#7 Traumainformiert unterrichten: was Menschen wirklich brauchen

Shownotes

🧠 Takeaways dieser Folge

  • Trauma-informiert = Rahmen schaffen, nicht „behandeln“
  • Sicherheit entsteht durch Orientierung + Wahlmöglichkeiten
  • Weniger Korrektur, mehr Erfahrung
  • Sprache reguliert (oder stresst)
  • Berührung ist immer optional
  • Zu viel Auswahl kann überfordern
  • Innenfokus kann helfen – oder triggern
  • „Richtig“ ist nicht für jeden Körper richtig
  • Weg von Leistung, hin zu Spüren
  • Du hältst den Raum – nicht die Menschen

🧘‍♀️ Mini-Impuls für deinen Unterricht Beobachte in deiner nächsten Stunde bewusst:

  • Gibst du klare Orientierung, was als Nächstes passiert?
  • Bietest du echte Wahlmöglichkeiten – oder nur scheinbare?
  • Wie klingt deine Sprache: eher korrigierend oder einladend?
  • Wo kannst du etwas weglassen, statt noch mehr hinzuzufügen?

👉 Manchmal entsteht Sicherheit nicht durch mehr Input – sondern durch mehr Raum.

🎙️ In dieser Folge sprechen wir über:

00:00 – Was bedeutet trauma-informiert überhaupt? 04:30 – Trauma vs. menschliche Erfahrung 08:00 – Grundbedürfnisse: Sicherheit, Orientierung & Wahl 12:00 – Deine Rolle als Teacher (und ihre Grenzen) 16:30 – Berührung, Zustimmung & Setting 21:00 – Wahlmöglichkeiten richtig einsetzen 26:00 – Sprache & Bewertung im Unterricht 31:00 – Korrektur vs. Erfahrung 36:00 – Atem, Innenfokus & mögliche Trigger 41:30 – Shavasana neu gedacht 46:00 – Komfortzone, Lernzone & Überforderung 51:00 – Nervensystem & Co-Regulation im Raum 56:00 – Atmosphäre, Raumgestaltung & Präsenz

Transkript anzeigen

00:00:00: So, let's go.

00:00:12: Hi, Chrissi!

00:00:32: Nach unseren zwei intensiven Folgen?

00:00:34: Wo starten wir heute rein?

00:00:36: Wie wir schon angeteasert haben, haben das Thema Traum informiert... zu unterrichten, also eigentlich so mit der Überschrift.

00:00:43: Was heißt das eigentlich Trauma informiert zu unterrichten?

00:00:48: Ja

00:00:49: und ich glaube es macht einen Riesenfass auf.

00:00:58: Ich glaube wir tun ganz gut darin wenn man das erstmal auch ein Stück weit abgrenzen.

00:01:03: Es gibt ja ganz viele Begriffe auch Traumersensibel, Traumainformiertraume orientiert.

00:01:08: Das würde jetzt gar nicht so... auseinandernehmen wollen.

00:01:11: Wir meinen mit Trauma informiert zu unterrichten, dass wir einen Rahmen schaffen der vielen Menschen guttut und auch Menschen mit schwierigen Erfahrungen hintergrund.

00:01:25: Also es geht nicht darum das wir wissen müssen wer ist traumatisiert und da irgendwie dann speziell mit umgehen.

00:01:30: Das im Gegenteil, da kommen wir gleich ausführlicher nochmal drauf sondern eigentlich was sind so grundsätzliche Rahmenbedingungen die es möglichst viele Menschen ermöglichen ohne zusätzliche Schwierigkeiten oder Hürden gut mitzumachen.

00:01:49: Ja, oder halt auch in einem Gefühl von Sicherheit mit zu machen.

00:01:56: Voll genau!

00:01:56: Also ich

00:01:57: glaube das finde ich immer wichtig... Also vielleicht möchte ich einfach gerne noch mal zu Beginn sagen dass mit diesem Begriff Trauma, Informiertrauma, Sensibiltrauma orientiert und es gibt ja auch gerade im Yoga ganz viel oder auch in anderen Kontexten.

00:02:18: Das ist für mich ganz lange so ein irgendwie wie so einen Begriff war den ich nicht zuordnen konnte.

00:02:30: Was heißt das eigentlich?

00:02:32: Weißt du noch was du da für Assoziation hattest?

00:02:35: Also ich hatte, dass das Ding ist.

00:02:37: Ich hab halt in mir immer gedacht, ähm ... Das hat was mit Wissen zu tun?

00:02:44: Also Trauma informiert, Trauma sensibel zu unterrichten.

00:02:48: Ich lerne das jetzt durch die Wissen!

00:02:50: Also da gibt's eine Ausbildung, ne Fortbildung und dieser Fortbildung lern' ich jetzt weiß nicht wie Trauma entsteht, warum Trauma entsteht... Wie wirkt das bla bla bla.

00:03:02: Und dann habe ich mir irgendwann die Frage gestellt Aber es löst jetzt nicht das Problem des Unterrichtens.

00:03:08: Also ich muss ja etwas in einen praktischen Bezug setzen, also Es gibt traumatisierte Menschen die wollen in eine Bewegungsklasse denn brauchen ist auch gar nicht explizit Jogharklasse nennen und Die haben gewisse besondere Rahmenbedingungen die sie benötigen.

00:03:29: Warum muss ich denn dann hier zu wissen?

00:03:31: Das ist etwas.

00:03:32: Ich weiß gar nicht, ob eine Ausbildung so aussieht.

00:03:34: Keine Ahnung!

00:03:35: Ich hab nie eine gemacht.

00:03:36: So ich habe aber mich mit Trauma beschäftigt und auch mit dem was Menschen die traumatisiert sind brauchen.

00:03:44: Und ähm ... Ich bin dann halt einfach einhergegangen und hab das halt aus einem Ähm ... Hab mir halt überlegt ja, was brauchen die denn?

00:03:53: Also was brauchen Menschen unter ... also kann ich auch einfach von mir gucken, sowas brauche ich um ... in einem Raum, mich gut zu fühlen.

00:04:03: So!

00:04:04: Und am Ende habe ich es darauf reduziert.

00:04:06: Das finde ich ein total wichtigen Punkt ne?

00:04:08: Also nicht auch vielleicht nur zu gucken was brauchen traumatisierte Menschen sondern... Was brauchen Menschen?

00:04:13: Ja, was brauchen

00:04:14: Menschen?!

00:04:15: Gut

00:04:15: weil das sind ja jetzt gar keine wahnsinnigen... Spezifischen Dinge, sondern eigentlich geht es um die Grundbedürfnisse.

00:04:23: Also aus Grave hat die psychologische Grundbedüffnung unter anderem nach Bindung und Kontrolle.

00:04:31: Kontrollorientierung.

00:04:33: Also, dass ich weil wirklich genau Orientierung ist das bessere Wort gerade, weil wir in der letzten Frage das Kontrolle eher negativ besetzt haben.

00:04:40: also Ich möchte wissen was auf mich zukommt damit ich für mich abschätzen kann Kann ich das bewältigen?

00:04:46: habe ich?

00:04:48: Das nötige was was ich brauche um das zu zu bewältigend kann nicht wählen kann ich mich entscheiden?

00:04:56: Kann ich bleiben?

00:04:57: kann ich aussteigen?

00:04:58: Genau kann

00:04:59: sagen mir geht es grad doof.

00:05:01: Genau, das hat wieder was mit Bindung zu tun.

00:05:02: Da kann ich der Person, die vorhin steht in so weit Vertrauen als dass... Ich denke, dass sie im guten Sinne für mich unterrichtet, dass die mir keinen Schaden in irgendeiner Art und Weise zufügt.

