich habe eigentlich weniger Verhaltensoptionen weil ich meinen inneren Zustand in Schach halte.
00:39:15: und was wir auch noch gar nicht so thematisiert haben ist natürlich Themen komplett wegdrücken oder in der Zustände komplett weg drücken und vermeiden, oder eben uns ablenken.
00:39:25: Da können wir alle genug strategieren.
00:39:27: Ja du...
00:39:29: von
00:39:30: Insta, Shorts was auch
00:39:31: immer.
00:39:32: Genau!
00:39:33: Geht alles
00:39:34: Süßigkeiten, Alkohol, Drogen,
00:39:37: Sex,
00:39:40: Sport.
00:39:40: Sport stimmt.
00:39:42: Fernsehen gucken, alles mögliche.
00:39:44: Gibt es nicht mehr?
00:39:45: Das ist lang.
00:39:46: Und ich meine zum Beispiel auch so ein subtiler permanenter Fight- und Flight-Zustand.
00:39:52: Wenn ich also die ganze Zeit das Gefühl habe, ich muss kämpfen!
00:39:54: Ich muss überleben... Das muss man nicht von außen merken.
00:39:58: Und es kann einfach sein dass eine Person auch sehr leistungsfähig ist, vielleicht sehr viel beschäftigt viele Dinge, viele Projekte am Start hat.
00:40:07: Ich erkenne mich auf jeden Fall auch in einigen
00:40:10: Kumpeln.
00:40:15: Das kann natürlich sein, dass zum Teil das auch dazu dient manche Zustände von sich fernzuhalten oder sich eben abzulenken von manchen inneren Zuständen.
00:40:24: Ja voll und da finde ich es halt einfach wichtig, dass man seinen eigenes Tempo wahrt.
00:40:31: Also ich glaube gerade, wenn jemand an so Themen ran möchte und auch grade nervensystemische Arbeit gehen möchte dann macht es keinen Sinn da in so einer Hauruckaktion ja weiß nicht in einem Wochenende mal eben im Workshop was aufzulösen sondern das.
00:40:53: Also wie du ja auch schon sagtest, wenn ich mir eine Strategie ein Muster nehme das eigentlich ganz viel Sicherheit für mich gerade bedeutet.
00:41:03: Dann ist halt das Nehmen dieser Strategie absolute Unsicherheit und es sollte ja... Es geht ja nicht darum von schwarz-und weiß zu kommen sondern über ne Grauzone halten einen Prozess und eine Entwicklung stattfinden zu lassen.
00:41:22: Ja deswegen finde ich nervensystemische Arbeit, Regulation egal in welchen Bereichen halt immer Prozess und das ist nicht so.
00:41:34: Ich reguliere mich jetzt!
00:41:36: Und dann bin ich reguliert sondern nee das sind ja wirklich Techniken dass es etwas was sich ja irgendwie in mir über einen längeren Zeitraum etabliere
00:41:48: Ja, total genau.
00:41:50: Also im schlimmsten Fall kann ich auch irgendwelche Tools quasi anwenden zu werfen des Demogulation und darin funktionieren und es nicht richtig
00:41:58: fühlen gerade.
00:42:01: Das brauchen das vielleicht ein bisschen... Das machen wir natürlich nicht bewusst, ne?
00:42:06: Aber
00:42:06: ist
00:42:07: auch eine Strategie!
00:42:08: Genau wie du sagst diese Strategien sind wichtig und wertvoll und das bringt nie was den Ast abzusägen auf dem Besitzen.
00:42:14: Und ich finde, da sprichst du was Wichtiges an.
00:42:19: Für uns hat die Frage, die wir uns stellen wie komme ich ins Fühlen?
00:42:23: Wie kann ich das zulassen?
00:42:24: Fühlengleichregulation!
00:42:26: Genau dafür braucht es ja Sicherheit.
00:42:30: Dafür brauchen unterschiedliche Aspekte, die erfüllt sein müssen.
00:42:32: Das braucht auch Zeit.
00:42:35: Es braucht vielleicht auch Sicherheit über Beziehung im Außen Aber vielleicht auch eine Beziehung zu mir.
00:42:44: Jetzt, ich glaube zumindest irgendwie einen Anker.
00:42:47: Ich kann das jetzt nur von mir sagen sehr ankerlos.
00:42:52: aber war es mir überhaupt nicht möglich in Regulationsbereiche reinzukommen wo ich mir näher komme sondern das war halt eine kontrollierte Regulation.
00:43:05: Ich mach das jetzt und hab gedacht, ich reguliere mich.
00:43:08: Aber es war keine Regulation.
00:43:09: Das ist halt einfach eine Technik gewesen um sie auszuführen.
00:43:13: So...