00:05:16: So diese Dinge!

00:05:17: Und das ist ja etwas, was allen Menschen gut tut.

00:05:20: Das finde ich... Ich hatte diesen Gedanken, das ist für mich ähnlich wie beim Thema Inklusion.

00:05:26: Viele Menschen denken bei inklusiven Angeboten ja auch daran eigentlich einen Prinzip an behinderten Sport oder so, wo irgendwas ganz spezifisch ausgerichtet ist.

00:05:35: An Bedürfnisse von bestimmten Gruppen.

00:05:38: im Prinzip ist das nicht Inklusion oder inklusiv sondern eigentlich eine inklusive Welt ist so gestaltet dass alle Menschen teilhaben können und niemand ausgeschlossen wird und das sind meistens Dinge die allen gut tun.

00:05:53: also Wir alle profitieren von Traumainformiten im Unterricht, wir alle profitiert von einer Welt mit weniger Barrieren und Hürden oder Einschränkungen.

00:06:06: Das finde ich ist das eine... Und das andere ist ja auch wenn wir von traumatisierten Menschen sprechen, von wem sprechen wir dann da?

00:06:14: dieser Begriff Trauma oder Traumatisiert?

00:06:18: Ist ja auch sehr schwierig zu fassen!

00:06:20: Wir können jetzt quasi von der klinischen Perspektive rangehen und Kriterien anlegen.

00:06:26: Da gibt es natürlich verschiedene Kriterie, die das erleben nach traumatisierenden Ereignissen beschreiben.

00:06:34: Wir haben da aber immer auch eine Voraussetzung quasi mit drin nämlich dass Menschen etwas erlebt haben was lebensbedrohlich ist oder auch zumindest in einer Zeugenposition miterlebt haben, dass andere Menschen vom Tod bedroht wurden.

00:06:50: Oder Naturkatastrophen oder irgendwie so wirklich außergewöhnliche Ereignisse.

00:06:55: und dann reden wir von PTBS, Posttraumatische Belastungsstörung.

00:07:02: Und das ist die klinische Betrachtungsweise und gleichzeitig kann man ja eine Perspektive einnehmen, wo wir davon ausgehen dass das Leben einfach so gestaltet ist.

00:07:14: Dass wir alle im Laufe unseres Lebens schwierige Erfahrungen machen und an gewissen Stellen mit diesen Erfahrungen genau darunter vielleicht auch noch leiden da vielleicht manches

00:07:25: konfrontiert werden?

00:07:27: Genau!

00:07:28: Also wenn wir es so betrachten dann ist die Frage wer ist traumatisiert und wer nicht?

00:07:32: also

00:07:35: ich finde das total wichtig dass du das gerade nochmal so unterscheidest also gerade auch in Deiner Rolle als Psychotherapeutin, du kennst dich ja einfach damit aus und mit immer der klinischen Betrachtungsweise aber halt auch mit der wir sind Menschen.

00:07:50: Und aus der Sicht einer Jugendlehrerin.

00:07:56: Ich finde das manchmal total schwierig, als nicht ausgebildeter Mensch im psychotherapeutischen Segment im Alltag mit Menschen konfrontiert zu sein die wirklich eine PTBS haben oder halt eine Persönlichkeitsstörung, oder Depressionen und was auch immer.

00:08:17: Und die ja dann zu mir kommen.

00:08:20: Ich bin ja nicht in der Rolle das zu therapieren sondern als Lehrerin, als Mensch der Bewegungserfahrung anbietet einen Raum zu stellen in den Menschen mit diesen Herausforderungen sich sicher und wohl fühlen Und Lust haben auf Bewegung.

00:08:42: Egal welche, jetzt für mich für Bahu gesprochen.

00:08:46: So

00:08:47: im Yoga-Kontext Lust auf Yoga haben.

00:08:51: und dann weiß ich, ich muss zum Beispiel vielleicht auch darauf verzichten dass sich die Menschen jetzt zehn Minuten einfach sitzen lassen weil das halt Triggern sein kann, man lasse es einfach sein.

00:09:01: Ich kann aber auch sagen hey ich möchte ganz gerne eine Wahlmöglichkeit.

00:09:06: Wir setzen uns das alle mal hin, du guckst mal wie das so ist.

00:09:09: Wenn du merkst, es wird einfach ganz blöd, dann wechsel die Position, geh nach hinten, setz dich in die Sitzecke, nimm dir den Raum, den du brauchst.

00:09:17: Das ist die Aufgabe, die ich sehe!

00:09:20: So wenn ich jetzt sehe der Mensch, keine Ahnung fragt mich nach hey hast du eine gute Therapeutin?

00:09:26: Kann ich weiterleiten?

00:09:27: Ist nicht mein Business.

00:09:30: Genau und ähm... Ich finde dass ist auch ein bisschen dieses.

00:09:36: also Also ich nehme mal das Thema, wenn wir uns selbst oder wie anderen ein Label aufdrücken und ich finde so natürlich alle Diagnosen haben so einen Stück weit das Potenzial das zu tun.

00:09:50: Das ist ja auch... also es vereinfacht natürlich auch Dinge, wir brauchen irgendwie Möglichkeiten, Dinge zu benennen und trotzdem geht da eine Schublade auf in gewisse Kategorien und das ist natürlich nicht das vollständige Bild einer Person.

00:10:08: Und klar, wir denken auch in solchen Kategorien.

00:10:12: Wir arbeiten mit solchen Kategoryen ist irgendwie eine Sache.

00:10:14: aber das muss dann ja nicht in allen Lebensbereichen eine Rolle spielen.

00:10:18: und es ist eigentlich auch cool wenn ich als Person vielleicht mit traumatischen Erfahrungen im Hintergrund auch wählen kann ob ich zum Beispiel in einen Unterricht gehen möchte.

00:10:31: zum Beispiel so traumasensibles Yoga gibt's ja auch Als Ausbildung oder als Bezeichnung, als Angebot wo es sich an Menschen richtet.

00:10:41: Die eben da auch in einem vielleicht schon etwas therapeutischeren Kontext dann spezifisch irgendwie nochmal mit speziellen Methoden und Tools an Körperwahrnehmung arbeiten.

00:10:51: Wo vielleicht auch ganz klar ist, da gibt's keine Korrekturen, da gibts keine Hands-on Adjustments, keine Berührungen, keine leistungsorientierte Sprache sondern ganz konsequent die Wahlfreiheit und so ne?

00:11:03: Aber

00:11:03: das ist nicht für uns alle gut!

00:11:05: Genau, aber ich möchte jetzt nochmal abgrenzen.

00:11:07: Also das traumasensible Yoga wo auch nicht die Ausbildung gemacht habe Aber das ist ja noch mal soweit ich das weiß auch richtet sich auch durchaus an Menschen die Noch ein spezifisches Angebot wahrnehmen möchten und ich glaube es ist wichtig dass es ... beides gibt, dass es spezifische Angebote gibt.

00:11:28: Und gleichzeitig aber auch ich weiß... ...ich kann aber auch in einer... Ich nenne das jetzt mal Trauma informierte Klasse, was ist ja im Prinzip dann eine... ...in Anführungsstrichen normale Yoga-Klasse so wie wir sie auch näher definieren werden,... ...wo ich nicht mit diesem Label sozusagen hingehe,... ...sondern eine Art gleiche Behandlung wie alle anderen sozusagen erfahre.

00:11:49: und diese Regeln dieser Rahmen gilt halt für alle.

00:11:52: Also mich würde das jetzt... vielleicht auch einfach noch mal aus deiner Fachperspektive interessieren.

00:11:59: Ab wann gehe ich denn in eine traumasensible Yoga-Klasse?

00:12:06: Und also, und wann halt nicht!

00:12:10: Also für mich ist es gerade total... Für mich ist das richtig schwer greifbar.

00:12:14: Ich kenne den Yoga-Context, habe alles ernoht aber dieser Bereich des Traumasensiblen Joghers hab' ich selber noch nie gemacht.

00:12:24: Also, kann ich halt auch nicht zu sagen.

00:12:26: Aber ich habe mir immer die Frage gestellt an wen richtet sich das Angebot außerhalb von einem klinischen Kontext?

00:12:34: Also wenn ich jetzt in einer Klinik oder einer psychotherapeutischen Kliniek, psychosomatischen Klinge unterrichten würde dann weiß ich halt dass es gewisse Anpassungen gibt einfach aufgrund des Settings

00:12:44: so

00:12:45: und dann wäre das für mich natürlich nochmal anders orientiert, anders gestaltet hat bestimmte Präfixe, keine Ahnung so.

00:12:57: Aber wenn ich jetzt bei Bahut Traumersensibles Yoga anbieten würde... Wer kommt denn da?

00:13:06: Wie weißt du mehr darüber, wie ist das für unsere Zuwörter?

00:13:11: Würde ich gerne beantworten können.

00:13:12: Aber dafür müssten wir noch mal Kulik innen kennen.

00:13:17: Können wir einladen

00:13:18: oder intensiver besprechen.

00:13:22: Ich würde auch sagen vom Kontext her kann es sich eher an noch mal einen Setting richten von Menschen die ... bestimmte traumatische Erfahrungen gemacht haben und da ist dann vielleicht noch mal klarer oder klarer expliziert, dass manche Dinge passieren.

00:13:36: Oder eben nicht passieren was aber ja nicht heißt das wir das positive davon nicht

00:13:43: mitnehmen in die

00:13:44: komplette Breite.

00:13:45: dies kann mäßig mitnehmen können und das wollte ich nur sagen dass wir heute eher über das zweite Sporchen und nicht über ein verstehendes Konzept oder ein geschütztes Konzept, wo wir beide die Ausbildung zugemacht

00:13:59: haben.

00:14:01: Ihr könnt uns das ja mal in den Kommentaren oder per DMW auch immer zukommen lassen ob euch das Thema nochmal näher interessiert und wir da halt unsere Kolleginnen Könne sagen einladen können dürfen dann würden wir uns darum kümmern genau.

00:14:18: Aber dann lass uns jetzt in den Bereich reingehen, wo wir

00:14:24: sagen würden das sind so Prinzipien

00:14:27: tun

00:14:27: niemandem weh.

00:14:28: Die tun allen gut und da können wir möglichst viel dafür tun dass Menschen auch mit schwierigen Erfahrungen oder ja mit Themen in der Regulation auch irgendwie sich gut und sicher fühlen können in der Gruppe also einfach möglichst viel dafür zu tun, dass wir den Rahmen schaffen, dass möglichst viele Menschen sich abgeholt fühlen.

00:14:54: Genau und das ist vielleicht auch schon so der Punkt also Retraumatisierung ist ja auch so ein Thema ne?

00:15:02: Dass wir dann vielleicht auch Angst davor haben, Retraumatisierungen auszulösen Das passiert natürlich In erster Linie vielleicht gar nicht so sehr über jetzt einzelne Inhalte, sondern über bestimmte Aspekte wie Kontrollverlust oder dass ich überwältigt werde.

00:15:23: Von Emotionen?

00:15:24: Genau!

00:15:25: Dass keine Orientierung gegeben wird oder dass sich irgendwie Druck habe das ich mich nicht entscheiden kann.

00:15:30: also diese Prinzipien sollten wir vermeiden Und andersherum genau diese Bedürfnisse nach Orientierung.

00:15:39: Also, ja ich kann auch sagen was als nächstes passiert ungefähr?

00:15:44: Ja, genau!

00:15:46: Man kann es einmal zeigen.

00:15:47: dann ist das visuelle System mit angesprochen.

00:15:56: Ich frage immer wenn jemand Neues da ist immer ob das okay ist Berührung zu erfahren.

00:16:05: also Hands on Sind nicht jeder findet Hands on gut?

00:16:09: Nee, das habe ich für mich jetzt auch noch mal in der letzten Zeit darüber nachgedacht.

00:16:12: Ich meine es ist ja ein Thema was wir seit Jahren irgendwie auch immer wieder in unterschiedlichsten Desolationen besprechen und es gibt ja verschiedene Haltungen dazu.

00:16:23: Es gibt ja vielleicht auch die Haltung dazu dass es halt irgendwie auch einfach mit dazugehört, dass man auf die Leute zugeht und die Personen natürlich immer sagen können.

00:16:31: Also ich glaube niemand würde sagen doch das gehört jetzt aber dazu wenn du mir ein Zeichen gibst dann mache ich das nicht ne?

00:16:37: Ja also der große Unterschied ist ich gehe zu einer Person berühre sie einfach oder ich gebe vorher den Raum und sage Wenn du das nicht möchtest hebe die Hand oder gebe mir einen Zeichen Und dann vielleicht auch nochmal explizit zu erwähnen fühle dich damit nicht schlecht sondern macht, dass das geht um deine eigene Grenze.

00:16:59: Weil wie oft machen wir es im Alltag?

00:17:02: Dass du zwar gesagt bekommst ja kannst du machen so, aber dann machst du's trotzdem nicht weil vielleicht lehne ich ja damit lehn' ich die Person ja ab meine Lehrer.

00:17:12: Das sieht noch mal eine zu jetzliche Hürde.

00:17:14: ne also ich muss dann nochmal extra sagen nein ich möchte das nicht Ja, genau.

00:17:20: Also da merke ich... Da habe ich in letzter Zeit drüber nachgedacht und nochmal für mich meine Haltung dazu ein bisschen angepasst weil es ja auch nicht immer mehr unbedingt so ist.

00:17:31: manchmal also genau in Zeiten von Urban Sports Club

00:17:35: usw.,

00:17:36: das ist ja nicht unbedingt so dass um neunzig Prozent der Leute kennen und wissen was auf sie zukommt man vorher die Gelegenheit hat dann Ruhe mit ihnen zu sprechen Da muss man sich noch aktiver, glaube ich die Räume schaffen um diese Dinge vorher zu besprechen oder zu klären.

00:17:52: Oder vielleicht im Zweifel auch mal eher darauf zu verzichten.

00:17:55: Voll!

00:17:56: Und vielleicht da jetzt auch nochmal ein kurzer Einschub?

00:17:59: Ich bin halt in der privilegierten Situation dass ich halt Sportsklapp und Co.

00:18:05: hier nicht habe.

00:18:06: Das heißt... Die Leute, die zu mir kommen mit denen hab' ich ja vorher auch ein persönliches Gespräch

00:18:14: geführt

00:18:15: Und auch vor einer Yoga-Klasse einmal gefragt, hey schön ist du da bist.

00:18:19: Du bist heute das erste Mal da gibt es irgendwas was ich beachten muss oder darf und die Person sich dadurch ja schon mal abgeholt

00:18:27: fühlt.

00:18:28: Ich kann mir vorstellen dass es halt in größeren Städten schwieriger ist.

00:18:32: wenn dort eine höhere Fluktuation ist, die Leute vielleicht häufiger wechseln ist.

00:18:42: natürlich die Qualität einer Jugarklasse und der Atmosphäre, die man schafft kann dann noch stärker zu einem Alleinstellungsmerkmal werden.