00:43:14: aber das bedeutet keine Regulation so!
00:43:24: Wenn du mir jetzt ne Technik gibst und ich sie genauso mache weil du meine Therapeuten bist, was du nicht bist, dann kann ich diese Technik halt machen.
00:43:35: dann mache ich sie nicht für mich.
00:43:38: Das Wichtige ist ja, dass ich da einen Mehrwert für mich rausziehe und einen Fühlen für mich herausziehe.
00:43:45: Und merke das Macht was mit mir.
00:43:47: Im besten Fall macht es halt etwas mit mir, was ruhig ist, was halt das parasympathische System also das ruhige Ballonsystem anspricht und bringt mich ein Stück näher zu mir.
00:44:07: Und genau, du bist schon grad dabei.
00:44:08: Aber ich frag dich nochmal, kannst du das noch mal im Gegensatz beschreiben?
00:44:11: Dieses okay einfach nur irgendeine Technik anzuwenden damit man es gemacht hat.
00:44:16: Versus dass was du jetzt auch kennengelernt hast wenn's dir jetzt heutzutage gelingt dich so wahrhaftig sozusagen zu regulieren Zu fühlen Kannst du uns das noch einmal beschreiben in deinen Worten wie sich das angefühlt?
00:44:30: ja Also wahrhaftige Fühlen fühlt sich halt unaufgeregt an.
00:44:42: Das ist nicht groß, das Nicht-Kleines einfach da!
00:44:46: Das ist jetzt nichts wo ich sagen will, dass muss ich gerade in die Welt hinaus prosauen, sondern es ist einfach da.
00:44:53: Es ist leise, das ist nur für mich und dann merke ich, dass ich stolz oder... Da gibt's da nicht des Bedürfnis nach außen.
00:45:08: Ich bin Mensch, ich habe ganz lange Zeit.
00:45:13: Korregulationen war für mich zwingend notwendig.
00:45:19: einen Regulations-Tool einfach für mich, weil die Selbstregulation und die Emulsionsregulation eigentlich so gut funktioniert hat.
00:45:26: Und da geschüßt man halt irgendwann an Grenzen vor allem in Selbstständigkeit!
00:45:31: Seitdem ich selbstständig bin musste ich irgendwie anfangen mit meinen eigenen Regulationsmöglichkeiten überhaupt auseinanderzusetzen.
00:45:39: Du durfte halt einfach durch Jessica, die hier einfach mal erwähnt werden darf, lernen einen wirklich guten Selbstregulationsprozess mit mir zu gehen.
00:45:53: Und für mich war Regulation früher halt ... Ich hab mir Technik gemacht und gesagt, Chrissy ich habe heute wieder deine Technik macht!
00:46:01: Das war richtig gut so.
00:46:03: Dann war ich laut da war ich expressiv.
00:46:05: dann musste ich mir selbst bestätigen dass sich das gemacht haben So, indem ich das erzählt habe oder Ähnliches.
00:46:12: Ist es dann
00:46:12: wie so ein Stück weit leer Richtung Selbstoptimierung?
00:46:16: Also ich... Nein!
00:46:18: Ich glaube selbst Optimierung ist es nicht.
00:46:19: Das ist ja schon der Wunsch danach irgendwie zu machen.
00:46:23: aber Ich wollte ja nicht ins Fühlen.
00:46:27: Du wolltest das Ergebnis haben
00:46:28: und
00:46:29: hast versucht ... Ganz eifrig?
00:46:31: Ja, ich hab mir mit meinem Kopf das Ergebnis
00:46:33: gedacht.
00:46:34: Ich habe es aber nicht gefühlt.
00:46:37: Genauso wie ich mir ein Haus ausdenken kann.
00:46:39: Ich bin Architekt irgendwann mal gewesen.
00:46:41: Ich kann jetzt ein Haus bauen.
00:46:44: fühlen gleichzeitig.
00:46:46: Wenn ich das Haus fühle und baue, dann wird es viel schöner weil ich mich da drin bewege, weil ich halt merke, boah die müssen die Räume sein und so.
00:46:54: Und das ist der große Unterschied.
00:46:55: wenn ich jetzt eine Technik denke weiß nicht gibt's denn Schütteln zum Beispiel?
00:47:02: Das ist ja einfach ne Technik.
00:47:06: Ich soll mal nervensystemische Technik anwenden.
00:47:09: So, ich kann mich jetzt hier schütteln als Technik, weil ich sie gemacht hab zu irgendeinem Song und kann ja danach schreiben, boah, ich hab mich heute geschüttelt, war gut.
00:47:15: Mhm.
00:47:16: So ... Hab ich da was bei gefühlt?
00:47:18: Nee!
00:47:19: Ist da irgendwann mal was passiert?