00:18:55: Und vielleicht dadurch auch nochmal Bindung erzeugen was ja halt einfach wichtig ist.

00:19:03: Genau ich mein eigentlich vielleicht so zusammenfassend haben wir da verschiedene Möglichkeiten können vorher mit den Leuten sprechen und nachfragen oder das erklären.

00:19:13: Wir können es am Anfang der Klasse nochmal abfragen, dann ist es ja eigentlich ganz cool, dass irgendwie so zu machen, dass die anderen das nicht unbedingt mitkriegen.

00:19:23: also in einer Position weiß ich nicht mehr eher im Liegen oder wie auch

00:19:26: immer.

00:19:27: Dann

00:19:27: müsste man es natürlich nur auch merken.

00:19:29: Also das wäre dann die Voraussetzung.

00:19:31: wenn wir sagen, wir möchten da empfindsam drauf reagieren wäre es gut, wenn wir das dann auch uns merken können und beachten.

00:19:41: Gibt's für dich so eine maximale Personenzahl?

00:19:45: Also ich bin ja klein bei mir sind maximal zwölf Leute kann ich mit mal merken wer gerade berührt werden will wer halt was braucht wer irgendwie.

00:19:53: also ich sag mal da kann ich den den Rahmen gut anpassen so die Wahlmöglichkeiten.

00:20:03: Sollte man vielleicht gleich auch noch mal ein bisschen länger darüber sprechen über das Thema bei Möglichkeiten,

00:20:07: wäre für mich auch so ungefähr eine Größe.

00:20:10: Ja und

00:20:10: ich glaube alles was dann da drüber ist, so fünfzehn, achtzehn Leute... Dann würde ich glaube einfach eins komplett berühren zum Beispiel lassen!

00:20:21: Zumal das dann ja auch organisatorische Dinge schwieriger machen, durch den Raum zu laufen.

00:20:25: oder kannst du dann wirklich alle beachten?

00:20:28: Oder fühlen sich manche aus?

00:20:29: Weiß ich nicht.

00:20:30: Genau und dann hat man ja auch insgesamt noch mit mehr Energie und Themen im Raum irgendwie so zu tun.

00:20:39: Ja genau also Berührung ist ein Thema genau...

00:20:44: Wenn wir uns also Prinzipien entlang hangeln, Prinzipberührungen haben wir jetzt gerade thematisiert

00:20:51: Genau, als es wollte man eigentlich machen so Wahlmöglichkeiten anzubieten.

00:20:56: Also damit ist gemeint dass wir auch in unserer Sprache und auch am Stundenaufbau nicht so ein Leistungsprinzip eigentlich unbedingt permanent vermitteln und eben eine begrenzte Anzahl von Wahlmöglichkeiten geben.

00:21:13: um also die Idee dahinter ist einmal immer wieder zu vermitteln, okay du kannst selber entscheiden.

00:21:20: Es gibt jetzt keine richtig oder falsche, ich erwarte nicht das und das sondern spürt Du in Dein Körper was für Dich jetzt und heute gerade passt?

00:21:27: Ja!

00:21:28: Und zum anderen auch Überforderungen zu vermeiden.

00:21:33: Ja und Ich finde es super wichtig an dieser Stelle zu erwähnen dass der Satz Spüren Deinen Körper und Schau Was FürDich Heute und Hier und Jetzt Passt Nicht Zu Floskel wird Sondern Dass Der genau so, wie er gesagt ist, gemeint ist.

00:21:50: So das ist so wichtig und dazu braucht es dann halt auch einfach eine gewisse Ernsthaftigkeit und eine gewissen Authentizität die diesen Satz untermalt unterschreibt untermauert weil um nichts anderes geht's.

00:22:12: Das spüren ist vielleicht auch schon schwer, man kann das ja auch spezifizieren und sagen Spür ob du noch frei atmen kannst.

00:22:22: wenn nicht dann geh wieder ein Stück zurück oder spür ob's da unterzieht.

00:22:25: Wenn es doll ist, dann geh wie dann zurück irgendwie das nochmal je nachdem als an eigentlich auch so.

00:22:31: Das ist eine Wahlmöglichkeit

00:22:34: genau

00:22:34: also die Möglichkeit zu geben Veränderung herbeizurufen in der jeweiligen Position In der jeweilligen ... in dem jeweiligen Sitz, in der Arsanna.

00:22:46: Und da auch die begrenzte Anzahl.

00:22:55: also nicht sagen mach wie du magst so weil ...

00:22:58: Ja und auch nicht sagen macht das dass das oder das oder Nummer fünf sechs sieben acht zehn Also drei würde ich jetzt mal sagen ist eine

00:23:06: maximale

00:23:07: Anzahl?

00:23:07: irgendwie?

00:23:07: ne?

00:23:08: Genau eins bis also zwei bis drei

00:23:10: Voll absolut!

00:23:12: Und es ist dann halt.

00:23:15: Ich gehe dann meistens sogar noch eine Etage tiefer für mich, weil meine Klassen halt überschaubar sind und ich gucke halt wie viele Level habe ich jetzt in einer Klasse.

00:23:26: Wenn ich jetzt merke...ich hab halt von, weiß nicht, Anfänger bis Fortfort geschritten in einer klasse so, dann versuche ich halt die...ich sag mal eher die Anfängerin eher abzuholen Also in der ... ich sag mal, eher in meiner Sprache und in allem meinem Dasein.

00:23:56: Und den Fortgeschrittenen eher so intro-perspektivische Cues zu geben die Anfängerinnen vielleicht auch einfach weil sie sehr witzig beschäftigt sind sowieso nicht richtig mit So.

00:24:17: Dass man da dann halt, also da versuche ich dann halt noch so eine Feinheit mit reinzubringen und... ...dann gar nicht so sehr in die Wahlmöglichkeit gehe sondern eher ins Angebot.

00:24:30: Und schau jetzt was es ist ja auch nur Wahlmöglichkeit aber weniger einen zwei-und drei anzubieten, sondern mehr A oder B?

00:24:42: Ja genau!

00:24:43: oder wie du sagst die Tiefe quasi ein Stück weit zu steuern, sodass du weißt okay da können jetzt nur noch ein paar mitgehen.

00:24:52: Aber die anderen erleben das nicht als Defizit ne?

00:24:55: Genau!

00:24:56: Das finde ich auch total wichtig.

00:24:57: wenn wir jetzt mehrere Positionen also man über A und B mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden vorgeben dass wir die Basic Variante sage ich mal die weniger schwere Variante als das Normale oder dass wir so aufbauen, dass man sagt okay und jetzt kannst du hier bleiben.

00:25:15: Wenn du noch Raum hast dann kannst du mitkommen aber nicht dieses so eigentlich machen Bibel und wenn du es nicht kannst, dann kannst Du A machen.

00:25:24: So ein Rückschritt vermeintlich.

00:25:26: Ja genau.

00:25:28: Vollsichtig, dass du das sagst.

00:25:30: also die Basic Variante ist das was... Das ist Standard, das ist gesetzt.

00:25:39: Auch da gibt es ja wieder Ausprägung A, B und C. Das ist ja auch noch mal eine hohe Individualität Und ich finde das auch wichtig den Menschen ihre Individualität zu lassen.

00:25:51: Also Beispiel Beim Krieger II Ist es ja so dass wir bei allen Adjustments und so eigentlich angeleitet bekommen das Knie soll beim Sprungelengs sein und es soll nicht reinknicken Also nach innen.

00:26:12: Das ist total sinnvoll, das macht einfach richtig...

00:26:18: So

00:26:20: habe ich jetzt aber eine bestimmte Ausrichtung meines Beckens.

00:26:25: Ist es manchmal einfach nicht möglich?

00:26:27: Weil zu viel Inrotation vor allem beim rechten Bein vorne da ist.

00:26:31: D.h.,

00:26:32: ich komme nicht nach außen.

00:26:34: Es funktioniert nicht so oder nicht in den Bereich, wo es rein sollte.

00:26:40: Und ich finde dann auch immer wichtig die Leute da zu lassen als ständig zu korrigieren und sagen du musst geht er jetzt wieder rein.

00:26:49: also das ist auch wieder dieses Prinzip der Korrekturen anführungstrichen sondern dann eher den menschenden wieder in diesen Wahlmöglichkeitsraum zu gehen und so sagen hey, schau mal was passiert wenn du das knie weiter nach außen bringst.

00:27:07: Wenn du das knieweiter nach inbringst und dann aber auch alle richtungen mitzunehmen um daraus eine erfahrung zu machen So und dann einfach zu schauen wenn die menschen da bleiben wo sie bleiben ja da was ihr system gerade kann Und dann lasse ich sie da kommen.

00:27:25: jetzt viermal die woche in die jogaklasse ... gehe ich in ein Gespräch und sage halt, hey!

00:27:31: Ich habe gesehen.

00:27:32: Du bist jetzt schon zum vierten Mal hier.

00:27:34: Hey!

00:27:35: Hut ab

00:27:36: finde ich richtig cool dass du das gerade so ernst nimmst... ...und dich so erfüllt fühlst mit dem Yoga.

00:27:41: Ich würde gerne einen Punkt thematisieren weil der Aufdauer einfach wichtig ist,... ...dass wir da so ein bisschen ins Spüren kommen bzw.

00:27:49: halt in ein neues Erleben kommen.

00:27:52: So und dann kann ich das halt einmal aus der... Kopfperspektive erklären, außerhalb einer Yoga-Klasse.

00:27:59: Um dann in ein neues Erleben in eine Yoga- Klasse reinzuholen.

00:28:02: Dann hole ich Kopf und Körper gleichzeitig ab!

00:28:05: Weißt du was ich meine?

00:28:09: Das mache ich dann aber auch wieder im Rahmen, wo diese Person mir ist.

00:28:13: Und nicht, wo noch acht andere Personen drumherum stehen.

00:28:19: Kommt die Person jetzt nur einmal die Woche in meiner Yoga- klasse und dieses Knie fällt nach innen ... So what?

00:28:25: Also ein bisschen gespürt dafür zu entwickeln, wo braucht jetzt wirklich die Korrektur oder wo ist das überhaupt auch möglich.

00:28:30: Ja

00:28:31: genau!

00:28:31: Ich

00:28:33: finde ich auch.

00:28:34: Weil in allen Ausbildungen werden Adjustments – also in unserer Bubble auf jeden Fall – körperliche Tourenübungen, Asanas, werden ja bei Adjustments auch immer co-notiert.

00:28:51: quasi mit Gefahr Oder mit ist nicht richtig.

00:28:55: Ist

00:28:56: falsch, kann zu Schäden führen.

00:29:01: Wie auch immer weiß was ich meine und da einfach das mal rauszuholen.

00:29:07: Keiner von den Leuten die zu mir kommt praktiziert jeden Tag neunzig Minuten Yoga.

00:29:13: Warum ist es denn so schlimm dass diese Personen dann einmal in der Woche eine Juga Assana macht?

00:29:20: Die vielleicht vom Alignment nicht so korrekt

00:29:25: ausgeführt.

00:29:26: Ja, wenn du das sagst denke ich grad es kommt ja auch ein bisschen drauf an wo setze ich jetzt meine Priorität?

00:29:30: und dass sich die vielleicht auch in einem fortgeschrittenen Teacher Training woanders setzen und ist da vielleicht noch mal wichtiger ist darauf hinzuweisen wie das

00:29:39: direkt

00:29:39: wäre.

00:29:40: Das ist ja

00:29:40: auch als aus der teacher Perspektive ist das total wichtig.

00:29:43: aber ich finde gerade weil uns wahrscheinlich auch einige Teachers zuhören finde ich das so wichtig zu sagen hey wir können das auch alles in den Alltag bringen.

00:29:52: Und wie sieht der Alltag der SchülerInnen aus?

00:29:56: Ja, also dass du ja eigentlich für dich noch mal guckst das was ich gelernt hab.

00:30:02: Wie kann ich das in meiner... In der Sprache der Leute die zu mir kommen oder mit den Bildern oder so weitergeben aber auch zu sagen wo gewichte ich jetzt was?

00:30:12: Also wenn Ich möchte dass die Person weiter gerne kommt oder nicht frustriert wird oder nicht denkt ich mache etwas falsch dann zu sagen komm lass das knieder halt mal ...

00:30:21: und auch was ihre körperlichen Möglichkeiten eigentlich bieten.

00:30:25: Ich meine, wenn das Knie nach der achtzigsten Jogerstunde bei mir immer noch dahin fällt... Obwohl ich vielleicht schon dreimal einen Hands-on gegeben habe, weil die Person das halt gerne mag,... ... ihr vielleicht will das Kni da einfach nicht hin.

00:30:41: Ja und?

00:30:43: Ich finde auch so mit dem Korrigieren ist vielleicht auch ganz cool, wenn man es auch ein Stück weit dosiert macht.

00:30:51: also nicht... Nehmen wir mal an, wir haben jetzt eine fortgeschrittene Klasse und eine Person ist da die jetzt eher noch am Anfang ist.

00:30:58: Und ja... Da bin ich dann die ganze Zeit und korrigiere alles irgendwie sozusagen sondern da vielleicht ein zwei Mal und bei allen anderen auch ein zweimal und auch so allmah von der Kapazität her auch Dinge zu verarbeiten.

00:31:10: also wir können ja eh nur begrenzten Teil aufnehmen dann an neuen Impulsen und abgesehen davon auch nicht dann der Person das Gefühl zu geben oder hat euch einen Raum zu schreien und so sagen, Lena irgendwas hängt durch.

00:31:27: Sondern dass vielleicht auch eher unauffällig Dezent.

00:31:32: Ja total!

00:31:33: Also

00:31:35: sind jetzt wirklich Basics?

00:31:36: Ja aber ich meine es kommen Menschen zu uns diese Menschen und wir müssen ja gar nicht wie wir es zur Beginn schon gesagt haben wir müssen jetzt gar nicht davon ausgehen die Menschen irgendwie krasse Traumata erlebt haben.

00:31:50: Aber wir sind alle Menschen, die Erfahrung mit Gruppen gemacht haben, Erfahrungen mit Sport, Erfahrung mit Bewegung und ich glaube dass wir sagen können und auch vielleicht pauschalisieren können das jeder Mensch in einem von diesen Kategorien auf jeden Fall schon mal irgendwie einfach was Doves erlebt

00:32:09: hat.

00:32:09: Thema Bewertung.

00:32:10: Genau!

00:32:11: So

00:32:12: Bewertungen.

00:32:12: Und jetzt kommt da halt jemand hin und sagt korrigiert und mach mal so und so oder bewertet etwas als lang, kurz.

00:32:24: Also wir haben ja auch alle Konnotation in unserem Kopf wie etwas zu sein hat Und da halt einfach auf der Sprache also in der jeweiligen Sprache im Unterricht einfach drauf zu achten dass das ist halt ein Bewertungs-Amerrahmen ist.

00:32:42: Ich glaube bewertungsfrei ist aber ich habe das jetzt echt...