00:47:21: Nee.
00:47:21: So hab ich überhaupt nicht zugelassen.
00:47:23: Mein Körper hat einfach gesagt, nein wie will ihr Schluss?
00:47:26: So... Jetzt wo ich verstanden habe für mich das eigentlich mit einem ... Mit einer leisen, unaufgeregten Ruhe und Sicherheit aus mir selbst heraus passiert.
00:47:42: Kann ich mich schütteln?
00:47:43: Und kann danach sagen... Das war's dann!
00:47:51: War das deutlich?
00:47:54: Ja voll.
00:47:57: Vor dem Hintergrund dass es schwer ist das in Worte zu fassen und ja auch für jeden individuell.
00:48:02: Also andere Worte sind vielleicht wenn wir uns selbst halten können Gefühlen, das zu durchleben oder genau wenn es jetzt nicht in erster Linie drum geht.
00:48:15: Ich will das jetzt nicht mehr fühlen.
00:48:16: deswegen setze ich mich jetzt hin und meditiere drüber oder sowas.
00:48:21: Sondern ja eigentlich wirklich diese Offenheit und Bereitschaft
00:48:24: ins Gefühl zu gehen.
00:48:25: Das an sich ranzulich davon auch berühren oder verändern zu lassen.
00:48:30: Berühren lasse finde ich schön
00:48:33: Ja.
00:48:36: Und Eine Frage an dich, Lena.
00:48:39: Müssen wir immer fühlen?
00:48:41: Also fühlen im Sinne von so intensiv bei uns sein...
00:48:47: Ja dann wird es halt leicht ne?
00:48:50: Also je mehr ich in meiner eigenen Präsenz bin und je mehr Ich mich fühle desto weniger muss ich tun.
00:49:04: Es hat leicht Das was halt schwer ist das zuzulassen ... empfüllen zu sein.
00:49:12: Weil dann halt das, ähm ... ... der dieser kleine ich bin nie zufrieden Mann in meinem Kopf kommt und sagt halt... ..."Nee so, nicht
00:49:22: so.".
00:49:22: Das ist dann halt wieder Ego!
00:49:24: So
00:49:26: ja.
00:49:28: Ja genau oder auch
00:49:30: Kritiker was auch Kontrolle.
00:49:31: Ja Kontrolle Anpassung.
00:49:34: Ne das muss jetzt so machen weil aber es ist halt alles Ego
00:49:39: Und trotzdem ist es ja im Prinzip ein ständiger Prozess.
00:49:43: Es ist auch nicht so, dass du jetzt sagen würdest und jetzt bin ich da angekommen und jetzt fühle ich und jetzt ist alles leicht sondern das ist eigentlich so ein permanentes Aushandeln.
00:49:51: Das bleibt dieses hin- und herschwingen und auf und ab vielleicht in einer anderen Intensität.
00:49:57: Ja
00:49:57: also ich glaube, da kann man sich dieses Bild der Welle ganz cool... Also mein Leben in meinen Studentenjahren war halt ein krasses auf, ein krasses ab.
00:50:09: Ein krasses ab!
00:50:11: Also es waren halt Ausschläge.
00:50:12: die gingen einmal weil sie nicht eine Riesenwelle hoch dann wieder eine Risenwelle runter.
00:50:18: So das wird dann irgendwann smarter oder so smoother.
00:50:22: aber es war halt immer noch mit ausschlägen und... Das ist halt eher so einen... Ich surfe auf so einer ganz leichten Welle ich bin bei mir Ich fühle.
00:50:35: Cool!
00:50:37: So, ich hab lange Zeit die Panik gehabt, dass das nicht genug ist.
00:50:42: Weil es ja nicht aufregend nach oben und nicht aufrägend nach unten spüre ich mich dann überhaupt noch so.
00:50:48: Und ... Ja aber je mehr ich mit mir in Kontakt bin oder je mehr Menschen mit sich in Kontakt sind auch in Verbindung also dieses Wort Verbindung und Sicherheit ist da glaube ich auch wichtig desto mehr können wir, glaube ich alles surfen auf so einer ganz entspannten Welle und die nicht so krasser Ausschläge
00:51:10: hat.
00:51:12: Vielleicht zum Abschluss können wir unseren Zuhörenden eine Übung mitgeben auch wenn wir gerade gesagt haben es geht nicht darum einfach irgendeine Technik anzubinden aber vielleicht um so ne Idee zu vermitteln was können Dinge sein die uns nervungssystemisch regulieren können?
00:51:39: Ich glaube, dass Stimme einfach ein ganz großer Emotionsregulator ist.
00:51:47: Das heißt sowas wie Summen, sowas ausatmen mit einem Ton... Also eine entspannte leise Einatmung und eine lange Ausatmungen.