00:32:46: also viele

00:32:47: Jahre Er versucht, das Bewertungsarm trifft's glaub ich eher.

00:32:53: Also es ist immer noch mal dass da irgendwie ein Wort, dass irgendwas mit sich trägt rauskommt.

00:33:03: Ja genau ja aber wenn wir uns mehr dessen bewusst werden.

00:33:14: einen anderen Punkt Also ich find's so beim Thema Atemübung und Panayama, ne?

00:33:21: Oder... Ne, ich stimme nochmal anders.

00:33:23: Du hast angefangen mit am Anfang irgendwie gesagt, wenn ich weiß für manche ist das schwierig dann lass' dich nicht in den Anfang zehn Minuten meditieren.

00:33:34: also uns bewusst zu sein dass dann für manchen Menschen eben auch ein starker Innenfokus über eine bestimmte Zeit destabilisierend wirken kann ein Stück weit irgendwie ja auch anzuleiten, zu begrenzen.

00:33:48: Vielleicht eher nur kurz oder eine gewisse Hilfestellung zu geben.

00:33:52: Das ist nochmal einen Punkt und uns auch bewusst zu sein das zum Beispiel den Atem anzuhalten dann eben auch mit einem gewissen Erfahrungshintergrund.

00:33:59: ich meine dass es immer was für gegen unsere inneren Impulse irgendwie nicht gerade so etwas kann natürlich dann überlebensmechanismen Überlebensängste sozusagen auf unbewusster Art triggern.

00:34:11: also dass wir da auch ja so anleiten, dass wir begleiten und immer auch dazu anregen okay spür mal was für dich jetzt gerade passt.

00:34:24: Und wenn das geht vielleicht auch ermutigen ok vielleicht kannst du im Moment dabei bleiben und so langsam vielleicht auch es möglich ist diese an dieser Grenze auch mal zu bleiben eine andere Erfahrung zu machen aber eben ohne in die Überforderung zu gehen

00:34:41: Ja also Ich glaube es ist wichtig, dass da halt... ich weiß nicht, das ist so das Konzept wie ich das halt innerlich benutze oder versuche dann auch die Reaktion meiner Schülerinnen und der Menschen die halt zu Bahu kommen.

00:34:59: Also einzutüten an Führungsstriche!

00:35:02: Das ist letztendlich, sind Sie in Ihrer Komfortzone?

00:35:04: Sind Sie im Lernbereich oder kommen Sie halt echt in so eine völlige Terrorüberforderungszone.

00:35:09: So wenn

00:35:10: die Terrorzone da ist, gehen die Menschen gestresst hier raus.

00:35:13: Sind Genie dann... Dann ist Ende!

00:35:17: So das möchte ich nicht weil das habe ich ja meinem Alltag schon.

00:35:22: Das heißt es ist ne gute Dosis zwischen auch kennig schon kann ich und ne gute dose zwischen.

00:35:27: ah Ich habe jetzt den Raum und die Möglichkeit zum Explorieren.

00:35:32: Und dann das äußere Setting drumherum zu bauen, also meine Sprache, dass was ich ansage, vielleicht eine Atmosphäre, vielleicht Bilder, die im Raum sind oder halt nicht in dem Raum sind, Begrüßung Musik so... Das ist einfach alles in irgendeiner Weise etwas ist wo ich sage, dass... oder ja es ist ein.

00:36:00: Ich sage.

00:36:01: Es geht ja um das was wie ich das halt einschätze einen möglichst neutralen beziehungsweise einen Rahmen und einen Raum bildet in dem Sicherheit stattfinden kann um zwischen Komfortzone und Lernbereich zu switchen

00:36:25: und auf individueller Ebene sowohl als auch das an die Gruppe anzupassen.

00:36:30: Ich meine, dass ist auch ja eigentlich klar.

00:36:32: aber wir sagen es trotzdem nochmal, dass wir auch in Bezug auf die Komplexität der Asanas zum Beispiel oder die Tiefe auch was wir ansagen wie viel wir ansage wo wir den Fokus hin lenken das Tempo die Anstrengung körperliche Belastungen also da ... nach Möglichkeit versuchen, einen Level zu finden was zu der Gruppe passt und nicht... Ja.

00:36:57: Wo ich denke oh das hätte jetzt heute mal wieder Bock drauf.

00:37:01: Nee.

00:37:01: Das ist unterrichtend.

00:37:02: Es geht ja nicht um mich.

00:37:04: also im Unterricht egal bei was geht es da?

00:37:10: nicht um sich sondern es geht ja darum.

00:37:13: was nehme ich als erst Mal gucke ich dass sie mich um mich kümmere und es mir gut geht Und dann kann ich halt den Raum halten Gebe ich ja einfach nur Energie rein.

00:37:25: Ja, halt

00:37:27: traumaorientierte... Traumainformierte Energie!

00:37:32: Genau was dann bedeuten würde dass sich Gruppen orientiert denke auch was die Schwierigkeit angete und nicht hoch individuell also genau nicht auf die eine Person wo ich weiß Boah die hätte heute mal wieder Bock Das stand zu meiner Hand oder so, sondern vielleicht auf die Mehrheit der Gruppe.

00:37:48: Genau.

00:37:49: Und dann

00:37:50: kann man halt natürlich schauen je nachdem wie die Gruppe... Also ich glaub das ist ein Skill von mir, das will jetzt einfach mal nicht dass es gang und gäbe ist aber ich habe schon Klassen wo ich spüre, zum Beispiel jetzt ist auch Handstand nicht, aber dass es eine Person gibt die gerne weiter gehen wollen würde Einen Teil so an zu sagen und dann zu sagen, weiß ich nicht.

00:38:20: Person x du machst jetzt bitte das und dass und das.

00:38:22: Und ohne dass die anderen irritiert sind.

00:38:26: So da dann halt wirklich auch so eine Art.

00:38:30: Ich stelle mir das immer vor wie ein Mischpult und an diesem Mischspult sind halt zehn Regler und ich regel halt und es gibt immer zwei individuelle Regler.

00:38:39: Da kann ich halt nochmal die Personen individuell regeln.

00:38:44: Das ist in der Yoga-Klasse wesentlich schwieriger als jetzt in einer Flingen oder Bewegungsliebeklasse bei mir, wo ich halt nicht einem Atemrhythmus ansage.

00:38:56: Genau,

00:38:56: wenn wir eine gewisse Energiedichte

00:38:58: haben und so halten.

00:38:59: Genau!

00:39:00: Und das macht ne Yoga- Klasse für mich halt auch immer so komplex.

00:39:06: Also... Ich sag mal, Yoga ist die Königsdisziplin von allem aus beiden Sichten, weil da halt viele Faktoren zusammenfließen.

00:39:18: Du hast ja auch gerade gesagt wir als Unterrichtende sorgen dafür dass wir in einer bestimmten Energie sind die sich wie transportiert.

00:39:28: also wir sorgen für uns.

00:39:31: Da kommen wir nochmal aufs Thema Co-Regulation.

00:39:33: Wir hatten das in der Folge zur Selbstregulation ja auch angesprochen.

00:39:39: letztlich geben wir natürlich einmal durch so Setting- und Rahmenbedingungen, aber auch durch unsere eigene Präsenz bestimmte Aspekte vor.

00:39:52: Nervensystemisch über unsere Stimme, über unsere Präsense, das Tempo was wir selbst an den Tag legen ob wir selber gerade emotional stabil sind oder nicht, über die Klarheit mit der Bedinge ausdrücken, über all das Gästigmimik Ja, bieten wir auch eine Möglichkeit der Co-Regulation.

00:40:17: Und das ist ne wichtige Komponente.