00:51:59: Und das achtmal testet es aus!
00:52:04: Wenn du dann vielleicht noch Lust hast, Vibration zu fühlen dann leise ein, wirklich fast lautlos einatmen und damit einem langen Haar oder irgendwas ausatmen um eine Vibration zu spüren.
00:52:21: Ich
00:52:22: weiß nicht finde das ist immer etwas.
00:52:26: es kann halt auch Verarbeit auch mal machen da
00:52:30: so vielleicht
00:52:31: jetzt den Ton.
00:52:32: ich wenn noch die anderen heute im Büro sitzen oder ähnliches aber atmen Und mit lange Ausatmen meine ich wirklich, bis keine Luft mehr da ist.
00:52:41: Der größte Heck ist wenn du am Ende der Ausatmung noch sprechen kannst hast Du noch Luft Weil Luft.
00:52:49: durch Luft und Schwingungen erzeugen wir erst ein Ton.
00:52:53: Wenn dieser Ton halt nicht mehr da isst bist du halt leer Da.
00:52:58: dann einfach auch vielleicht für einen Moment zu bleiben Dann wieder entspannt einzuraten Das ist sowieso der größte Lifehack.
00:53:08: Atme.
00:53:09: Hey, ihr könnt's ja mal testen.
00:53:14: Wenn ihr Bock habt, meldet euch bei uns und sagt uns wie eure Erfahrungen oder wie deine Erfahrungen mit dem Atmen oder vielleicht auch mit einem Ton.
00:53:23: Gibt es irgendeinen Ton den du präferieren würdest?
00:53:26: Ja dann H-H-O-U Testet euch aus.
00:53:32: hat auch was mit Anpassbarkeit zu tun Flexibilität und so
00:53:38: Berührung ist auch sowas leicht zugänglich ist.
00:53:43: Wir können uns irgendwie, zum Beispiel was ganz einfaches wäre die Handflächen noch mal gegeneinander stimmend zu reiben und vorst oder aufs Gesicht zu halten und so auch ja sich vielleicht irgendwie tatsächlich auf dem Schalte sozusagen alles war so ein bisschen die Füße fest auf den Boden oder uns irgendwie ganz stumpf einmal klarzumachen okay jetzt gerade bin ich in Sicherheit.
00:54:06: also ich sitze jetzt hier gerade auf dem Stuhl Ich bin gerade nicht in einem Lebensgefahr.
00:54:12: Genau, ich kann einmal durch den Raum gucken und mir klarmachen okay im Hier-und-Jetzt droht gerade keine Gefahr alles was in meinem Kopf ist es irgendwie Zukunft der Vergangenheit
00:54:23: Ja Und da dann halt auch wirklich einfach sich umgucken und schauen was passiert da in mir?
00:54:32: ja und vielleicht als drittes und letztes wir haben das Schütteln jetzt erwähnt genau ich glaube für dich Bislang noch nicht so.
00:54:42: Also ich mach das im Alltag häufig, aber nicht als Sequenz von einer ... ... Routine.
00:54:50: also wenn ich jetzt zum Beispiel Sport mache und merke, ich steh vor was Komplizierte dann mach' ich immer sowieso ein Hund und dann geht's besser.
00:55:00: Ich benutzt es quasi als Tool im Alltag.
00:55:03: kurz, aber jetzt nicht in fünf, zehn, zwanzig Minuten.
00:55:09: Für mich funktioniert das ganz gut, gerade wenn ich so Tage hatte wo ich dann merke okay.
00:55:13: Ich habe jetzt... war jetzt viel in Situationen wo ich vielleicht doch angespannter war oder einfach nicht das rauslassen konnte was jetzt wirklich in mir gerade los ist.
00:55:23: Dann hilft man das wenn ich abends zum Beispiel zehn, fünfzehn, zwanzig Minuten einfach wirklich... ich schüttle meinen Körper die Gliedmaßen alles zu schüffeln.
00:55:34: Da merk' ich irgendwie Vielleicht ist das so aus einem gewissen inneren Immobilisation oder einer Starheit quasi ganz bewusstkörperlich rauszukommen.
00:55:48: Ja, ich bin gespannt ob das bei mir irgendwann noch mal kommt.
00:55:52: Ich warte auf den Tag.
00:55:55: Vielleicht erzählt es uns in einer der nächsten Folgen vielleicht auch nicht?
00:55:59: Genau!
00:56:00: Damit sind wir heute am Ende.
00:56:02: Danke!
00:56:03: Danke euch und lasst gerne ein Like da, folgt uns, empfiehlt uns weiter.
00:56:11: Und kommentiert wenn ihr Bock habt.
00:56:15: Ciao!
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