00:40:19: dann in nem Traume informierten Unterricht auch dass ich mir darüber bewusst bin und manche Dinge vermeide.

00:40:28: Also ein krasses Tempo selber also mich vielleicht innerlich auch mal zu bremsen.

00:40:35: Das Wichtigste ist, dass ich hier selber eine bestimmte Ruhe ausstrahle und reinbringe unter Geduld.

00:40:40: Und mich nicht hetzen lasse oder so was.

00:40:42: Also, dass wir uns da auch regulieren können.

00:40:47: Vorallem!

00:40:47: Ich glaube das... Ich werde es jetzt nicht sagen noch schlimmster aber es ist nicht cool wenn man als unregulierte Yoga-Lehrerin vor einer Klasse steht

00:40:59: wo

00:41:00: viele Menschen mit individuellen Herausforderungen sind.

00:41:05: Das funktioniert nicht, das wird Chaos.

00:41:10: Und deswegen ist es halt so wichtig zuerst ich und dann die anderen.

00:41:15: Jeder Mensch übernimmt ja und ich glaube auch einfach noch mal wichtig zu sagen... Ich bin ja nicht verantwortlich für meine Schülerinnen sondern jeder Schüler und jede Schülerin trägt für die eigenen Gefühle und für das eigene Dasein, die Verantwortung.

00:41:31: Ich schaffe nur den Raum!

00:41:32: Und ich trage aber auch im Umkehrschluss für meine eigenen Gefülle, für meine eigene Stimmung, für mein eigen nervensystemische Ausrichtung... ...die Verantwortung.

00:41:43: Wenn ich mich vor eine Yoga-Klasse stelle, dass zum Beispiel etwas... Das hätte ich mir gewünscht, dass das in der Yoga-Lehrerinnen Ausbildung explizit so genannt wird und auch wirklich benannt wird mit... Ich stehe dort mit meinem Nervensystem.

00:42:03: Und mein Nervenystem ist so reguliert, dass ich für andere geben kann.

00:42:08: Und dass man das nicht noch verpackt in... Ja!

00:42:14: Dass wir da so eine... Dass wir es nicht maskieren?

00:42:17: Bestehste?

00:42:19: Ja, das nochmal expliziter auszudrücken.

00:42:21: Genau!

00:42:23: Das finde ich einfach wichtig.

00:42:25: und das zu wissen hat für mich auch was mit Trauma informiertes Unterrichten zu tun weil wenn ich mich in einem nervungssystemischen Ausnahmezustand befinde und in einer Klasse gehöre meine Jogerschülerin nutze zur Keoregulation

00:42:42: ja

00:42:43: sorry aber also Ich kann für fünf Minuten am Anfang mal machen, aber dann muss das auch... Dann ist es weg.

00:42:55: Selbst das finde ich schwierig!

00:42:56: Man kann in den Raum hinein fühlen und einfach spüren was geht jetzt hier gerade ab?

00:43:02: Aber sich über eine Klasse regulieren?

00:43:07: Ja, das ist schlecht.

00:43:10: Ist es

00:43:11: schlecht?!

00:43:12: Und wir sollten uns aber trotzdem nochmal auf den Zettel schreiben, dass wir da noch mal länger darüber sprechen.

00:43:16: Weil ich finde nämlich zwischen Entspannung und Korrigulationen wie empfindet man das eigentlich als Teacher von der Klasse zu stehen?

00:43:26: Da liegt ja auch nochmal irgendwie was zwischen so... Also weißt du was ich meine?

00:43:30: Genau, dass man nicht erwarten kann, dass wir von Anfang an perfekt korriguliert.

00:43:34: Wir sind auch nur Menschen

00:43:35: und keine Maschinen.

00:43:36: So, das ist ein.

00:43:36: Und vor allem... Was es eigentlich, wenn's mir nach einer Yoga-Klasse total gut geht, ist jetzt einfach dadurch passiert, dass ich mich korreguliert habe, woran kann ich das eigentlich messbar machen?

00:43:47: oder ist das einfach, weil mich das entspannt?

00:43:50: Weißt du, was ich mein?

00:43:52: Aber das ist glaube ich einfach wirklich noch mal ein eigenes Thema!

00:43:57: Ja, und ich glaube... Also es geht überhaupt nicht drum.

00:44:04: Wenn wir mal kurz nervös sind oder irgendwas vergessen haben.

00:44:07: Das sind Kleinigkeiten, das ist nicht... Es geht um die grundsätzliche Haltung.

00:44:11: Ob ich im Service, im Dienst bin für die anderen?

00:44:15: Oder die Raumhalte?

00:44:17: Oder ob ich nur mache um Selbstwertstabilisierung oder sonst auch immer was daraus zu ziehen.

00:44:30: Genau.

00:44:31: Und das gehört für mich aber auch diese Reflexionsschleife zu traumainformiertem Unterrichten, um mir das bewusstzumachen.

00:44:42: Genauso Atmosphäre finde ich auch wichtig.

00:44:46: so

00:44:46: was für ein Licht habe ich wie dimmig runter Wie liegen die Matten?

00:44:51: Wie eng, wie weit auseinander.

00:44:53: Was gerade nach Corona... Also ich meine können wir jetzt auch ... ... auch in der Jahrzehnte noch sagen!

00:44:58: Die Matten haben sehr langsam nur wieder zueinander gefunden und das macht ja was mit mir als Lehrkraft oder als unterrichtender Mensch aber auch etwas mit den Menschen, die dann in die Klassen kommen sich dem einfach bewusst zu sein Ja

00:45:20: voll.

00:45:22: Zum Abschluss vielleicht noch eine letzte Frage, das interessiert mich noch wie stehst du zu Shavasana?

00:45:27: Also grundsätzlich soll das System wieder ein Balance bringen, es soll einmal Ruhe reinbringen.

00:45:35: wenn wir uns darauf einlassen können dann kennen wir auf jeden Fall ja den wunderbaren Zustand des Gefühlen der auch wirklichen Regulation.

00:45:46: Gleichzeitig ist das natürlich die prädestinierte Position, um in Freeze-Modus irgendwie zu kommen oder auch...

00:45:52: ...zu schlafen.

00:45:52: Und gezuschlafen?

00:45:53: Genau!

00:45:54: Oder auch kann es überfordernd sein stillzuliegen regungslos vielleicht auch wenn's dunkel ist.

00:46:01: also da sind so ein paar Trigger drin irgendwie.

00:46:02: ne wie stehst du dazu?

00:46:04: ja also ich habe auf jeden Fall angenehm.

00:46:13: also ich fange jetzt mal anders an.

00:46:16: beim Kinder Yoga ist es für einige Kinder super schwer.

00:46:22: Ich geb denen immer frei, ob sie sich Stellenlegen setzen wollen.

00:46:27: Aber die haben irgendwo eine Position, die jetzt gerade in einer Art Ruhemodus ist.

00:46:34: und da muss man aber auch zu sagen dass wenn Kinder Yoga in Schawassern halt maximal drei Minuten dauert.

00:46:41: So bei Erwachsenen... habe ich das Bild in meinem Kopf von einem liegenden Menschen in einer optimalen, verwarsener Position und alle finden es geil.

00:46:53: Jetzt weiß ich aber dass gerade nach dem Sequencing wie wir das gelernt haben ein Liegen auf dem Rücken für viele mit Spannung im Rücken konnotiert ist Das heißt in den Boden rein sinkenden Schmelzen manchmal gar nicht möglich ist.

00:47:18: Ich gebe mit, also viele haben Bolster unter den Knien.

00:47:22: Das

00:47:23: sage ich mittlerweile immer schon dass die sich das im Vorfeld nehmen dürfen.

00:47:27: Es gibt Schülerinnen, die stellen ihre Füße auf.

00:47:35: Es gibt auch ein zwei, die können ganz schlecht auf dem Rücken liegen, die legen sich seitlich hin.

00:47:45: Da bin ich gerade so ein bisschen innerlich explorieren, ob ich das generell noch mal frei gebe.

00:47:52: Also da einfach auch nochmal die Wahlmöglichkeit besteht zwischen legt dich klassisch in Rückenlage oder halt auf eine Seite Ja, und ich habe ja in allen meinen anderen Besigungsklassen gibt es am Ende halt auch immer zwei drei Minuten liegen.

00:48:11: Und die liegen dann halt auch meistens eigentlich alle in Rückenlage mit Füße aufgestellt, wo ich da nochmal so eine Atemtechnik reingehe um das Nervensystem halt noch mal wieder runter zu holen.

00:48:22: also weil Sport am Ende auch Stress bedeutet.

00:48:25: Das ist ja bei Shavasana ist ja auch genau das wiederzuerreichen um diesen gestressten... den Input wieder in die Balance zu bringen.

00:48:37: Und dann gebe ich das halt frei, also wenn du die Beine ausstrecken möchtest, streck die Beinen aus.

00:48:42: Wenn die Arme gerne zur Seite legen möchten, legt sie zur Seite.

00:48:45: Das gebe ich dann halt frei in den anderen Bewegungsklassen.

00:48:49: aber ich finde es einfach wichtig dass man sich als Teacher darüber Gedanken macht, dass Schawasana nicht für alle so mal eben machbar ist.

00:49:04: Und ich glaube, ich würde sogar soweit gehen... Ich glaub' ich hatte sogar mal eine Person jetzt sich hingesetzt.

00:49:12: Ja.

00:49:14: So das ist ja so.. Das würd ich ja nie tun.

00:49:16: also weil ich sitzen sauanstrengend finde.

00:49:20: So?

00:49:20: Das hat halt was mit meinem eigenen Nervensystem und meine Ausrichtung zu tun.

00:49:25: aber

00:49:26: ja

00:49:27: fand ich spannend!

00:49:28: Aber auch da geht dann auch Berührungen sogar Habe ich dann trotzdem gemacht.

00:49:38: Ich berühre die Leute und schaue was da noch immer, fragt dann auch vorher.

00:49:41: Die liegen dann ja, meistens die Augen zu unterschauen, zu decken ... Dann kann man halt fragen, wenn du das nicht möchtest, hebt die Hand?

00:49:48: Und dann kriegt es keiner mit.

00:49:50: Genau.

00:49:51: Also genau.

00:49:52: Niemand exponieren, ne?

00:49:54: Mit den Augen geschlossen laufen.

00:49:56: Das wollte ich grad ansprechen.

00:49:57: Ja, nee

00:49:57: natürlich.

00:49:58: Was ist ... Schließt die Augen?

00:50:00: Nein!

00:50:01: Wenn du magst... Es ist eine Option Kannst du die Augen schließen?

00:50:05: Oder du könntest auf den Boden vor dir gucken und in die auch rumlassen.

00:50:09: Genau, genau.

00:50:11: Und zum Thema Exponieren aus unserer Sicht vielleicht nicht unbedingt am Anfang fragen wer hat welche Einschränkungen oder Verletzungen, worauf darf ich achten vor der ganzen Gruppe?

00:50:23: Ne,

00:50:23: kannst du einzeln machen!

00:50:24: Einzeln vielleicht, genau.

00:50:25: Also bei neuen Schülern finde ich das sogar super wichtig Einfach vor dem Hintergrund, dass einmal ein persönliches Gespräch stattgefunden hat.

00:50:35: Eine Bindung, Fährbindung irgendwie einmal stattgefundene hat und das sich der Mensch gesehen fühlt.

00:50:45: Also ich habe halt auch viele ältere also alles ab... ...fünfjahrzig Ja gut!

00:50:52: Ich bin jetzt auf Schlein vierte Aber halt alle Menschen wo auf jeden Fall schon Einschränkungen körperlich mal da gewesen sind oder sein können.

00:51:02: Es sind auch siebzigjährige in meinen Yoga-Klassen

00:51:05: und

00:51:07: deswegen finde ich das einfach wichtig, oder auch nachher hinzugehen zu fragen hey hat es dir gefallen?

00:51:13: Und gar nicht mit der Erwartungshaltung dass ihr jetzt gesagt wird gut das löse ich dann noch manchmal auch viel free also spür auch in dich rein ja es geht hier nicht um mich es geht um dich und das ist auch ganz klipp und klar zu sagen und dann auch lieber noch mal zu sagen, hey wenn es Dinge gab wo du dich unruhig gefühlt hast, dann spiele mir das gerne.

00:51:32: Und da dann auch den Raum für zu öffnen.

00:51:35: also mir geht's eigentlich eher darum den Raum zu öffen als weniger jetzt um irgendwie so eine Feedback-Schleife zu fahren.

00:51:41: Also das kann auch

00:51:41: penetrant sein wie man dazu genötigt wird.

00:51:43: aber ich glaube deine Haltung auch dieses Es geht nicht um mich, es geht um dich.

00:51:49: Das ist ja das Zentrale.

00:51:50: So

00:51:50: und das ist halt etwas, das sage ich im Bewegungsliebe ganz oft nur wenn wir miteinander kommunizieren kann ich dir hier gute Cues geben.

00:51:58: so deswegen lasst mich bitte wissen wie sich das anfühlt.

00:52:02: Wenn du jetzt eine Übung machst nur um sie für mich zu machen dann ist das hier nicht der Anspruch.

00:52:08: Der Anspruch ist dass Du die Übung für Dich machst Und mittlerweile...es berührt mich auch.

00:52:14: Die Leute sagen dann in meinen Gelenk knackt Lena, was ... Komm mal bitte.

00:52:19: Hier in meine Hüfte macht immer ein Geräusch.

00:52:22: Meine Schulter tut da weh und dann ist es für mich manchmal nur eine Sache von drei Sekunden das anzupassen, eine Bewegung mitzuführen und dann isst das weg!

00:52:33: Und das ist doch so schön dass das für den Menschen einfach ... Das ist doch... So empowernd, dass die dann wissen, was sie tun können.

00:52:40: Ja.

00:52:40: So.

00:52:41: Das ist wie so ne Hebamme.

00:52:43: So mehr

00:52:44: nicht?

00:52:47: Also das ist auch beim Yoga so.

00:52:51: Wir stehen halt da vorne und reden und sagen, mach' das, mach', dass, mach'.

00:52:56: Und im besten Fall erleuchtet es sich.

00:53:05: Genau

00:53:06: begleitet er leuchtung!

00:53:09: Schön

00:53:09: wär's.

00:53:10: Machen wir mal einen Punkt an der Stelle?

00:53:14: Ja, begleitete

00:53:15: er leuchten.

00:53:16: Genau, schreibt uns gerne wenn ihr... Ganz anderer Meinungsseite, wenn ihr denkt hey das sehe ich ganz anders.

00:53:24: Oder auch wenn ihr sagt jo cool sicher

00:53:26: auch so.

00:53:26: Wir nehmen auch Tipps entgegen.

00:53:28: also wenn ihr irgendwas nochmal anders macht oder noch so ein special Kniff habt haut ihn raus.

00:53:35: Genau wir sind ja alle immer auf dem Weg

00:53:39: zu lernen und genau gemeinsames Lernen.

00:53:44: Bis zum

00:53:45: nächsten Mal!

00:53:47: Ciao.

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